Wer Hanne Wilhelmsen aus den vorangegangenen Krimis um diese leicht (?) sonderbare Kriminalkommissarin kennt, wird sich nicht wundern, dass wir sie diesmal besonders mürrisch und mies gelaunt erleben. Alle anderen sollten sich nicht davon abhalten lassen, diesen letzten Fall für Hanne trotzdem zur Hand zu nehmen.
Hanne Wilhelmsen ist schon immer etwas sonderbar gewesen, seit sie aber wegen eines Unfalls im Dienst vor inzwischen vielen Jahren an den Rollstuhl gefesselt und offiziell aus dem Polizeidienst entlassen ist, ist sie eher ungenießbar als unwirsch. Man muss sie schon wirklich mögen, um sich auf sie einzulassen. Es ist noch nicht lange her, seit ihre Frau, Nefis, sie zusammen mit der gemeinsamen Tochter Ida kurzerhand verlassen hatte, weil sie das Zusammenleben einfach nicht mehr ertragen konnte. Doch Nefis ist zurückgekommen, gemeinsam mit Ida. Sie lieben Hanne und sind bereit, sie weiterhin mit ihren Marotten und Eigenheiten anzunehmen, aber Hanne musste auch einige Zugeständnisse machen. Zum Beispiel, den Sommer mit der Familie und guten Freunden im Sommerhaus am Meer zu verbringen, das Nefis gekauft und mit viel Liebe renoviert hat. Hanne hasst das Meer, was soll sie da? Der Badesteg, den sie mit dem Rollstuhl nutzen könnte, ist für sie völlig überflüssig, sie geht nicht baden. Die Freunde, die es hier so toll finden, gehen ihr auf die Nerven, kurz: Hanne ist schon wieder schwer erträglich.
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