Annette Moser: Na toll, ein Weihnachtstroll

Die 24 kurzen Kapitel, die wie ein Adventskalenderbuch genutzt werden können, sind so schön, dass man eh ganz sicher mehr als eines jeden Abend beim Schlafengehen lesen möchte, deshalb macht es überhaupt nichts, wenn Sie das Buch nicht pünktlich zum 1. Dezember in Händen hatten.

Die Geschichte um Rübli, den pfiffigen, wichtelkleinen tannen- oder moos – oder irgendwie grünen (grün ist seine Lieblingsfarbe), von den wirren Haaren bis zu den meist dreckigen Zehenspitzen ist so liebevoll getextet und illustriert, dass man am liebsten dranbleiben möchte.

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Daniela Drescher: Giesbert und die Glücksschafe

In Giesberts Garten ist immer etwas los. Der Regenrinnen-Wicht, der zwischen Seerosenblättern in einer Regentonne wohnt, erlebt jeden Tag ein Abenteuer: Ob ein paar Glücksschafe bei ihnen einziehen, ein Wildschwein alle Kartoffeln auffrisst oder sogar ein Drache vorbeikommt, der Giesbert mit in seine Höhle nimmt – überall macht der kleine Wicht neue Freunde. Durch das ganze Jahr folgen wir den Gartenbewohnern, bis es Zeit zum Plätzchen backen wird und Giesbert und Kater Munz sich den Garten lieber von der Fensterbank aus ansehen.

„Giesbert und die Glücksschafe“ ist der fünfte Band um den kleinen Regenrinnen-Wicht, für mich war es aber die erste Begegnung, mit seiner bunten Gartenwelt und ein Zurechtfinden ist problemlos möglich; zu Beginn gibt es auch einen zusammenfassenden Rückblick. Die einzelnen Kapitel erzählen jedes für sich eine schöne kleine Episode aus dem Gartenleben und machen den Text so zu einem Vorlesebuch mit Stoff für mehrere Tage. Dabei werden alle Geschichten von wunderschönen Illustrationen begleitet, die schon für sich genommen die farbenfrohsten Geschichten erzählen und es kleinen Lesern so leichter machen, dem Erzählten zu folgen. Alles ist bunt, fantasievoll und harmonisch; selbst der erwachsene Leser vermag sich mitunter in diese abenteuerreiche Blumenwelt zu träumen. Damit ist es vielleicht auch ein Buch, dass man dem Hobbygärtner im Freundeskreis schenken kann; für hübsche Blumen und niedliche Tiere ist man schließlich nie zu alt, oder?

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Daniela Drescher: Milli ist draußen

Ich bin mit Daniela Dreschers Bilderbüchern aufgewachsen und war direkt wieder so verzaubert wie früher, als ich dieses neue Buch durchgeblättert habe. Ich wünsche allen Kindern, dass sie ebenso schöne Erinnerungen mit dieser verzaubernden Malerei verknüpfen dürfen (und vielleicht wie ich im Erwachsenenalter die ein oder andere Postkarte der Künstlerin an der Wand hängen haben) – und „Milli ist draußen“ ist die perfekte Möglichkeit, für die ganz Kleinen, damit anzufangen.

Begleitet von süß gedichteten kurzen Texten, folgen wir in diesem Pappbilderbuch dem Mädchen Milli in ihrem Garten und durch Pfützen bis zu den Glühwürmchen in der Nacht. Die Geschichte ist simpel, aber süß. Sie kommt von Text und Illustration nicht an Dreschers frühere Werke wie „Komm mit ins Elfenland“ heran, ist aber ja wie gesagt auch wirklich für die allerkleinsten Leser.

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Tanya Stewner: Alea Aquarius 10: Der Stern des Schicksals

Band 10

Alea ist endlich mit ihrer Schwester vereint und die Alpha Cru schippert wohlauf über die Meere. Doch die Freude währt nicht lang: Der neue Wasservirus greift um sich. Cassaras ist nicht auffindbar. Der Herrenschwur belastet die Beziehung von Lennlea.

Probleme über Probleme und Fragen über Fragen. Und über allem liegt die Angst vor Doktor Orion. Wann schlägt er das nächste Mal zu?

Durch eine positive Einstellung wird ein positiver Ausgang tatsächlich wahrscheinlicher. (~Alea Aquarius 10)

An dieses Zitat von Sammy habe ich mich gehalten und beim Lesen auf ein positives Ende dieses Buches gehofft, denn die Handlung geht seit einigen Bänden ja rasant bergauf und -ab. Deshalb hat mich tatsächlich auch überrascht, dass hier recht lang recht wenig passiert ist und die Handlung erst im letzten Drittel an Fahrt aufgenommen hat. Das hat mir ein bisschen zu lang gedauert.

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Max Osswald, Merle Goll: Graf Dackula

Graf Dackula möchte Vampir spielen, doch die großen Hunde lachen ihn nur aus. Er ist viel zu klein und gar nicht gruselig, er kann kein Vampir sein. Zum Glück findet er anderswo neue Freunde, die genauso begeistert von seiner Idee sind und ein wildes Abenteuer nimmt seinen Lauf. Jeder darf ein Kostüm haben, jeder darf mitmachen. Begleitet von liebevollen und detailreichen Illustrationen. Sooo ein süßes Buch!!

Ich habe die Geschichte, die Bilder und den Humor geliebt; als Herbstkind freue ich mich natürlich auch über jede Geschichte, die sich perfekt zu Halloween erzählen lässt. Nur über die Zielgruppe bin ich nicht ganz im Klaren. Der Verlag empfiehlt das Bilderbuch für Kinder ab 4 Jahren und ich glaube nicht, dass es sich für diese Altersgruppe gut eignet. Weiterlesen

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Markus Orths: Crazy Family: Die Hackebarts drehen durch

Wer die verrückte Familie Hackebart kennt, der weiß, Chaos ist vorprogrammiert! Band vier ist allerdings, wie ich finde, nicht unbedingt der optimale Einstieg für Leser, die die ersten Bände nicht gelesen haben. Man sollte schon wissen, mit wem man es hier zu tun hat, sonst fällt es ein bisschen schwer, den richtigen Zugang zu finden.
Wieder mal geht es, wenn auch nicht vordergründig, um die Finanzen der Familie, um die es chronisch schlecht bestellt ist, insbesondere aber, seit Vater Hackebart diese völlig heruntergekommene Doppelhaushälfte „blind“ ersteigert hat, die den größten Teil der Million verschlungen hat, die die komplette Familie bei einer Sonderausgabe von Jauchs „Wer wird Millionär“ gewonnen hatte.

Inzwischen ist zwar alles renoviert und bewohnbar gemacht, alle fühlen sich wohl, aber das Geld ist eben alle. Da kommt der Gedanke, seinen wertvollsten Besitz zu verkaufen, gerade recht. Papa Hackebart hat bei den Renovierungsarbeiten eine wertvolle Klobürste gewonnen, die seitdem seine Sammlung dieser historischen Gebrauchsgegenstände ziert. Eine Klobürste aus dem Mittelalter, die einst der Königin Clothilde aus dem Geschlecht der Merowinger gehört haben und sehr wertvoll sein soll. Bei einem Besuch in einem Museum hat Walter den Grafen Sauberbart kennengelernt, der dieses seltene Hobby mit ihm teilt und ihm seine Klobürste gerne für 100.000 Euro abkaufen würde. Viel Geld. Das klingt zwar verlockend, aber reichen würde es wohl nicht. Weiterlesen

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Carsten Henn: Die goldene Schreibmaschine

Emily lebt bei ihren Großeltern, weil ihre Eltern nach der Insolvenz ihres Betriebs in Dubai arbeiten müssen. Ihre Großmutter arbeitet in einer Bibliothek, ihr Großvater verliert nach und nach sein Gedächtnis, aber wenigstens hat sie zwei gute Freunde. Eines Tages entdeckt sie einen geheimen Raum hinter der Bibliothek und darin die goldene Schreibmaschine und je ein Exemplar jedes Romans, der jemals auf der Welt geschrieben wurde. Mit dem Spezialpapier und der magischen Schreibmaschine kann Emilie jedes Buch der magischen Bibliothek umschreiben, indem sie eine Seite mit ihren Veränderungen abschreibt und dann neu einklebt. Damit ändert sich nicht nur jede Ausgabe dieses Buches, sondern auch Verfilmungen, Hörbücher, Berichterstattungen und vor allem die Erinnerungen der Menschen. Die Veränderung wirkt bis in die Realität, denn was sie lesen, beeinflusst die Entscheidungen der Menschen.

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Markus Orths: Crazy Family 03: Die Hackebarts greifen an!

Ich mag sie wirklich gerne, die Hackebarts. Der Begriff „crazy“ passt wunderbar zu dieser ausgeflippten, einfallsreichen, eigentlich immer optimistischen Familie, in der jeder „seinen Platz“ hat und den auch ausfüllt, wenn man so will. Zosch, der Zocker – eigentlich ein Sorgenkind – trägt aber unbedingt auch zum Wohle bei, Brooklyn, das Organisationstalent, Mönkemeier, der kleine Künstler, Lulu, das Genie, das mit sechs Jahren Abituraufgaben mit Bravour löst, Opa, der Klimaaktivist, Papa, der Klobürstensammler, der diesmal mit einer Klobürste die Familie vor dem Ruin bewahrt und Mama, die mit ihren Touren nach Kroatien und den Klavierkonzerten unterwegs den Unterhalt sichert.

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Marc-Uwe Kling, Astrid Henn: Das NEINhorn und der Geburtstag

Endlich ist sie da: eine neue Geschichte vom NEINhorn und seinen Freunden.

Diesmal geht es um einen Streit zwischen dem NEINhorn und der KönigsDOCHter. Die Handlung nimmt einen ideenreichen Verlauf und am Ende wird – wie sollte es auch anders sein – zum Glück alles wieder gut.

Die KönigsDOCHter hat das NEINhorn nicht zu ihrem Geburtstag eingeladen, weil das NEINhorn sie geschubst hat. Mitten hinein in den Matsch ist sie dabei mit ihrem schönen Kleid gefallen. Obendrein behauptet das NEINhorn auch noch, dass es genau andersherum gewesen war. Deshalb soll es zu allem Übel nicht einmal von der achtstöckigen Geburtstagstorte der KönigsDOCHter probieren dürfen.

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Kristen Perrin: Gefährliche Wünsche: Die Geschichtenwandler 03

Immer mehr magische Geheimgesellschaften bilden sich im magischen London, alle Gruppen bestehen aus Kindern von neun bis fünfzehn. Enna fühlt sich unter ihnen zu Hause – doch dann will ihre Mutter umziehen! Ausgerechnet aufs Land, wo ihre Magie Enna nicht hinfolgen kann, ist sie doch an diese magische Stadt gebunden.

Doch Zeit, sich darum zu sorgen, haben sie und ihre Freunde gar nicht, denn auf einmal spielt die Magie aller Gesellschaften verrückt. Geister verschwinden auf unheimliche Weise, Tiere sind ängstlich und Wünsche wie ausgelöscht. Etwas Unheimliches lauert versteckt in den Tiefen und Enna und ihre Freunde müssen es finden und aufhalten, um ihre geliebte Stadt und ihre Magie zu retten.

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