Die Geschichte um Poppy und Adrian geht in die nächste Runde.
Zehn Jahre sind vergangen, seit Poppy alles zurückgelassen hat und alles auf eine Karte gesetzt hat. Mittlerweile scheint sie es geschafft zu haben: Ihre Werke werden in einer angesagten Galerie ausgestellt. Doch genau in diesem Moment des Triumphs steht plötzlich wieder er vor ihr. Was verschlägt Adrian hierher? Meinte er es damals ernst, als er sagte, er würde sie töten, wenn sie ihn verlässt? Kann Poppy ihm vertrauen?
Wichtiger Hinweis vorab: Dieses Buch kann man nicht ohne Vorkenntnisse zu Band eins lesen!
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber dieser zweite Band ist noch düsterer, noch verstörender als sein Vorgänger. Und genau das hat dafür gesorgt, dass mir diese Fortsetzung sogar noch besser gefallen hat als Band eins! Beim Lesen habe ich mit allem gerechnet – nur nicht mit diesem genialen, teils leicht verstörenden, Verlauf der Geschichte.
Die Handlung ist toxisch, brutal, düster und unvorhersehbar. Die Autorin beschreibt hier so einige moralische Grauzonen, die beim Lesen einen unglaublichen, fast schon süchtig machenden Reiz ausüben. Man weiß oft selbst nicht mehr, was richtig oder falsch ist, und genau das macht die Faszination dieses Buches aus.
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