Rachel Khongs Roman Real Americans erzählt die Geschichte einer Familie, die sich über drei Generationen hinweg mit Herkunft, Zugehörigkeit und den langfristigen Folgen persönlicher Entscheidungen auseinandersetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur das Leben zwischen zwei Kulturen – der chinesischen und der amerikanischen –, sondern auch Fragen nach Liebe, Ehrgeiz und dem Vermächtnis, das Eltern ihren Kindern hinterlassen, ob bewusst oder ungewollt.
Worum es geht
Zentral ist die Figur Lily, eine junge Frau chinesischer Herkunft, die in den 1990er-Jahren in New York lebt. Sie verliebt sich in Matthew, einen wohlhabenden und ehrgeizigen Mann aus einer völlig anderen gesellschaftlichen Welt. Aus dieser Beziehung geht ihr Sohn Nick hervor, der sich Jahre später auf die Suche nach seinem Vater begibt – und dabei nicht nur familiären Geheimnissen begegnet, sondern auch mit seiner eigenen Identität konfrontiert wird.
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