Carl hatte eigentlich alles: eine Freundin, ein Mietshaus in Seattle, eine prämierte Zuchtkatze – kurzum, ein kleines, zufriedenes Leben auf der Sonnenseite des amerikanischen Traums.
Dann jedoch machen außerirdische Invasoren sämtliche Gebäude des Planeten dem Erdboden gleich. Wer sich zu diesem Zeitpunkt in Häusern, Garagen oder Autos befand, ist verschwunden. Nur jene, die sich im Freien aufhielten, erhalten eine letzte Chance: den Abstieg in einen gigantischen Dungeon. Dort dürfen – oder vielmehr müssen – die Überlebenden an einer intergalaktisch übertragenen Reality-Show teilnehmen, deren Arbeitstitel treffend „Keiner wird überleben“ lauten könnte.
Was folgt, ist eine gnadenlose Mischung aus Gameshow, Survival-Horror und LitRPG. Mörderische Fallen, Goblins, tödliche Clowns und rivalisierende Kandidaten warten auf die verbliebenen Menschen. In regelmäßigen Abständen kollabiert eine Dungeon-Ebene; wer bis dahin nicht genügend Erfahrungspunkte gesammelt oder den Zugang zur nächsten Ebene nicht gefunden hat, wird eliminiert – im wahrsten Sinne des Wortes.
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