Der schwedische Autor Alex Schulman legt mit „Endstation Malma“ einen emotional sehr dichten, inhaltlich aber recht verzwickten Roman vor, in dem es um ein in der Kindheit erlittenes Trauma geht, das über Jahrzehnte bis in die nächste Generation nachwirkt.
Im Mittelpunkt stehen drei Zugfahrten in den fiktiven Ort Malma. Sie finden zu unterschiedlichen Zeiten statt. Zunächst fährt die kleine Harriet als Kind mit ihrem Vater dorthin, viele Jahre später unternimmt sie als erwachsene Frau mit ihrem Mann Oskar die gleiche Reise. Bis zum Schluss des Romans ist nicht klar, zu welchem Zweck das Paar reist, denn seine Ehe ist zu diesem Zeitpunkt längst zerrüttet. Und wiederum viel später fährt ihre Tochter Yana ebenfalls nach Malma, um zu ergründen, was auf der zweiten Reise mit ihren Eltern geschah.
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Der Leiter des New Yorker Spiegel-Büros Philipp Oehmke seziert in seinem Debütroman „Schönwald“ eine Hamburger Familie. Mindestens vier der fünf Schönwalds tragen Geheimnisse, Lebenslügen oder falsche Entscheidungen in der Vergangenheit mit sich herum, die sie belasten und bei denen es ihnen immer schwerer fällt, sie noch länger zu verbergen. Grundproblem der Familienmitglieder ist seit Langem, dass sie nicht miteinander sprechen. Sohn Chris beispielsweise ist schon lange kein Professor mehr, obwohl er als solcher als das leuchtende Aushängeschild der Familie gilt, und Mutter Ruth hat bei einer lange zurückliegenden mehrwöchigen Auszeit in Hamburg nicht nur versucht, eine universitäre Laufbahn einzuschlagen. All das verschweigen sie konsequent. 