Jahrzehnte ist es her, dass der Tagestod die Sonne vom Himmel nahm. Kein Sturm, keine Finsternis – etwas ließ das lebensspendende Licht verschwinden, und mit der Dunkelheit traten jene Wesen hervor, die zuvor nur in Legenden existierten: Faerievolk, Hexen, Werwesen und vor allem – Vampire. Sie, einst nach dem Mord an unserem Religionsführer verflucht zu ewigem Leben, haben die Welt der Menschen nahezu vollständig unterworfen. Städte fallen, Bewohner werden wie Vieh verschleppt, und nur noch zwei befestigte Zufluchten halten sich gegen die Herrschaft der Blutsauger.
In dieser sterbenden Welt erzählt Gabriel de León seine Geschichte. Einst legendärer Silberwächter des Ordens Argentum, Krieger, Mischling, Verräter und Gefangener der Vampire, berichtet er von Glauben, Krieg, Verrat und der vergeblichen Suche nach dem Heiligen Gral, der das ewige Dunkel hätte beenden sollen. Was als Rückblick eines gebrochenen Helden beginnt, entwickelt sich zu einem wuchtigen, blutgetränkten Abgesang auf eine Welt, die längst verloren scheint.
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