Wunderbar skurril, süffisant, stellenweise „very british“, auf jeden Fall sehr unterhaltsam ist dieser leichte Krimi, der uns in die vermeintlich noble Seniorenresidenz Sheldon Oaks führt.
Wer je dachte, das Leben in einer Seniorenresidenz sei nur noch langweilig und trist, der kann sich hier – nicht ganz ernst gemeint – eines Besseren belehren lassen. Sheldon Oaks scheint eine besondere Anziehungskraft zu haben für Menschen, die in ihrem aktiven Berufsleben in irgendeiner Weise mit Kriminalität zu tun hatten. Wie zum Beispiel der ehemalige Kriminalkommissar Geoffrey, der es natürlich nicht lassen kann, den jungen Kollegen mit gut gemeinten Ratschlägen und seiner Erfahrung auf die Nerven zu gehen. Oder Margaret, die einmal Innenministerin gewesen ist und jetzt immer noch über gute Kontakte verfügt, was sich im Laufe der Geschichte als durchaus hilfreich herausstellt, oder Catherine, die ehemalige Pathologin, die mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützt, als es darum geht, einen tragischen Todesfall in Sheldon Oaks aufzuklären. Nicht zu vergessen Carol, die von allen sofort verdächtigt wird, den armen Desmond vom Dach der Residenz gestoßen zu haben, weil sie als die verurteilte Serienmörderin erkannt wird, die sie einmal war.
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