Zufluchtsort Schrebergartenkolonie
Hinter dem verheißungsvollen Namen „Neu-Amerika“ verbirgt sich nicht etwa eine gefragte Urlaubshochburg, sondern eine schlichte Schrebergartensiedlung. „Neu-Amerika“ wird aus der Not heraus zum neuen Wohnort von Marianne, Didi und dem Obmann Herrn Gregor. Alle drei haben nichts gemeinsam außer einem Bett in ihrer jeweiligen Hütte in der Gartenanlage am Stadtrand. Dort treffen ihre unterschiedlichen Schicksale aufeinander.
Marianne avanciert zur typischen durchs-Netz-gefallenen Dauerbewohnerin der Schrebergartensiedlung. Obwohl die Bäckersgattin früher täglich hinter der Ladentheke stand und frische Backwaren verkaufte, steht sie plötzlich vor dem Nichts. Nach dem Desaster, das ihr verstorbener Mann ihr hinterlassen hat, kann sie sich keine noch so kleine Mietwohnung leisten. Doch sie kann sich anstrengen wie sie will, das Dilemma, in dem sie steckt, wird in Neu-Amerika nicht kleiner. Glücklicherweise erweist sich die junge Didi, die sich in die Behausung ihrer Oma eingenistet hat, mehr als einmal als unerwartete Retterin.
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