Peter Schneiders Roman „Die Frau an der Bushaltestelle“ spielt im Westberlin der späten 1960er-Jahre und verbindet eine private Liebesgeschichte mit der aufgewühlten Stimmung der Studentenbewegung. Im Mittelpunkt steht eine Dreiecksbeziehung, die von Liebe, Eifersucht und falschen Entscheidungen geprägt ist – und deren Folgen der Erzähler erst viele Jahre später wirklich begreift.
Ausgangspunkt ist die Erinnerung an eine Begegnung an einer Bushaltestelle. Dort trifft der Erzähler auf Isabel, eine junge Frau, die aus der DDR in den Westen geflohen ist. Sie ist schön, selbstbewusst und voller Sehnsucht nach einem anderen Leben. Isabel verliebt sich in Nick, den besten Freund des Erzählers: einen tatkräftigen, unkomplizierten Mann, der Abenteuer und Sicherheit zugleich verspricht. Der Erzähler selbst fühlt sich ebenfalls zu Isabel hingezogen.
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