Maxime Herbord: Empire of Burning Shadows

Darum geht es: Echter Magie begegnet Joslin nur einmal im Jahr: während der Nacht des Lichterschattenfests, das mit einem Kuss um Mitternacht endet. Doch dieses Mal ist alles anders. Zwei mächtige Magier erkennen in ihr etwas Einzigartiges – und Gefährliches. Als Schattenläufer das Dorf überfallen, wird Joslins Familie auseinandergerissen. Entschlossen, ihren Bruder zu retten, stürzt sie sich in eine gefährliche Mission, die sie mitten in den Krieg zwischen Licht und Schatten führt – und zu den Männern, die Joslins Magie zum Leuchten bringen: einer so hell wie der Tag, der andere so verlockend wie die Nacht. 

Meine Meinung: Das Buch überzeugt mit einem flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, dadurch entsteht eine große Nähe zu der Protagonistin. Leider war Joslin mir viel zu naiv; sie verliert ihr Ziel zu schnell aus den Augen, und damit hatte ich so meine Schwierigkeiten. Zudem habe ich die Liebesgeschichte nicht recht gefühlt. Auch das Worldbuilding hatte mehr als eine Schwäche: Bis zum Schluss wusste ich nie recht, wie die Welt nun wirklich aufgebaut ist.

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Elle Kennedy: The Score: Off Campus 03

Seit dem ersten Semester ist Allie mit Sean zusammen. Um nach einer ihrer vielen Trennungen den endgültigen Schlussstrich zu ziehen, flüchtet sie zu Freunden in die WG – und landet prompt mit Eishockeyspieler Dean im Bett.

Eine einmalige Sache, beschließt Allie. Die faszinierendste Frau, die ihm je begegnet ist, findet Dean und versucht, Allie davon zu überzeugen, eine Affäre mit ihm zu beginnen. Dass sie wiederholt nein sagt, ist ein ganz neues Erlebnis für ihn.

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Ilona Andrews: This Kingdom will not Kill Me

Maggie ist eine junge Frau, die, nachdem sie ihre Lehre bei den Ermittlungsbehörden abgebrochen und Politik studiert hat, ihr Dasein mit dem Ausliefern von Bestellungen fristet. Das Einzige, was sie aufrecht hält, sind die ersten beiden Bände einer Fantasy-Trilogie um die mittelalterliche Stadt Kair Toren, die sie schon gut ein Dutzend Mal gelesen hat. Allerdings lässt der abschließende dritte Teil seit Jahren auf sich warten.

Und nun raten Sie doch einmal, was passiert?

Richtig, Maggie wacht eines Tages in exakt dieser Stadt auf. Sie weiß genau, was passieren wird, sie kennt die Mächtigen im Reich, ihre Geheimnisse und ihre Vorhaben. Und sie weiß, dass sie die Geschichte, so wie sie sie gelesen hat, nicht passieren lassen will.

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Robert Jackson Bennett: A Drop of Corruption

Je mehr ich von Dinios Kol, dem Ermittler in Robert Jackson Bennetts Welt voller Magie und Verbesserungen, lese, desto cooler finde ich ihn. Endlich mal ein Ermittler mit einer eigenen Geschichte, die hübsch im Hintergrund bleibt und nur hin und wieder aufblitzt. Ebenso wie die seiner Vorgesetzten, der geheimnisvollen und durchgeknallten Ana Dolabra. Dieses Mal geht es an den Rand des Imperiums, nach Yarrow, ein Königreich, das sich dem Imperium noch nicht angeschlossen hat. Hier versucht man, die an Land kommenden und getöteten Leviathane nicht nur mehr oder weniger zu benutzen, sondern man versucht aktiv, das Mark ihrer Knochen zu gewinnen und möglichst zu transportieren, damit das begehrte Leviathanblut quasi überall hergestellt werden kann. Auch im Inneren des Imperiums, wo nie Leviathane hinkommen.

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Daniel Silva: Das Meisterwerk: Ein Gabriel-Allon-Thriller

Auch nach 25 Bänden wird die Reihe um den begnadeten Restaurator alter Meister und ehemaligen Geheimagenten bzw. Chef „des Dienstes“ in Israel, Gabriel Allon, nicht langweilig.
Diesmal führt die Entdeckung eines bislang unbekannten Werkes von Leonardo da Vinci Gabriel Allon wieder einmal in den Vatikan. Wer die Reihe kennt, wird in Papst Paul VII. (den es natürlich nur in der Phantasie des Autors gibt) den früheren Privatsekretär des damaligen Papstes erkennen, Luigi Donati, der bereits in einem der ersten Bände eine wesentliche Rolle gespielt hat. Gabriel hat ihm damals das Leben gerettet und darf Luigi seither zu seinen Freunden zählen.

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Catherine Cowels: Broken

Darum geht es: Sutton hat alles verloren. Um den Dämonen ihrer gescheiterten Beziehung zu entkommen und für sich und ihren Sohn einen Neuanfang zu wagen, flieht sie in die idyllische Kleinstadt Sparrow Falls. Dort trifft sie auf den Eishockey-Star Cope. Er ist genau wie Sutton tief von seiner Vergangenheit gezeichnet. Während Sutton verzweifelt um Sicherheit und eine bessere Zukunft kämpft, steht Cope vor der Herausforderung, sein Leben neu ordnen zu müssen, ohne dabei alles zu verlieren. Ihre schicksalhafte Begegnung zeigt beiden, dass Liebe selbst die tiefsten Wunden heilen kann – wenn man den Mut hat, sich darauf einzulassen.

Meine Meinung: Für mich ist dieses Buch der bisher beste Band der gesamten Reihe!

Die Autorin schafft hier eine perfekte Balance aus tiefgründiger Romantik und fesselnder Spannung, die phasenweise schon fast einem Thriller gleicht. Diese Kombination funktioniert super und sorgt für eine enorme Dynamik. Ich konnte das Buch ab der ersten Seite kaum mehr aus der Hand legen und habe mich komplett in dieser emotionalen, aufwühlenden Geschichte verloren.

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A. S. Tamaki: Das Buch der gefallenen Blätter

„Das Buch der gefallenen Blätter“ spielt in einem stark von Japan inspirierten Fantasyreich, fast zwanzig Jahre nach einer gescheiterten Rebellion. Im Mittelpunkt steht Sen Hoshiakari, der Sohn eines besiegten Fürsten, der im Exil aufgewachsen ist und mit dem Erbe seiner Familie ringt. An seiner Seite steht Rui, ein Bauernmädchen, das ihm einst das Leben rettete.

Während verschiedene Adelsfamilien und Fraktionen um Macht kämpfen, droht das Reich erneut im Bürgerkrieg zu versinken. Gleichzeitig wird die Grenze zwischen der Menschenwelt und der Welt von Göttern, Geistern und Dämonen immer instabiler. Auch Sens Schwester Kai gerät am Kaiserhof in ein Netz aus Intrigen und politischen Machtspielen.

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Mokhtar Amoudi: Ein ziemlich anderes Leben

Skanders Kindheit und Jugend sind eingekeilt zwischen den Wünschen seiner Mutter, die sich nicht um ihn kümmern kann oder will, und den Anforderungen des Jugendamtes. Zwischen den Interessen seiner Pflegemutter Madame Khadija und seinem sozialen Umfeld.

Im Alter von 10 Jahren wird er aus dem behüteten Leben in einer französischen Pflegefamilie herausgerissen und zu einer Pflegemutter nach Courseine gebracht. 

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Carolin Frey: Das Krähenzimmer

Eher verzweifelt überstürzt als wohldurchdacht geplant kommt Lotta nach Geelekow, einem kleinen Küstenort, in dem sie als Kind die Ferien mit ihrer Familie verbracht hat. Mitten in der Nacht kommt sie am Bahnhof an, den noch kilometerweiten Weg zur „Villa Sturmmöwe“ muss sie wohl oder übel zu Fuß bewerkstelligen, Bus oder Taxi gibt es nicht. Es ist November, eiskalt und Lottas Kleidung alles andere als wettergerecht. Verdrossen macht sie sich auf den Weg, bis sie nach einer gefühlten Ewigkeit eigentlich wider besseres Wissen dann doch in einen Wagen steigt und sich mitnehmen lässt. Die Adresse erstaunt den Fahrer offensichtlich, doch er kommentiert das nicht näher. Lotta findet einen Zweitschlüssel an der Stelle, an der schon früher immer einer versteckt gewesen ist.

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Benjamin Cors: Nebelbeute

Mila Weiss ist auf der Jagd. Tief in den Bergen will sie endlich ein Phantom aus ihrer Vergangenheit stellen: Johannes Toblach. Doch am Tag ihrer Ankunft wird eine Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen. Und für Mila stellt sich die Frage: Ist sie die Jägerin oder die Gejagte? Stück für Stück kommt sie ihrem Ziel näher – bis sie plötzlich spurlos verschwindet.

Die Gruppe 4, geleitet von Jakob Krogh, macht sich sofort auf die Suche. Sie stoßen auf ein abgelegenes Bergdorf, in dem nur das Schweigen noch dichter ist als der Nebel. Das Team wird in das grausame Spiel eines Serienmörders verstrickt, der sich in den Schatten der Wälder verbirgt. Und ganz offenbar Mila in seiner Gewalt hat …

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