Starkes True Crime, brillante Fallanalysen – aber psychologisch unterkomplex
Das Buch verspricht Psychologie – liefert aber primär Kriminalistik.
„Denn das Böse ist nicht weit weg […]. Wer es verstehen will, muss den Mut haben, den Schlüssel in die Hand zu nehmen. Und wer ihn umdreht, der hört vielleicht das leise Klicken des Schlosses – das Geräusch einer Tür, die sich öffnet, in eine Welt, die uns mehr über uns selbst verrät, als uns lieb ist.“ (S. 12)
Die Psyche des Bösen – Im Kopf der Mörder ist für mich ein echter Page-Turner: abgründig, hochspannend und stilistisch präzise erzählt. Ich habe das Buch nicht einfach gelesen – es hat mich hineingezogen. Nicht aus Sensationslust, sondern aus dem Wunsch zu verstehen. Und aus dem Gefühl heraus, dass diese Geschichten uns wachsamer machen müssen. Anderen gegenüber. Und uns selbst.
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