Ein wunderschön erzähltes, warmherziges Kinderbuch, das auch Erwachsene sofort anspricht und zum Nachdenken anregt. Ein modernes Märchen über die Werte des Zusammenlebens, klar und kindgerecht geschrieben, sehr bildhaft und mit federleicht wirkenden, teils farbigen Zeichnungen des Autors veranschaulicht. Die Geschichte von Alexander, der ausgeschickt wird, um herauszufinden, wie man zusammenleben und auf Dauer Kriege vermeiden kann, was „gerechte Gesetze“ sind, sollte eigentlich jeder gelesen haben.
Was sind „gerechte Gesetze“, was braucht es, damit es nie wieder Krieg und Tyrannei gibt? Auf diese Fragen soll Alexander, der Junge aus Kaliste, innerhalb von sieben Tagen Antworten finden. Die Bewohner der schönen Stadt am Meer möchten nie wieder einen Krieg erleben wie den, den ihr tyrannischer König gerade angezettelt hatte und bei dem viele ihre Liebsten, ihre Häuser, ihr Hab und Gut verloren haben. Doch wie geht das? Wer kann das herausfinden? Es wird beratschlagt und entschieden, dass Alexander, der selbst den Vater verloren hat und dessen Haus abgebrannt ist, auf die Reise gehen soll, um Antworten zu finden. Ein Kind soll es sein, weil Kinder unvoreingenommen, offen und ehrlich sind, zuhören und nicht beschönigen.
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