Die erfolgreichste deutschsprachige Kinderbuchautorin, Cornelia Funke, ist von Haus aus Illustratorin. Zum Schreiben ist sie genau darüber gekommen – weil ihr die Bücher, denen sie Bilder schenken durfte, nicht gut gefielen, begann sie, ihre eigenen zu verfassen.
Mit dem Titel „Wo Feen Nester bauen und Kobolde aus Büchern schlüpfen“, der im Kunstanstifter Verlag erschienen ist, kehrt sie zurück zu ihrem Ursprung und malt – und zwar beinahe ausschließlich. Ganz ohne Worte zu nutzen, entführen die zehn großformatigen Bilder in magische Welten voller Details, die man stundenlang betrachten kann. Bilder zum Verlorengehen, wie es schon auf dem Einband heißt. Einige der Welten sind neu und unbekannt; in anderen tummeln sich Gestalten aus Funkes anderen Büchern.
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