22.1.2026
Ein Sachbuch über Exilliteratur
„Schreiben in finsteren Zeiten“ ist ein Meilenstein: Germanist Helmuth Kiesel erzählt auf 1.400 Seiten die Geschichte der deutschen Literatur 1933-45. Er analysiert die Bücher von Exilautoren wie auch jene von Schriftstellern der inneren Emigration.
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21.1.2026
Als Knut Hamsun nach Nazi-Deutschland reiste
Im Juni 1943 bricht Knut Hamsun zu einer Reise nach Nazi-Deutschland auf. Ein spontaner Besuch auf dem Obersalzberg endet im Fiasko.
Lesen Sie den Bericht in der WELT.
20.1.2026
Salman Rushdie kommt zur Lit.Cologne
Wenige Wochen vor Beginn gibt die diesjährige Lit.Cologne ihren Stargast bekannt: Salman Rushdie kommt mit seinem neuem Buch zur 26. Ausgabe des Kölner Lesefestivals.
Lesen Sie den Beitrag in der WAZ.
19.1.2026
Katerina Poladjan erhält Marie-Luise-Kaschnitz-Preis
Zuletzt erschien von ihr der Roman „Goldstrand“: Die in Moskau geborene und heute in Berlin lebende Autorin Katerina Poladjan wird mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet.
Lesen Sie den Bericht auf sonntagsblatt.de
18.1.2026
Neue Leiterin des Literaturhauses Rostock
Seit dem 1. Januar ist Uva Piterane neue Leiterin des Literaturhaus Rostock. Zuvor hat sie bereits das Programm „Weltenschreiber für MV“ am Literaturhaus geleitet.
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17.1.2026
Lateinamerikanische Literatur
Autofiktion, Traumata, Familiengeheimnisse: Nach dem Boom des Magischen Realismus in den 1960er-Jahren geht Lateinamerikas Literatur neue Wege. Autorinnen und Autoren wie Cristina Rivera Garza und Javier Zamora stehen für einen persönlicheren Blick.
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16.1.2026
Das „Arschgeweih der Literatur“
Welchen Wert hat eigentlich die Auszeichnung „Spiegel Bestseller“ noch? In seiner aktuellen Kolumne argumentiert Christoph Schröder, dass sich auch ein Blick abseits des orange-gelabelten Buchsortiments lohnt.
Lesen Sie den Beitrag im Journal Frankfurt.
15.1.2026
Disney-Romane
Neu gestartet ist bei Hachette die Sammelreihe „Disney Romane“, angekündigt werden „Die Schöne und das Biest“, „Der König der Löwen“, „Cinderella“, „Pinocchio“, „Arielle“, „Die Eiskönigin“ und viele andere mehr. Den ersten Band gibt es im Handel zum Kennenlernpreis von 1,99 EUR.
Sehen Sie den Beitrag auf phantastiknews.de
14.1.2026
Literatur aus dem Iran in Exilverlagen
Iranische Autorinnen und Autoren veröffentlichen ihre Werke in Exilverlagen. Damit umgingen sie die vielen Einschränkungen, erläutert Literaturübersetzerin Sarah Rauchfuß. Die Schriften verbreiten sich dann über Telegram-Gruppen – auch im Iran.
Hören Sie den Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur.
13.1.2026
Klassiker in einfacher Sprache
Immer mehr Berliner Gymnasien greifen im Deutschunterricht zu Klassikern in einfacher Sprache. Kritiker warnen vor einem Verlust an Anspruch, Befürworter sehen darin eine notwendige Brücke für leseschwache Schüler.
Lesen Sie den Beitrag in der WELT.
12.1.2026
Afrikanische Schriftstellerin trauert um Sohn
Die wohl populärste afrikanische Schriftstellerin ist in Trauer: Einer der beiden Zwillingssöhne von Chimamanda Ngozi Adichie ist gestorben. Der Verlust hinterlässt sie und ihre Familie »am Boden zerstört«.
Lesen Sie den Beitrag im SPIEGEL.
11.1.2026
Hervé Le Tellier erhält Würth-Preis
Der 15. Würth-Preis für Europäische Literatur geht an den französischen Schriftsteller Hervé Le Tellier. Der Autor erhält die Auszeichnung der Stiftung Würth „für die Intensität, mit der er in seinem weitgespannten Werk Ausnahmezustände der menschlichen Existenz zur Sprache bringt und die Originalität, mit der er Formexperimente der modernen Literatur aufgreift und fortentwickelt“, würdigt die Jury.
Lesen Sie den Beitrag auf der Website der Würth-Group.
10.1.2026
Autofiktionale Literatur
Autofiktionale Literatur liegt im Trend: Nur im Konkreten scheint die Welt noch erfassbar. Warum lesen wir so gern Geschichten der Betroffenheit?
Lesen Sie den Bericht in der TAZ.
9.1.2026
Gedichte und KI
Gedichte mit künstlicher Intelligenz schreiben? Meist entsteht konservativer Kitsch. Umgekehrt aber kann Poesie KI hinters Licht führen – sogar zu kriminellen Zwecken.
Hören Sie den Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur.
8.1.2026
Was bringt das Bücherfrühjahr?
Was bringt das Bücherfrühjahr? US-Schriftstellerin Siri Hustvedt verarbeitet in ihrem neuen Buch „Ghost Stories“ den Tod ihres Mannes Paul Auster. In „Meinungsfreiheit“ blickt der Journalist Ronen Steinke auf den Zustand dieses wichtigen Grundrechts.
Hören Sie den Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur.
7.1.2026
Anthologie über das stille Örtchen
Der Gang zur Toilette verschafft Befriedigung wie wenig anderes. Auch in der Weltliteratur hat das große Geschäft seine Spuren hinterlassen, wie ein neuer Sammelband zeigt.
Lesen Sie den Beitrag auf der Website des SRF.
6.1.2026
Neue Literaturzeitschrift
Es ist ein mutiges und gleichzeitig wichtiges und spannendes Unterfangen: Die Gründung einer Literaturzeitschrift. In den literatur fetzen findet eine Symbiose von Wort und Kunst statt. Layouter Jürgen Fiege erzählt, wie dieses neue Experiment gelingt.
Lesen den Bericht bei kulturvision-aktuell.de
5.1.2026
Digital Detox als Chance für den Buchhandel?
Nicht ständig auf das Smartphone schauen, abends zum Buch greifen statt zu zocken oder ein paar Tage bewusst keine Social-Media-Feeds öffnen – beim sogenannten Digital Detox wird für einen begrenzten Zeitraum aufs Handy verzichtet. Rund ein Viertel der Deutschen wollen so ins Jahr starten. Eine Chance für den Buchhandel?
Lesen Sie den Bericht im Börsenblatt.
4.1.2026
Kino-Highlights Anfang 26
„Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter“, „Holy Meat“ und „Der Fremde“, eine neue Adaption des berühmten Albert-Camus-Romans von François Ozon: Das sind die Kino-Neustarts zum neuen Jahr.
Lesen Sie den Beitrag im STERN.
3.1.2026
Gesellschaftliche Umbrüche in der Literatur
Gesellschaftliche Umbrüche schlagen sich auch in der Literatur nieder. Die Einschnitte seit 1989 nimmt der Literaturwissenschaftler Steffen Martus in seinem neuen Buch in den Blick. Mit Kritiker Helmut Böttiger diskutiert er seine Thesen.
Hören Sie den Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur.
2.1.2026
Literarische Jubiläen 2026
Lesen Sie hier, welche Dichter und Denker 2026 gefeiert werden. Neben berühmten Namen ist auch ein Nazi-Philosoph dabei, ein Vogelprediger und ein Wiener Arzt, der uns beibrachte, dass wir vom Sex nicht (nur) träumen sollen.