Emily Rudolf: Die Housesitterin: Ein Traum von einem Job. Oder?

Darum geht es: Cecilia hangelt sich von Auftrag zu Auftrag. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie völlig den Boden unter den Füßen verloren und kann sich nicht einmal mehr ein einfaches WG-Zimmer leisten. Das Housesitting ist ihr Rettungsanker. Ihr neuester Job führt sie in die luxuriöse Villa der einflussreichen Familie Waldner – einsam gelegen auf einer winzigen Ostseeinsel. Was wie eine perfekte, friedliche Idylle beginnt, entpuppt sich schnell als Falle. Denn Cecilia ist nicht zufällig hier: Eine machtvolle, mysteriöse Anziehung verbindet sie mit Johannes Waldner, dem Sohn des verstorbenen Besitzers. Während Cecilia noch glaubt, mutterseelenallein im Haus zu sein, machen sich bereits vier weitere Menschen auf den Weg zur Insel. Alle von ihnen im Gepäck: dunkle Geheimnisse und eine ganz eigene, düstere Agenda. Die Frage ist: Würden sie für ihre Ziele auch töten?

Starker Beginn, zäher Mittelteil und gewohnter Schreibstil.

Das Buch beginnt vielversprechend und stark. Die Autorin zieht den Leser sofort in ihren Bann und man möchte einfach immer weiter und weiter lesen. Emily Rudolf bleibt hierbei ihrem unverkennbaren Schreibstil treu, den ich persönlich sehr mag. Die Erzählperspektive wechselt hierbei geschickt zwischen den einzelnen Charakteren und verschiedenen Zeitebenen. So kann man als Leser das Puzzle Stück für Stück zusammensetzen, denn Informationen serviert sie hier nur häppchenweise.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Florian Schwieker: Code Null: Dieses Spiel kennt keine Grenzen

Florian Schwieker kennen Sie vielleicht als Mit-Autor der Krimis um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und den Gerichtsmediziner Justus Jarmer, die er gemeinsam und sehr erfolgreich mit Michael Tsokos geschrieben hat. Schwieker, der selbst lange als Strafverteidiger gearbeitet hat, ist inzwischen im Management eines führenden globalen Unternehmens im Bereich Künstliche Intelligenz tätig. Also auch für den Auftakt seiner neuen Serie rund um Künstliche Intelligenz eine kompetente und authentische Basis. Seine Protagonistin, Charlotte Engel, genannt Charlie, ist eine sympathische, hochintelligente junge Frau, die allerdings manchmal etwas menschenscheu, verunsichert und verletzlich ist.

An der Universität Amsterdam hat Charlie einen Master-Abschluss in Mathematik und Machine Learning gemacht. Sie hat ihr Studium absolviert als eine der Besten bisher an der Uni, ihre Dissertation hat sie dann allerdings wegen „Problemen im Team“ abgebrochen und ist in die freie Wirtschaft gewechselt. Auch hier macht sie einen Top-Job, ist allerdings wenig teamfähig, was zu häufigeren Wechseln führt. So auch grade jetzt. Ein Kunde hat an ihrer Qualifikation und Arbeitsweise gezweifelt, woraufhin Charlie einfach alles hingeschmissen hat. Jetzt hat sie zwar grade keinen Job, aber das wird sich finden. Sie hat aber Zeit, sich über einige Unregelmäßigkeiten zu wundern, die ihr in kleinen Meldungen auffallen: Störungen von Navigationssystemen, Probleme im Flugverkehr am BER, Störungen an der Börse – alles gleichzeitig um 16.05 Uhr! Das konnte kein Zufall sein.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Theresa & Joseph Prammer: Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs

Zum Inhalt

Das Schauspieler-Ehepaar Theresa und Joseph Prammer hat aus ihrem erfolgreichen Theaterstück „Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs“ einen Roman gemacht. In der Kriminal-Komödie geht es um das marode Wellnesshotel „Perfekt“. Es liegt in schönster Lage, bietet zahlreiche Wellness-Angebote, besteht aus eingeschworenen Hausangestellten und ist völlig marode. Die gesamte Hoffnung liegt auf einem Investor, der als Inkognito-Gast eincheckt. Doch während man rätselt, welcher der wenigen Gäste der Investor ist, stürzt der Hotelinhaber plötzlich aus dem Fenster – mit tödlichem Ausgang. Zum Glück hat er einen Zwillingsbruder…
Was als wahnwitzige Verwechslungskomödie beginnt, nimmt schnell rasant Fahrt auf und verselbstständigt sich. Schon bald wissen die Angestellten selbst nicht mehr, wer von den Anwesenden im Hotel authentisch ist und wer nur eine Rolle spielt.

Rezension

Aus der Sicht verschiedener Figuren werden die Geschehnisse geschildert. Diese Technik haben Theresa und Joseph Prammer meisterhaft umgesetzt: Die einzelnen Bruchstücke ergänzen sich wunderbar, geben dem Leser ein umfassendes Bild der Geschichte und Einblicke hinter „die Kulissen“ jedes Charakters. Dadurch kommt auch die Spannung zustande. Während des Lesens verfolgt man mit großem Vergnügen, welche Figur welche Interessen, Ziele und Kontakte hat. Durch die Perspektivwechsel werden auch die Tiefen der Charaktere besonders gut hervorgehoben.
Es gibt immer wieder neue unerwartete Wendungen – bis zur letzten Seite, wodurch die Handlung völlig unvorhersehbar wird. Ein Genuss beim Lesen! Damit hebt sich „Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs“ deutlich aus der Masse an Kriminalromanen hervor.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Emelie Schepp: Julimord

Eigentlich hat Maia Bohm schon privat genug auszuhalten, da muss eigentlich nicht gleich am ersten Tag im neuen Job in Motala, wo sie sich hat hin versetzen lassen, ein Fall auf sie einstürmen, die sie mehr in Beschlag nimmt, als ihr guttut.

Der Grund für ihre Versetzung war die schwere Krankheit ihres Sohnes. Der 13-jährige Tim braucht ein Spenderherz und soll, bis es einen geeigneten Spender gibt, in der Klinik behandelt werden. Maia ist mit Tim und seiner Schwester Ella deshalb nach Motala gezogen, wohnt wieder bei ihrer Mutter und ist alles andere als glücklich mit dieser Lösung, zumal sie sich dauernd anhören muss, dass sie nicht genug Zeit für Tim übrig hat. Doch der Fall Johan Sundin lässt Maia und ihrem Kollegen Greg kaum mal Zeit, Luft zu holen. Maia kämpft an allen Fronten. Tagsüber versucht sie, gemeinsam mit Greg, zu ergründen, wie es zu dem Überfall auf Johan Sundin kommen konnte, der schwerstverletzt im Koma liegt und wer ihm das angetan haben könnte. Oder ob es vielleicht sogar ein versuchter Selbstmord war? Die Nächte verbringt Maia am Krankenbett von Tim, während ihre Mutter sich um Ella kümmert. Eigentlich ist alles zu viel, aber Maia hat keine Wahl.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Marc Raabe: Im Morgengrauen

Nach dunkel-lila, knallgrün und orange dann jetzt strahlend hellgelb! Wie immer mit schwarzem Farbschnitt und einem düsteren Tier auf dem Cover. Trotz der strahlend hellen Farbe wirkt auch dieses Cover wieder ein bisschen unheimlich, wie eben auch immer. Das Tier ist diesmal eine Eule. Welche Bedeutung sie in dem packenden Thriller hat, wird recht bald klar. Ein weiterer Fall für das ungleiche, aber sympathische Ermittlerduo Art Mayer, der es einem nicht leicht macht, ihn zu mögen mit seiner verschlossenen, schrulligen Art und seiner Neigung zu Alleingängen, mit denen er sich nicht selten in Schwierigkeiten bringt und Nele Tschaikowsky, die inzwischen Mutter ist, der aufgeschlossenere Part des Duos und wohl eine der ganz wenigen Menschen, die Art nicht nur als Kollegen, sondern als Freund bezeichnen und das auch so meinen. Auf Nele kann er zählen. Immer wieder und trotz all seiner gefährlichen Alleingänge, seiner Unzugänglichkeit zum Trotz.

Auch dieser Fall wird wieder ziemlich persönlich für Art, nicht nur, weil es wieder einmal um seine Bekanntschaft, ja frühere Freundschaft mit Bundeskanzler Henrik Westphal und seiner Frau Juli geht, sondern weil Art in Verdacht gerät, etwas mit dem Verschwinden des Kanzlers zu tun zu haben.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Romain Haas: Jagd durch Luxemburg

Man kann sein Vermögen – so man eines hat – ja eigentlich hinterlassen, wem man möchte. Man kann es gerecht oder ungerecht aufteilen, einer Stiftung vermachen oder eine gründen, man kann es aber auch an Bedingungen knüpfen. So wie der exzentrische, berüchtigte Multimillionär Charles Cannes. Man könnte sagen, er macht sich einen perfiden Spaß daraus, seine geldgierige Familie, die eh schon fast allesamt von seinem Geld leben, zu einer Art Schnitzeljagd durch Luxemburg zu zwingen, sofern sie erben möchten. Mit einer guten Portion schwarzen Humors beschließt Charles Cannes, wer erben möchte, soll sich sein Geld verdienen. Eigentlich würde er ja gerne seiner Schwester, seiner Lieblingsenkelin und auch seiner Pflegerin ein bisschen mehr zukommen lassen als den anderen, aber dann würde sich der Rest der „lieben Familie“ auf die drei stürzen wie die Geier. Mit seinem seltsamen Testament möchte er erreichen, dass sich zeigt, wer tatsächlich würdig sein wird, mit so viel Geld umzugehen. Die Rede ist immerhin von einhundert Millionen. Bei der Testamentseröffnung ist die Überraschung denn auch groß. Charles hat für jeden einen Umschlag vorbereitet mit einem Rätsel, das es zu lösen gilt. Wer den Umschlag annimmt, verpflichtet sich, mitzuspielen. Wer ihn verweigert, ist raus. Die Rätsel sind kryptisch, philosophisch, erfordern geschichtliches, kulturelles und Allgemeinwissen, außerdem eine gute Kombinationsgabe und manchmal auch ziemlich viel Risikofreude. Charles‘ Idee dahinter war: entweder sie schlossen sich zusammen oder sie stürzten sich gegenseitig ins Unglück. „Sich zusammenschließen“ ist in Charles‘ Familie allerdings anscheinend keine Option. Hier kämpft lieber jeder für sich und gegen die anderen, um möglichst wenig abgeben zu müssen. Bis auf Gertrud, Charles‘ Schwester, nehmen alle den Umschlag und damit die Herausforderung an. Auch Charlie, seine Enkelin. Sie ist als einzige bereit, zu teilen und sich Hilfe beim Rätseln zu holen. Während die Verwandtschaft skrupellos versucht, an das Geld zu kommen, geht Charlie mit Scharfsinn und gerne auch mit Unterstützung von außen vor.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Natalie Chandler: Voices. Ich kann euch hören

Darum geht es:

Tamsin Shaw liegt seit einem mysteriösen Autounfall im Koma. Was niemand weiß: Während sie nicht einmal einen Finger bewegen, geschweige denn die Augen öffnen kann, ist sie bei vollem Bewusstsein. Auch erinnern kann sich Tamsin nicht. Nicht an den Unfall, der sie ans Bett fesselte, und auch nicht an die Tage zuvor. Als Psychiaterin weiß sie, dass diese Art von Dornröschenschlaf sie vor einer besonders traumatischen Erinnerung schützen soll.

Meine Meinung:

Ein genialer Perspektivwechsel

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht einer Frau im Wachkoma erzählt. Für mich war dieser Ansatz völlig neu und dadurch unglaublich aufregend. Die Ausgangslage ist extrem beklemmend und ging mir beim Lesen regelrecht körperlich nahe. Das Gefühl, dem Umfeld absolut ausgeliefert zu sein, während die Menschen am Bett über das eigene Leben bestimmen, erzeugt von der ersten Seite an eine greifbare, konstante Spannung und ein ungutes Gefühl macht sich beim Lesen breit.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Marion Demme-Zech: Gegen Mord ist kein Sauerkraut gewachsen

Wer gerne Krimis aus bestimmten Regionen liest, die dann ja auch immer viel Lokalkolorit bieten, ist bei den Saarlandkrimis von Marion Demme-Zech gut aufgehoben.

Ihr Ermittlerteam Toni, korrekt Antonia Kuppertz und Wolfgang Forsberg samt Dackel Günther ist diesmal in einem etwas anderen Einsatz. Eine Leiche wurde auf einem Hausboot auf der Mosel gefunden, das Boot war abgetrieben, zwei Männer aus dem Fluss geborgen, die offenbar in das Hausboot hatten einbrechen wollen und dabei die Leiche angeblich gefunden haben, mit dem Mord aber nichts zu tun haben wollen. Soweit so einfach. Aber: der Mann war tot, als das Boot noch am luxemburgischen Ufer der Mosel lag, abgetrieben wurde das Boot dann wieder nach Deutschland, die aus dem Fluss geborgenen Einbrecher stammen aus dem Saarland, sind also Deutsche. Geborgen wurden sie von der polnischen Besatzung eines niederländischen Kohlefrachters …. Das sind eine Menge Nationalitäten, die bei der Zuständigkeit der ermittelnden Behörden berücksichtigt werden wollen. Aber ist nicht alles irgendwo in Paragraphen geregelt? Eben! Man verständigt sich mit dem Luxemburger Kollegen auf eine binationale Zusammenarbeit und geht die Sache gemeinsam an. Dass das eine gute Entscheidung war, müssen Toni und Wolfgang mehrfach erfahren, denn sie begeben sich im Laufe der Ermittlungen selbst in große Gefahr.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Frank Goldammer: Strandopfer

Der Auftakt einer neuen Krimiserie mit einem deutsch-polnischen Ermittler-Duo, das nicht wirklich harmonisch miteinander arbeitet, das dem Leser genauso wenig gleich sympathisch ist. Schwierig! Lena Schuldt, BKA-Beamtin aus Berlin wird zu Ermittlungen an die polnische Ostseeküste beordert, nachdem ein deutscher Urlauber am Strand tot aufgefunden wurde und gleichzeitig die zehnjährige Tochter von Freunden, mit denen er regelmäßig hier seit Jahren in einer Villa in der Nähe die Ferien verbringt, verschwunden ist. Lena versteht zwar nicht so ganz, was sie bei den Ermittlungen soll, aber einer der Freunde des Toten arbeitet beim Innenministerium, daher … Die ganze Situation belastet Lena. Die Gegend ruft unschöne Erinnerungen an ihre Kindheit auf der anderen Seite der Grenze, in einem ganz ähnlich strukturierten Dorf wach, mit einem Vater, der Alkoholiker war, einer Mutter, die die Familie verlassen und Lena dem Vater überlassen hat. Großeltern, bei denen sie dann groß geworden ist, die aber nicht besonders liebevoll mit ihr waren. All das beschäftigt sie, als sie jetzt hier mit Adam Krawczyk, ihrem polnischen Kollegen, die Ermittlungen führen soll. Auch Adam scheint etwas zu belasten, er ist Lena gegenüber sehr reserviert, ja fast schroff ablehnend. Lena ist auf ihn angewiesen, sie spricht die Sprache nicht. Adam spricht gut Deutsch, er war mit einer Deutschen verheiratet, die es aber in Polen nicht ausgehalten hat und die wieder zurückgegangen ist nach Deutschland. Jeder von beiden hat so seine Vorurteile, erfüllt alle Klischees, die man so kennt. Es dauert recht lange, bis sie sich ein bisschen öffnen und wirklich mal an einem Strang ziehen. Bis dahin muss allerdings ein zweiter Mord passieren und das Mädchen nach mehreren Tagen erst, eher zufällig, gefunden werden, nur um kurz darauf ein zweites Mal zu verschwinden.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Gabriela Kasperski: Bretonisch mit Meeresrauschen

Wellen, die sich an Felsbrocken am Strand brechen, ein bewölkter Himmel, der nach einem drohenden Gewitter aussieht – das Cover des neuen Tereza-Berger-Bretagne-Krimi macht gleich Appetit.

Wer Tereza Berger, die sympathische Buchhändlerin aus der Schweiz kennt, die sich inzwischen seit einigen Jahren in der Bretagne heimisch und wohl fühlt, weiß, dass es nicht lange dauern wird, bis sie wieder mal ganz zufällig über ein Verbrechen stolpert. Auch im siebten Fall der Hobby-Ermittlerin mit viel Gefühl für ihre Mitmenschen und viel Liebe zu ihrer Umgebung ist das natürlich so. Aber keine Bange, man kann diesen Band der Reihe auch sehr gut lesen, wenn man die ersten Teile nicht kennt. Die Bezüge zu früheren Episoden werden gut vermittelt, man ist jederzeit à jour und muss nicht rätseln, was gemeint ist, worum es grade geht.

Eines Abends nach einem Konzert in der neuen Musikbar Breizhbleu in Camaret-sur-Mer findet Tereza die Besitzerin des Lokals brutal zusammengeschlagen auf der Straße. Tereza verständigt Polizei und Rettungswagen, möchte aber selbst im Hintergrund bleiben. Sie weiß, dass es Neubürgern im Ort nicht leicht gemacht wird, das hat sie selbst erfahren, als sie vor einigen Jahren kam und ihre kleine Buchhandlung „Déjalu“ eröffnet hat, aber ein so brutaler Überfall? Das kann nicht nur damit zu tun haben, dass Jo neu und aus Paris ist. Tereza nimmt, wie sollte es anders sein, eigene Ermittlungen auf, die Polizei lässt sie außen vor, zumal offenbar Gabriel, ihr ehemaliger Verlobter, wieder aus Schottland zurück in Camaret ist und wieder als Kommissar die Ermittlungen leitet. Ihm geht sie ganz gerne aus dem Weg. Ihre persönliche Geschichte mit Gabriel hat sie noch nicht hinter sich gelassen, da muss sie noch ein bisschen knabbern. Die Polizei konzentriert sich sehr bald auf einen jungen Mann als Täter, der beim Konzert gewesen und inzwischen anscheinend unauffindbar ist. Tereza hat einen ganz anderen Verdacht. Sie vermutet den oder die Täter in der Gastroszene der Insel und konzentriert sich darauf. Tatsächlich kommt sie einer Menge Ungereimtheiten, Missgunst und Korruption auf die Spur, deckt mit Hilfe einer engagierten Journalistin, die eine Freundin des Opfers ist, aber auch ganz andere Geheimnisse um Jo und ihre Vergangenheit auf.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: