Bianca Iosivoni: Silver Lights: The more I love you

Niemals hätten Shae und Beck erwartet, dass ihr Fake-Dating-Deal eine solche Wendung nehmen und ihr Leben dermaßen auf den Kopf stellen würde. Gerade waren sie einander noch so nahe wie nie zuvor – jetzt ist eine gemeinsame Zukunft unmöglich. Während Shae ein unvorstellbares Opfer gebracht hat, hofft Beck, zumindest seinen Pub gerettet zu haben. Doch der Schein trügt, denn schon bald holt ihn seine Vergangenheit erneut ein. Und auch Shae muss eine Entscheidung treffen, die alles verändern könnte. Die Angst, nie wirklich frei zu sein, hat sie beide fest im Griff. Und als ein schreckliches Geheimnis ans Licht kommt, drohen Shae und Beck endgültig alles zu verlieren, was ihnen je etwas bedeutet hat …

Hier handelt es sich um den zweiten Band dieser Reihe; er ist nicht unabhängig lesbar.

Die Geschichte geht nahtlos nach Band eins weiter. Nach dem Cliffhanger in Band eins war ich gespannt, wie es für Beck und Shae wohl weitergehen wird. Die Handlung konnte mich jedoch nicht so mitreißen wie bei Band eins.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Elizabeth Strout: Erzähl mir alles

Die US-amerikanische Schriftstellerin Elizabeth Strout (Jahrgang 1956) erhielt 2009 den Pulitzer Prize for Fiction für ihren Roman „Olive Kitteridge“. Am 18. März 2026 erschien ihr neuer Roman mit dem Titel „Erzähl mir alles“ im Luchterhand Literaturverlag. Sabine Roth übersetzte ihn ins Deutsche.

Crosby in Maine forever

Elizabeth Strout führt uns in „Erzähl mir alles“ wieder nach Maine in den fiktiven Ort Crosby. Die Schriftstellerin Lucy Barton ist mit ihrem Ex-Mann William hierher zurückgekehrt. Nun unternimmt sie lange Spaziergänge mit dem Anwalt Robert (Bob) Burgess, auf denen sie sich über „das Leben“ unterhalten. Außerdem besucht sie die inzwischen 90-jährige Olive Kitteridge im Seniorenheim, wobei sie sich gegenseitig Geschichten erzählen.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Christian Haller: Einfallende Dämmerung

Paul Bálint feiert seinen achtzigsten Geburtstag gemeinsam mit befreundeten ehemaligen Kollegen in einem kleinen Bistro in Paris. Trotz vieler warmer Worte und herzlicher Umarmungen spürt er an diesem Abend zum ersten Mal, dass er nicht mehr Teil dieser Gemeinschaft ist. Seine Leistung als Forscher bleibt ihm unbenommen, seinen Rat braucht keiner mehr.

Damit scheint sich die Theorie seines Freundes Steinberg zu bestätigen. Dieser teilt das Alter in zwei getrennte Bereiche, zwei Kammern, die des jungen Alters und die des alten Alters. Ist er jetzt also da angekommen, in dieser zweiten Kammer? Bálint spürt, wie sich die Dinge verändern und wie sich Blickwinkel verschieben. Wie sich die Welt um ihn herum irgendwie neu zusammensetzt.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Honor Jones: Schlaf

Die US-Amerikanerin Honor Jones arbeitet als Redakteurin und hat nun ihren Debütroman geschrieben. „Schlaf“ ist am 26. März 2026 bei Ullstein in einer Übersetzung von Claudia Voit erschienen.

„Schlaf“ von Honor Jones ist ein ärgerliches Buch

Ich werde mich kurz fassen:

Das Lesen der Geschichte über Margaret und ihre Familie hat mich verärgert zurückgelassen. Dabei hatte Jones sich ein wichtiges Thema vorgenommen: Kindheitstraumata, die ein Leben lang nachwirken.

Aber Honor Jones eiert um das Trauma des sexuellen Missbrauchs im Kindesalter durch Familienmitglieder herum. Margarets Bruder Neal schleicht sich in ihr Bett, wenn er meint, dass sie schläft. Margaret schweigt. Ihre Mutter Elizabeth nimmt ihren Sohn oder auch seine Freunde in Schutz und gibt Margaret immer das Gefühl, sie sei schuldig. Vater Hugh hält sich raus. Jahre später, Margaret ist geschiedene Mutter von zwei Töchtern, versucht sie, sich der Vergangenheit zu stellen.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Liv Helland: Die Schloss-Schwestern: Dünen Sommer Liebe

Ein altes Schloss in Ostfriesland, gut in Stand gesetzt, aber nicht gerade ein einfach zu unterhaltendes Häuschen. Drei Schwestern mit ihren jeweils eigenen Biografien und Problemen, ein Testament mit einer bindenden Klausel, die die Schwestern zwingt, zunächst einmal drei Monate gemeinsam auf Schloss Süderholt zu leben, bevor sie entscheiden dürfen, was mit dem Erbe, das ihr Großvater Jörn ihnen zugedacht hat, in Zukunft geschehen soll. Einzig Levke hat von Anfang an eine Vorstellung davon, was sie aus dem Schloss gerne machen würde. Eine Eventagentur soll daraus werden, wenn es nach Levke geht. Doch das ist nicht so einfach umzusetzen. Theo, der Gutachter, den die Behörde zunächst geschickt hat, kommt zu dem Schluss, dass die Vorgaben, die die Denkmalschutz- und die Baubehörde zur Auflage machen, gut umzusetzen sind. Ein neuer, von der Behörde geschickter, sehr eifriger Gutachter kommt allerdings zu einem ganz anderen Ergebnis. Er unterstellt Theo außerdem, befangen zu sein, weil er mit Levke befreundet ist. Alleine kann Levke die neuen Bedingungen auf keinen Fall erfüllen, sie braucht die Unterstützung ihrer Schwestern.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Lisina Coney: The Brightest Light of Sunshine

Grace weigert sich, ihre Zukunft von einer traumatischen Erfahrung bestimmen zu lassen. Sie will ihr Leben zurückerobern: auf Partys gehen, Männer daten und endlich wieder Spaß haben. Doch dass sie dabei ausgerechnet dem einschüchternden Cal begegnet – und sich zu ihm hingezogen fühlt –, hätte sie nie erwartet.

Je besser sie ihn kennenlernt, desto deutlicher wird, dass hinter seiner harten Fassade mehr steckt, als er zeigt. Cal ist nicht der Mann, für den ihn alle halten.

Aber während Grace beginnt zu glauben, dass zwischen ihnen mehr sein könnte, macht Cal eines unmissverständlich klar: Für Liebe ist in seinem Leben kein Platz. Er hat andere Prioritäten …

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Shelly Kupferberg: Stunden wie Tage

Shelly Kupferberg erzählt in „Stunden wie Tage“ die Geschichte der jungen Widerstandskämpferin Liane Berkowitz – und verknüpft sie mit dem Leben der Hausbesorgerin Martha. Daraus entsteht ein ruhiger, zunehmend eindringlicher Roman über Mut, Schuld und Erinnerung. Die Mischung aus historischer Genauigkeit und literarischer Erzählung gelingt so stimmig, dass die Figuren lange nachwirken.

Im Zentrum steht Martha E., die ab 1925 als Hausbesorgerin in einem Schöneberger Mietshaus arbeitet. Sie ist pflichtbewusst, sparsam und zurückhaltend – Eigenschaften, die sie für ihre Aufgabe prädestinieren. Sie organisiert den Alltag, kassiert Mieten und hält den Betrieb im Haus aufrecht, während sich die politischen Verhältnisse immer weiter zuspitzen.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Clare Chambers: Heimliche Zeilen

Reicht nicht an ihre anderen Bücher heran – etwas dröge Story um einen Erfolglosen

Von Clare Chambers’ beiden Büchern „Kleine Freuden“ und „Scheue Wesen“ war ich absolut begeistert. Beide zeichnen sich vor allem durch die Sanftheit aus, mit der die Autorin ihre Figuren darstellt, durch das Ausmaß an Empathie, an Verständnis, an Mitgefühl. In beiden Büchern sind Menschen die Protagonisten, die anders sind als die anderen, die scheu sind, zurückhaltend. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet und wecken Liebe (auch wenn das arg pathetisch klingt) in der Leserin.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Brittainy Cherry: Weil wir es uns versprochen haben

Kierras Mann richtet gerne Dinnerpartys aus. Auf einer dieser Partys steht Kierra plötzlich Gabriel gegenüber. Dem Gabriel, mit dem sie früher so eng befreundet war. Der Gabriel, der sich nach einem Unfall an alles, was davor geschah, nicht mehr erinnern kann und sich somit auch nicht an sie erinnert. Die Gefühle von damals sind sofort zurück, und sie aufzuhalten scheint unmöglich. Sie versucht, ihm aus dem Weg zu gehen, was nicht geht, denn er ist der Architekt ihres neuen Hauses. Allerdings versprach Kierra Gabriels Mutter, dass sie sich von ihm fernhält …

Ein Buch, das mitten ins Herz trifft!

Die Autorin beweist, warum sie zu einer der erfolgreichsten Autorinnen im Romance-Bereich gehört. Sie schreibt nicht einfach eine Liebesgeschichte, sondern so viel mehr.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Kristina Moninger: The First to Fall & In Love at Least

The First to Fall: Die Träume von Jakob zerbrechen, als er mit Freunden auf eine Bergtour geht und sich dort etwas Tragisches abspielt. Von der Polizei verdächtigt, darf er das Land nun nicht mehr verlassen. Zugleich ist er gezwungen, das Chalet seiner Mutter vor dem Ruin zu bewahren. Besessen widmet er sich nun der Aufgabe. Als Aurora kommt und Nachforschungen zum Tod ihrer Schwester anstellt, ohne zu ahnen, welches erschütternde Geheimnis zwischen ihnen steht, fühlen sie sich magisch voneinander angezogen.

Aurora macht gerade so eine Art Selbstfindungstrip mit ihrem Van, dort erreicht sie dann die Nachricht, dass ihre Schwester verunglückt sei, und sie macht sich wieder auf den Weg nach Hause, bald aber auf den Weg zum Unglücksort. Sie muss herausfinden, was passiert ist.

Weiterlesen
Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: