Packender Roman um ein schreckliches Kapitel der amerikanischen Geschichte – ungewöhnlich erzählt
Was für ein nachhallender Roman, was für eindringliche Figuren und welch ein interessanter Erzählstil. Dieses Buch bleibt in Erinnerung, es erschüttert, macht wütend und sehr, sehr traurig.
Im Mittelpunkt stehen sechs Frauen, Sklavinnen auf einer Baumwollfarm in Texas im Jahr 1852.
Serah, Alice, Junie, Patience, Nan und Lulu, die in elenden Hütten wohnen, kaum mehr als das, was sie am Leib tragen als Besitz haben dürfen, die bei größter Hitze, Sturm oder Kälte im Baumwollfeld oder wie Nan im Haus arbeiten müssen. Dass niemand auf ihre Gefühle und Befindlichkeiten Rücksicht nimmt, muss da kaum erwähnt werden. Sklav:innen werden gekauft und verkauft wie Möbelstücke, Kinder von ihren Eltern, Mütter von ihren Kindern, Frauen von ihren Männern getrennt, sehen diese vielleicht niemals wieder, wissen nichts über ihr Schicksal.
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