Gabriela Kasperski: Bretonisch mit Meeresrauschen

Wellen, die sich an Felsbrocken am Strand brechen, ein bewölkter Himmel, der nach einem drohenden Gewitter aussieht – das Cover des neuen Tereza-Berger-Bretagne-Krimi macht gleich Appetit.

Wer Tereza Berger, die sympathische Buchhändlerin aus der Schweiz kennt, die sich inzwischen seit einigen Jahren in der Bretagne heimisch und wohl fühlt, weiß, dass es nicht lange dauern wird, bis sie wieder mal ganz zufällig über ein Verbrechen stolpert. Auch im siebten Fall der Hobby-Ermittlerin mit viel Gefühl für ihre Mitmenschen und viel Liebe zu ihrer Umgebung ist das natürlich so. Aber keine Bange, man kann diesen Band der Reihe auch sehr gut lesen, wenn man die ersten Teile nicht kennt. Die Bezüge zu früheren Episoden werden gut vermittelt, man ist jederzeit à jour und muss nicht rätseln, was gemeint ist, worum es grade geht.

Eines Abends nach einem Konzert in der neuen Musikbar Breizhbleu in Camaret-sur-Mer findet Tereza die Besitzerin des Lokals brutal zusammengeschlagen auf der Straße. Tereza verständigt Polizei und Rettungswagen, möchte aber selbst im Hintergrund bleiben. Sie weiß, dass es Neubürgern im Ort nicht leicht gemacht wird, das hat sie selbst erfahren, als sie vor einigen Jahren kam und ihre kleine Buchhandlung „Déjalu“ eröffnet hat, aber ein so brutaler Überfall? Das kann nicht nur damit zu tun haben, dass Jo neu und aus Paris ist. Tereza nimmt, wie sollte es anders sein, eigene Ermittlungen auf, die Polizei lässt sie außen vor, zumal offenbar Gabriel, ihr ehemaliger Verlobter, wieder aus Schottland zurück in Camaret ist und wieder als Kommissar die Ermittlungen leitet. Ihm geht sie ganz gerne aus dem Weg. Ihre persönliche Geschichte mit Gabriel hat sie noch nicht hinter sich gelassen, da muss sie noch ein bisschen knabbern. Die Polizei konzentriert sich sehr bald auf einen jungen Mann als Täter, der beim Konzert gewesen und inzwischen anscheinend unauffindbar ist. Tereza hat einen ganz anderen Verdacht. Sie vermutet den oder die Täter in der Gastroszene der Insel und konzentriert sich darauf. Tatsächlich kommt sie einer Menge Ungereimtheiten, Missgunst und Korruption auf die Spur, deckt mit Hilfe einer engagierten Journalistin, die eine Freundin des Opfers ist, aber auch ganz andere Geheimnisse um Jo und ihre Vergangenheit auf.

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Oliver Plaschka: Die Geister von La Spezia

Oliver Plaschka entführt uns nach Genua. Wir befinden uns im Jahr 1822. Hier lebt die junge Schriftstellerin Mary Shelley in der Nähe des Anwesens, das Lord Byron bewohnt. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ist bei einem rätselhaften Schiffsunglück ums Leben gekommen.

Während sie noch tief um ihren Mann trauert, tritt die geheimnisvolle Ermittlerin Pat Colombari, angeblich beauftragt von Shelleys Vater, um die Umstände des Todes zu untersuchen in ihr Leben. Pat ist beileibe keine gewöhnliche Detektivin. Mithilfe einer eigentümlichen Apparatur ist sie in der Lage, in die Erinnerungen anderer Menschen einzutauchen – nicht nur in Marys, sondern auch in jene ihres berühmten Umfelds; –  Lord Byron, John Polidori, Claire Clairmont und weitere Figuren des literarischen Zirkels. Auf diese Weise entfaltet sich die Handlung als eine vielschichtige Spurensuche durch subjektive Erinnerungsräume, die zunehmend erkennen lässt, dass hinter Percys Tod und der Entstehung von „Frankenstein“ weit mehr steckt, als bloße biografische Zufälle. Je tiefer Pat vordringt, desto deutlicher wird, dass Mary selbst ein Geheimnis verbirgt – und dass die Grenze zwischen Erinnerung, Einbildung und etwas Übernatürlichem gefährlich durchlässig ist …

Man  begegnet nicht allzu häufig Romanen, die sich mit einer solcher Ambition zwischen historischer Rekonstruktion, spekulativer Fantastik und erkenntnistheoretischem Spiel ansiedeln wie Oliver Plaschkas vorliegender Einzelroman „Die Geister von La Spezia“. Der Stoff ist ebenso verheißungsvoll wie anspruchsvoll –  Mary Shelley im Jahr 1822, kurz nach dem Tod ihres Mannes Percy Bysshe Shelley, wird zur zentralen Figur einer Erzählung, die nicht weniger unternimmt, als die Entstehungsbedingungen von „Frankenstein“ neu zu deuten – und dies mittels einer fiktiven Technik, die Reisen durch Erinnerungen erlaubt.

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Hans-Ulrich Treichel: Das Karussell

Hans-Ulrich Treichel, 73-jähriger deutscher Schriftsteller, hat einen neuen Roman geschrieben. „Das Karussell“ ist am 19. Mai 2026 im Suhrkamp Verlag erschienen.

„Das Karussell“ von Hans-Ulrich Treichel

In „Das Karussell“ von Hans-Ulrich Treichel begegnen die Leserinnen und Leser Bernhard. Bernhard ist beinahe siebzig Jahre alt und seit einigen Jahren im Ruhestand. Er war Fachhochschulprofessor für Wirtschaftswissenschaften und Politische Philosophie in Berlin. Er lebt im Stadtteil Wilmersdorf, ist von seiner Frau Elisabeth geschieden, mit der er eigentlich alt werden wollte, „aber Elisabeth war ihm nach dreißig Jahren Ehe geradezu abhandengekommen und bei einem anderen Mann gelandet.“  Die Ehe blieb kinderlos.
Bernhard ist gesund und eigentlich zufrieden mit seinem ruhigen Leben, wäre da nicht die kleine Sorge, dass er „eben doch die besten Jahre seines Lebens verschwendete“. Es kommt ihm seine Zeit in Salerno, Süditalien, zu Beginn der 1980er Jahre wieder in den Sinn und er beschließt, nach vierzig Jahren an diesen Ort zu reisen. Er möchte erkunden, wie es seinem ehemaligen Studenten Alfredo, dem Strandbad von Alfredos Vater Luciano und nicht zuletzt Alfredos Kusine Arianna, in die Bernhard ein bisschen verliebt war oder vielleicht noch immer ist, ergangen ist. Und dann ist da noch das Karussell. Ein Kinderkarussell mit Pferden, Delphinen, Schildkröten, dem Mond und einer Kutsche, das Luciano einst kaufte, um es an seinem Strandbad aufzubauen, das aber all die Jahre in einem Schuppen, zerlegt in Einzelteile, auf seine Wiederherstellung und -inbetriebnahme wartet. Bernhard weiß das, weil er all die Jahre mit Alfredo im Schriftkontakt geblieben ist, erst per Brief und Postkarte, später dann via E-Mail.

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Christoffer Carlsson: Hinter dem Nebel: Die Hallland-Krimis, Band 4

Den Titel Hinter dem Nebel darf man wörtlich nehmen. Die Konturen verschwimmen, und man kann schnell die Orientierung verlieren. Für die Doppelbödigkeit der Geschichte hat der schwedische Autor Christoffer Carlsson die Arbeit einer Autorin und zweier Autoren im Fokus. Was diese schreiben, kann eine Fiktion oder die Interpretation einer Realität sein. Es kommt auf die Perspektive an, und von diesen gibt es viele.

Mit einem Zeitsprung in den Herbst 1957 beginnt eine zunächst eigenständige Geschichte über die junge Ingrid Klinga, die nach Uppsala zieht, um sich an der Universität einzuschreiben. Aus den Nachrichten hat sie die Entwicklung des Kalten Krieges verfolgen können. Auch das Wettrüsten der Länder, unter anderem von Schweden, wurde in den Zeitungen kommentiert.

Die noch unbedarfte Ingrid, die bisher nur das dörfliche Leben kannte, glaubt bei ihrer Ankunft in Uppsala, sie durchlaufe in der großen Stadt eine Art Initiation. Doch genaugenommen sucht sie nicht das Bad in einer Menschenmenge sondern nur das einfache Leben mit Koffer und Schreibmaschine. Sie will um jeden Preis schreiben. Schon bald findet sie bei den politisch aktiven Studenten Anschluss und gerät selbst in den Fokus der Geheimdienste.

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Matthias Nawrat: Das glückliche Schicksal

Venedig und Krakau 1983

Wanda, eine junge polnische Sozialpsychologin, fliegt von Krakau nach Venedig, um dort den Kybernetiker und polnischen Emigranten Mrugalski , der etwa im Alter ihres Vaters ist, zu interviewen. Wir befinden uns im Jahr 1983, mitten im Kampf der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc für ein Mehr an Freiheit und Demokratie im sozialistischen Staat.

Also ein Vater-Tochter-Konflikt? Vergangenheit – Gegenwart? Ost – West?  Anpassung -Widerstand?

Wir springen hin und her zwischen einem Venedig, das wir nicht kennen, weil Rialto-Brücke und Markusplatz nicht vorkommen, und einem Krakau der frühen 80er Jahre, das die meisten auch nicht kennen, denn kaum hat es in jenen Jahren Reisende dorthin verschlagen. Lech Walesa kommt nicht vor, dafür Menschen, die für ihr Engagement bespitzelt werden, einsitzen oder von der Flucht träumen wie Marian, Wandas Freund. Andere bleiben und packen Hilfspakete für die durch Verfolgung verwaisten Familien.

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Thomas Montasser: Die Wanderbücherei

Die immer gleiche Geschichte – immer wieder berührend

Wenn Zwei sich nicht lieben dürfen, ist das immer eine tragische Geschichte. Und wenn die Politik, die Geschicke Schuld sind am Drama der Liebenden, dann ergibt das stets reichlich Stoff für zu Herzen gehende Romane.

Thomas Montasser, dessen Romane um einen ratsuchenden Bundeskanzler oder um geschäftstüchtige Nonnen ich wirklich liebte, erzählt nun in seinem neuen Buch die Geschichte von Vera und Hans. Hans, Arbeiter bei der Bahn, ist Sozialist, Vera (die eigentlich ganz anders heißt) Halbjüdin – keine guten Voraussetzungen für eine glückliche Verbindung im Jahr 1937.

Die beiden lernen sich durch die titelgebenden Wanderbücherei kennen, die eigentlich eher eine fahrende Bücherei ist, nämlich in einem Trambahnwagen in München. Die zuständige Bibliothekarin versorgt Hans und dann auch Vera mit „verbotenen“ Büchern, die sie unter falschem Titel im Register führt. Das Pärchen nutzt diese Bücher schließlich für geheime Botschaften. Doch so sehr sie sich lieben, das Leben und der Krieg treiben sie erst einmal auseinander.

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Julie Caplin:  Ein Wiedersehen im Sommer

Willkommen zurück in Wilsgrave, dem kleinen beschaulichen Dorf nicht allzu weit von London, in dem jeder jeden und jede kennt, sich berufen fühlt, sich einmischen zu dürfen, aber auch immer da ist, wenn mal Hilfe gebraucht wird. Im zweiten Band der Country-Escape-Reihe steht diesmal Tierarzthelferin Bets im Mittelpunkt. Eine quirlige junge Frau, immer freundlich, immer hilfsbereit und zurückhaltend, wenn es um sie selber geht, beliebt bei allen im Dorf und für Geoffrey, ihren Chef und Devon, seinen Sohn, der ebenfalls als Tierarzt in der Praxis seines Vaters arbeitet, die beste Tierarzthelferin, die sie je hatten.

Bets war es, die damals Ella, die jetzt mit Devon zusammen ist, herzlich in Wilsgrave aufgenommen hat und ihr gar keine Chance gelassen hat, sich im Cottage ihrer Patentante zu „vergraben“, wie sie es eigentlich vorhatte.

Inzwischen sind Bets und Ella beste Freundinnen, und jetzt ist es an Ella, Bets aus ihrer traurigen Stimmung zu helfen. Bets redet nicht über ihren Kummer, sie macht gerne alles mit sich alleine aus, aber Ella spürt, dass da mehr ist als nur mal ein schlechter Tag. Der Grund für Bets‘ Traurigkeit heißt Jack und ist Devons Bruder. Seit ihrer frühen Jugend waren sie ein Paar, bis Jack nach Bristol zum Studium gegangen ist und seine Besuche zuhause immer seltener wurden. Bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen Bets ihn besucht hat, kam sie sich immer fehl am Platze vor und hatte auch das Gefühl, dass Jacks vermeintliche Freunde keine echten waren. Davon wollte er allerdings nichts hören. Bis jetzt. Jetzt hat er erkannt, dass sie ihn nur ausgenutzt haben.

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Allison King: Die Manufaktur der magischen Worte

Allison Kings Debütroman „Die Manufaktur der magischen Wortelässt sich als vielschichtige, ambitionierte Verbindung von historischem Roman, magischem Realismus und Familienepos verstehen, dessen Kern sich um die Weitergabe von Erinnerungen, die Verarbeitung von Trauma und die Vererbung der kulturellen Identität über Generationen hinweg dreht.

Im Zentrum stehen zwei Handlungsstränge. Einerseits begleiten wir die Informatikstudentin Monica Tsai im Jahr 2018, die mit digitaler Hilfe versucht, ihre Großmutter Yun mit deren ihr entfremdeten Cousine Meng wieder in Kontakt zu bringen.

Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit Yuns Vergangenheit im Shanghai der 1930er- und 40er-Jahre während der damaligen japanischen Besatzung. Diese parallel laufenden Handlungsstränge bürgen nicht nur für Spannung, sondern verknüpfen dabei zwei ganz unterschiedliche Formen des Erinnerns. Zum einen das objektive, digitale Archivieren der Fakten und dann das fragile, durch das Erlebte veränderte geistige Erinnern an die Vergangenheit.

Als Aufhänger dient der Verfasserin das magische Konzept über speziell behandelte Bleistifte, um auf die Erinnerungen früherer Nutzerinnen zuzugreifen. Dies fungiert als Metapher für die Weitergabe von Geschichten, Traumata und kulturellem Wissen. Gleichzeitig wird die Magie bewusst körperlich und schmerzhaft dargestellt – sie kostet Blut, wirkt verletzlich und belastet psychisch immens. Diese „Kosten“ verleihen ihr ihre Bedeutung, muss für die so erhaltenen Erinnerungen doch schmerzlich bezahlt werden. Besonders in den Kriegskapiteln zeigt sich, wie diese Fähigkeit nicht nur persönliches Erinnern ermöglicht, sondern auch politisch instrumentalisiert wird (Spionage und Widerstand).

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Karine Tuil: Die Liebeshungrigen

Die französische Schriftstellerin Karine Tuil (Jahrgang 1972) wurde für ihren Roman „Menschliche Dinge“ aus dem Jahr 2020 mit dem Prix Goncourt des Lyceens ausgezeichnet. Am 15. Mai 2026 ist ihr neuestes Werk mit dem Titel „Die Liebeshungrigen“ in einer Übersetzung von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch bei dtv erschienen.

Der Roman „Die Liebeshungrigen“ von Karine Tuil ist umwerfend

Der ehemalige Präsident von Frankreich, Dan Lehman, bläst Trübsal. Er ist nach seiner Abwahl zwölf Monate zuvor nicht mehr wichtig. Er schluckt Beruhigungsmittel, trinkt und muss sich eingestehen, dass seine zweite Ehe mit der deutschen Schauspielerin Hilda Müller gescheitert ist. Einzig seine Tochter Anna und sein Hund Nabucco scheinen ihm noch Zuneigung und Treue entgegen zu bringen, die Lehman mit echter Liebe und Herzenswärme erwidert.
Während sich der ehemalige Staatspräsident zunehmend in Selbstmitleid und Alkohol ergeht, ergattert Hilda die Hauptrolle in einem Film, der auf einem Buch von Lehmans Ex-Frau Marianne basiert. Der Film soll bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt werden. Und im Glanz und Glitter an der Côte d’Azur eskaliert die Situation.

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Lina Bengtsdotter: Waldnacht

Die Zeiten, da Kriminalkommissare ganz normale Menschen sein durften, sind lange vorbei. Die eine oder andere kleinere Schwäche oder skurrile Eigenart reicht heute nicht mehr. Mit irgendeinem Trauma, einer unbewältigten familiären Vergangenheit, wahlweise auch gerne Trunksucht, muss wohl heute jeder Ermittler, jede Ermittlerin geschlagen sein.

Bei Kommissarin Sarahkka „Sakka“ Pienni kommt es besonders heftig. Als Samin ist sie in Schweden bisweilen Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt; ihre Schwester starb als Kleinkind unter in diesem Band noch ungeklärten Umständen; die Mutter ist verschwunden, der Vater schwerer Alkoholiker. Kein Wunder, dass sie an einer bipolaren Störung leidet, die sie bisher erfolgreich nicht nur ihrem Arbeitgeber, sondern selbst ihrem Freund verschwiegen hat.

Sakka muss in einem besonders kniffligen Fall (dem ersten einer neuen Reihe von Lina Bengtsdotter) ermitteln: In Stockholms vornehmem Vorort Djursholm wird eine junge Frau, Abigail Fender, erschossen. Schnell gerät ihr Mann Gustav ins Visier, Typ reicher Schnösel, egozentrisch, Frauenheld. Doch dann gibt es noch dessen Ex-Frau Cecilia, die in einer geschlossenen Anstalt lebt, und den gemeinsamen Sohn Leon – für alle drei lassen sich Motive konstruieren und Verdachtsmomente finden.

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