Tristan Horx: Die Zukunft der Männer. Eine Generation zwischen Wut und Utopie

Die Zukunft braucht keine Helden mehr.

Es gibt Bücher, die gesellschaftliche Krisen beschreiben, und es gibt Bücher, die in ihnen eine Sackgasse sehen. Tristan Horx versucht etwas anderes: Er schaut auf eine verunsicherte Generation von Männern, ohne sie zu verurteilen, und sucht zugleich nach Wegen aus den Konflikten unserer Gegenwart. Das machte die Lektüre für mich überraschend erfrischend. Denn während viele gesellschaftspolitische Sachbücher vor allem Missstände sezierend vorführen und beim Lesen ein Gefühl von Ohnmacht hinterlassen, verbindet Die Zukunft der Männer Problemanalyse mit Zukunftsdenken.

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John Lanchester: Das habe ich wegen dir getan

Am Anfang einer guten Geschichte steht immer ein Problem im Weg. Bei der in London wohnenden Phoebe sind es gleich mehrere. Und vielleicht, so glaubt sie, könne sie alle gleichzeitig loswerden, wenn sie nicht nur reich und berühmt würde, sondern auch ihrer Mutter mit der erfolgreichen Verfilmung ihrer Serie indirekt einen „Liebesdienst“ erweist. Phoebe glaubt, mit dem Erfolg würde ihr Leben besser.

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Lena Kiefer: Royal Heist, Royal Fake & Royal Lies

Die Royal-Heist-Trilogie von Lena Kiefer ist eine packende Romance-Suspense-Reihe, die die Welt von glamourösen Palast-Intrigenspielen mit cleveren Trickbetrügereien und Heist-Thrillern verbindet.

Im Mittelpunkt steht die „The Robbin’ Hood“-Crew, eine fünfköpfige Organisation rund um die Protagonistin Darcy, die nach dem Robin-Hood-Prinzip die skrupellosen Reichen bestiehlt, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Ihr ultimativer, zutiefst persönlicher Coup richtet sich jedoch gegen das britische Königshaus, das einst Darcys Familie zerstörte.

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Anja Marschall: Die Helden von Manhattan

Ja, es ist ein Roman, aber er liest sich wie ein Krimi. Ein unheimlich bewegender Bericht über den Tag, der nicht nur für New York, sondern für die ganze Welt alles verändert hat. „9/11“ – das ist mittlerweile ein Begriff, den man nicht weiter erläutern muss. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Diejenigen, die alt genug waren, werden auch heute, 25 Jahre danach, noch sagen können, was sie an dem (bei uns) frühen Nachmittag gemacht haben, als in New York zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Center geflogen sind und eine wahnsinnige Katastrophe verursacht haben.

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Liza Anderson: We Who Have No Gods: Krieg der Hexen

Vic Wood hat eigentlich schon genug um die Ohren. Mit ihrem mageren Gehalt nebst Trinkgeld als Bedienung muss sie irgendwie über die Runden kommen und sich obendrein um ihren jüngeren Bruder Henry kümmern.

Doch dann passiert das, was niemals hätte passieren dürfen! Die Vereinigung der Hexer spürt sie auf.

Ihre verschwundene Mutter hatte ihr eindringlich eingeschärft, ihren Bruder, der seine magischen Kräfte von ihr geerbt hat, unter allen Umständen von der geheimen Hexengesellschaft, dem Acheron-Orden, fernzuhalten. Doch nun unterbreitet einer der Oberen des Ordens Henry ein unwiderstehliches Angebot. Er soll an der im Bundesstaat New York gelegenen Akademie des Ordens aufgenommen und ausgebildet werden.

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Monika Maron: Vier Minuten

Vier Minuten lang steht Leas Herz still. Für ganze vier Minuten ist sie tot, nachdem sie von einem Auto erfasst wurde. Ein Notarzt, der zufällig in der Nähe ist, leistet erste Hilfe. Später sucht er sie im Krankenhaus auf, weil ihn die Zusammenhänge mit ihrer Rettung weiter beschäftigen. Er teilt ihr mit, dass ein Priester, der auch zufällig in der Nähe war, sich neben Lea niederließ und um sie betete, als er sie mit einer Herzmassage wieder zum Leben erweckte.

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Torsten Sträter: Mach mal das große Leselicht an

Der bekannte Komiker und Slam-Poet Torsten Sträter hat wieder gesammelt: Texte aus vier Jahren zu den verschiedensten Themen.

Wie sich bereits vermuten lässt, ist Sträter ein Wortakrobat. Sein einzigartiger Erzählstil verläuft nicht geradlinig, sondern schlängelt sich von einem Thema zum nächsten, um wenig später auf den eigentlichen Erzählanlass zurückzukehren. Für Erstleser des Autors mag das zunächst verwirrend wirken. Nach etwas Eingewöhnungszeit bereitet dieser verzweigte Stil aber eine kurzweilige Unterhaltung beim Lesen.

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