Für das, was erst später wehtut
Wie habe ich mich beim Lesen gefühlt?
„Kenni. Dieser Roman hat gedauert. Und er hat mich Nerven gekostet. Mich traurig gemacht, mich weinen lassen, mich verärgert – und am Ende dann versöhnt. Kenni, du hast es uns beiden nicht leicht gemacht. Du wolltest, aber es ging nicht. Und ich wollte, aber es ging nicht.“ (Zitat aus der Danksagung von Anne Freytag, S. 318)
Ja, exakt so habe ich mich gefühlt. Dieses Buch war kein Sog. Es war ein Ringen. Mit dir, Kenni. Mit mir.
Mit allem, was zwischen den Zeilen passiert und oft eben nicht passiert. So introspektiv, dass man sich manchmal darin verliert. Ich wollte rein. Wirklich. Aber es ging nicht immer. Und genau das ist vielleicht schon die ehrlichste Beschreibung dieses Romans.









