Eine Reise nach Italien wird für Nina eine Reise zu sich selbst. Zum ersten Mal seit sie mit Martin verheiratet ist, steckt Nina nach einem Streit nicht zurück, sondern macht, was sie möchte. Nachdem Martin die gemeinsamen Pläne zu Ninas 50. Geburtstag eigenmächtig geändert hat, weil ihm eine Dienstreise wichtiger ist als ein paar Tage zusammen auf Madeira, setzt Nina sich kurzentschlossen ins Auto und fährt nach Italien. Ein Flyer, den sie im Briefkasten gefunden hat, hat sie auf die Idee gebracht, ein paar Tage in der „Villa Primaluna“ zu buchen. Nach einer langen und anstrengenden Fahrt kommt ihr die Gegend um die venetischen Hügel vor wie eine andere Welt. Die Uhren scheinen anders zu gehen, Stress und Hektik sind hier Fremdworte.
Consilia, die dieses kleine, verwunschene Hotel schon seit Jahrzehnten führt, nimmt Nina mit einer Herzlichkeit auf, der man nicht widerstehen kann. Überhaupt scheint Consilia immer genau zu wissen, was ihre Gäste grade brauchen. Sie drängt sich nicht auf, hat aber immer ein offenes Ohr, eine kleine Mahlzeit, einen Cappuccino …
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