Mord und Diebstahl rund um einen Buchclub – leicht schnulziger Versuch eines Krimis
Wenn man von einer Autorin und ihren Werken begeistert ist, dann steigt von Buch zu Buch die Erwartung. Wenn diese dann mit einem weiteren Roman nicht so ganz erfüllt wird, liegt das nicht immer an der Autorin, sondern vielleicht an den Erwartungen.
Die bisherigen Romane von Freya Sampson haben mich alle begeistert. Jeder auf seine Art war berührend, fesselnd – im Grunde waren es alles regelrechte Wohlfühlromane. Immer waren ihre Protagonistinnen mit Einfühlungsvermögen gezeichnet, mit Verständnis und Humor beschrieben, und immer war die Handlung durchdacht, spannend und voller Wendungen.
Nun legt sie einen Kriminalroman vor oder vielmehr den Versuch eines Krimis. Im Mittelpunkt stehen die Teilnehmer eines kleinen Buchclubs auf dem Land. Nova, aus London in die Kleinstadt gezogen, um zu heiraten, ist beim Gemeindezentrum angestellt und hat diesen Club ins Leben gerufen. Leider findet er nicht allzu viel Zuspruch, nur drei Teilnehmer kommen: Phyllis Hudson, fanatischer Fan von Agatha Christies Romanen und insbesondere von Miss Marple; Arthur Robinson, auch nach 60 Jahren immer noch sehr verliebt in seine Frau Esi; und Ash Chalabi, Teenager, Liebhaber von Science-Fiction-Romanen und sehr schweigsam und schüchtern.
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