In seinem Heimatland Schweden wird Alex Schulmans Roman „Jetzt beginnt das Leben“ als Bestseller Nr. 1 gehandelt.
Die Handlung entspringt einem nicht aufgearbeiteten Kindheitstrauma des Protagonisten Vidar. Der Autor arbeitet dabei mit einem raffinierten Kunstgriff, indem er autofiktionale mit fantastischen Elementen verwebt.
Vidar ist Lehrer. Als er einen Streit zwischen zwei Schülern schlichten will, eskaliert die Situation und Vidar wird vom Schuldienst suspendiert, weil Videoaufnahmen beweisen, dass er Gewalt gegenüber einem der Jungen ausgeübt hat. Auslöser für Vidars groben Übergriff war – so glaubt er später – eine Äußerung, die der Junge an ihn richtete. Jedoch kann er sich weder sein rabiates Einschreiten erklären, noch sich an die Worte des Jungen erinnern.
Durch die berufliche Krise beschäftigt sich Vidar mit seiner Kindheit, die er im Sommerhaus seiner Familie verbracht hat. Er muss unbedingt wissen, was damals dort passiert ist, denn das Gesagte aus dem Mund des Schülers hängt damit zusammen, weiß er.
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