Tom Hillenbrand: Verhängnisvoller Champagner: Xavier Kieffer ermittelt 08

Mal sind es Oliven, mal Honig, jetzt Champagner, Essen und Trinken spielt auf jeden Fall immer eine wesentliche Rolle in den kulinarischen Krimis von Tom Hillenbrand. Klar, immerhin ist Xavier Kieffer, der immer wieder über die sonderbarsten Verbrechen stolpert, ein leidenschaftlicher Koch, der der Haute Cuisine abgeschworen und auf einen Stern verzichtet hat, um seine Stamm- und andere Gäste mit bodenständigen aber durchaus raffiniert und modern zubereiteten Gerichten zu verwöhnen. Sein renommiertes Restaurant „Deux Eglises“ in der Luxemburger Unterstadt hat nicht nur bei den Einheimischen einen Namen oder bei den Beamten der Europäischen Behörden auf dem unmittelbar benachbarten Kirchberg, auch Touristen kommen gerne, um Xaviers regionale Küche zu genießen. Dank seiner Sous-Chefin Claudine und seinen übrigen langjährigen Angestellten „läuft der Laden“ auch, wenn Xavier selbst mal wieder unterwegs ist, was nicht grade selten der Fall ist. Sei es, dass er sich mit seiner Freundin Valérie Gabin bei irgendwelchen wichtigen Gastro-Events tummelt, immerhin ist Valérie die letzte Vertreterin und Mitinhaberin des edlen Gastroführers „Gabin“ und daher in aller Welt unterwegs, sei es, dass er mal wieder irgendeinen mysteriösen Mord oder Ähnliches aufklären muss. Diesmal ist er dazu in der Champagne unterwegs.

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Ian Rankin: Die dunkelste Stunde der Nacht

John Rebus kommt nicht zur Ruhe

Krimischriftsteller Ian Rankin (Jahrgang 1960) lässt seinen ehemaligen Edinburgher Ermittler DI John Rebus nicht zur Ruhe kommen. Stattdessen sitzt der Ruheständler wegen des angeblichen Mordes an Big Ger Cafferty, seinem ewigen Gangstergegner, im Gefängnis. „Die dunkelste Stunde der Nacht“ ist am 17. September 2025 im Goldmann Verlag erschienen. Conny Lösch übersetzte den Kriminalroman aus dem Englischen. Nach „Das Erbe der Toten“ aus dem Jahr 2023 ist der aktuelle Rebus der 25. Band in der Reihe.

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Andreas Gruber: Herzgrab

Das Buch erschien erstmals am 18. November 2013. Da der Autor sich inzwischen für eine Fortsetzung der Reihe entschieden hat, liegt nun auch eine Neuauflage des ersten Bandes vor.

Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bislang jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen, weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio erweist sich als schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, führt sie das in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen die beiden, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Weise, dass Elena und Peter dem Fall selbst gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Der Prolog ist spannend, blutig und mysteriös – ein gelungener Einstieg in den Thriller.

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Adventsverlosung

Weihnachtszeit ist Lesezeit und was wäre Weihnachten ohne ein bisschen Konflikt? Wir wollen uns dieses Jahr wieder bei unseren Lesern bedanken und verlosen drei Exemplare von „Mord zum Mitnehmen“. Das Buch aus unserem aktuellen Verlagsprogramm enthält eine nervenaufreibende Sammlung von Kurzgeschichten, die euch garantiert die Zeit bis zum Geschenke-auspacken verkürzen!

Um teilzunehmen, müsst ihr bis zum 15. Dezember unseren Newsletter abonniert und eine Lieferadresse in Deutschland haben. Am 16. Dezember benachrichtigen wir die drei Gewinner und schicken die Päckchen rechtzeitig los, damit sie noch unter dem Weihnachtsbaum landen können (zur Not auch weitergeschenkt an diese eine Person, von der niemand euch gesagt hat, dass sie zur Weihnachtsfeier kommt).

Euer Leselust-Team wünscht euch eine wundervolle Adventszeit mit viel Wärme und guten Büchern!

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Sebastian Fitzek: Der Nachbar

Wer hätte nicht gern einen fürsorglichen Nachbarn, der hilfsbereit zur Seite steht, wenn es einem mal schlecht geht, der einkauft, den Müll entsorgt und die Blumen gießt? Sarah Wolff hat so einen Nachbarn. Allerdings macht er all dies in ihrer Abwesenheit, bringt auch in ihrem Schlafzimmer ein Nachtlicht an, das sie zwar online gekauft, dann aber nicht installiert hat. Und woher weiß er, dass sie unter Monophobie leidet, der Angst, alleine zu sein?

Immer mehr drängt sich der unbekannte Stalker in ihr Leben, das ohnehin durch ihre Vergangenheit belastet ist, nachdem sie hat erfahren müssen, dass ihr eigener Mann Kleinkinder angegriffen und mit Säure übergossen hat. Schließlich geht der »Nachbar« so weit, Menschen, von denen Sarah enttäuscht wurde und denen sie in einem Tagebuch alles Böse wünscht, brutal zu ermorden.

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T.M. Glaw: Die Hexen vom Tüllinger

Ein sehr atmosphärischer, gut geschriebener Roman über das Schweigen eines Dorfes, Vergessen, Verdrängen, über Schuld und Wahrheit.

Gut gezeichnete Figuren, die einem recht bald vertraut und sympathisch sind. Authentisch und stellenweise düster, emotional und durchaus humorvoll.

Hauptkommissarin Jana Vecera will eigentlich mal nur raus – aus dem Alltag, dem Hamsterrad, der Großstadt München. Sie will einfach nur mal ein paar Tage Ruhe genießen, lange Spaziergänge machen, mit Freunden zusammensitzen und ein schönes Glas Wein genießen, was im Badischen, wohin sie fährt, ja nun keiner großen Anstrengung bedarf. Jana fährt zu Freunden nach Stopfingen, die dort, am Fuße des Tüllinger Berges einen Hof betreiben.

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Michael Robotham: Die weiße Krähe

Michael Robothams Band 2 um PC Phil McCarthy

Der Australier Michael Robotham (Jahrgang 1960) hat mit „Wenn du mir gehörst“ aus dem Jahr 2022 den ersten Band um die Londoner Polizistin Philomena „Phil“ McCarthy geschrieben. Nun folgt „Die weiße Krähe“. Der Wilhelm Goldmann Verlag hat den Thriller am 24. September 2025 in einer Übersetzung von Kristian Lutze herausgegeben.

„Die weiße Krähe“ und ihre Familien“bande“

„Die weiße Krähe“ ist nach bulgarischer Lesart „das schwarze Schaf“ einer Familie. So zumindest erklärt es der „Ringer“, Dimitar Popov, der entführten Phil McCarthy. Aber dazu später.

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Marcel Huwyler: Frau Morgenstern und die Offenbarung

Als Oma friedlich dahinleben ist nichts für Auftragskillerin Morgenstern, wie gut, dass ein neuer Auftrag eintrifft

Eigentlich könnte sich Violetta Morgenstern, ihres Zeichens ehemalige Lehrerin und aktive Auftragsmörderin, längst zur Ruhe setzen. Immerhin teilt sie sich aber inzwischen ihre Stelle bei der Killeragentur mit Freund und Kollegen Miguel Schlunegger, damit sie sich die Kinderbetreuung ebenfalls teilen können. Denn Miguel hat seit der letzten Folge dieser absolut genialen und herrlich absurden Krimireihe seine Zwillingstöchter Ida und Frida bei sich und alle leben zusammen in Violettas Haus. Eine Patchworkfamilie par excellence, könnte man sagen.

Wäre da eben nicht der Beruf von Miguel und Morgenstern und wäre da nicht der Ägyptologe, der einen sensationellen Fund gemacht hat. Eine Mumie mitsamt einer Offenbarung, deren Text alles verändern würde, der die Schweiz, die ganze Nation ins Chaos stürzen würde, ja die ganze Welt. Was also mit der Offenbarung tun, wie deren Inhalt geheim halten, wo doch alle Grabungsmitarbeiter um diesen Text wissen?

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David Safier: Miss Merkel: Mord unterm Weihnachtsbaum

Zum Inhalt

Kurz vor Weihnachten finden Angela Merkel und ihr Mann einen toten Weihnachtsmann in ihrem Kamin. Immerhin gibt es bald viele Verdächtige. Nur leider auch mit gutem Alibi. Wobei das Foto des „echten“ Weihnachtsmanns aus Melbourne mit den eigenen Rentieren während der Bescherung dort äußerst zweifelhaft anmutet …

Rezension

In David Safiers neuestem Band der Miss Merkel-Reihe gibt es wieder einen äußerst spannenden Plot und warmherzige, liebenswürdige Charaktere. Diese legen teils eine kleine Weiterentwicklung hin.

Das kleine Büchlein liest sich fast in einem Rutsch durch – einzig die Erinnerung an den aktuell ausbleibenden Nachfolge-Band bremst den Lese-Rausch.

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Sash Bischoff: Sweet Fury: Zärtlich ist die Rache

Glitzer, Abgründe, Selbstermächtigung oder doch nur schöner Schein?

In unserer neuen Doppel-Rezension widmen wir uns einem Roman, der auf mehreren Ebenen spielt: zwischen Schein und Sein, zwischen Filmset, Rolle, Bewusstsein und gelebter Realität.

Zwei Lesende, zwei Blickwinkel: Wie erleben Olivia Grove und Wolfgang Mebs »Sweet Fury – Zärtlich ist die Rache«?
Ist es ein packendes Psychospiel oder pure Inszenierung? Ein feministischer Fiebertraum oder ein Spiegelkabinett der Eitelkeiten?

Lesen Sie weiter – und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.

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