Der 1940 geborene deutsche Erfolgsautor Uwe Timm erinnert sich in seinem neuen Werk „Alle meine Geister“ an seine Zeit als Kürschner-Lehrling in den 50er-Jahren. Im Alter von 14 Jahren wird er von seinem Vater, ebenfalls Kürschner, in eine solche Lehre geschickt.
Fortan dreht sich das Leben des Jungen um Felle, Schnittmuster und das Miteinander mit den so unterschiedlichen Kollegen. Von dem einen erhält er Literaturempfehlungen, von dem anderen hört er Geschichten über die körperliche Liebe, und ein dritter bringt ihm die Politik näher.
Insofern ist „Alle meine Geister“ ein Coming-of-Age-Roman. Er zeigt die Entwicklung des schüchternen Lehrlings hin zu einem literarisch und politisch interessierten Menschen, der schließlich das Handwerk an den Nagel hängt, sein Abitur nachmacht und studiert.
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Der Leiter des New Yorker Spiegel-Büros Philipp Oehmke seziert in seinem Debütroman „Schönwald“ eine Hamburger Familie. Mindestens vier der fünf Schönwalds tragen Geheimnisse, Lebenslügen oder falsche Entscheidungen in der Vergangenheit mit sich herum, die sie belasten und bei denen es ihnen immer schwerer fällt, sie noch länger zu verbergen. Grundproblem der Familienmitglieder ist seit Langem, dass sie nicht miteinander sprechen. Sohn Chris beispielsweise ist schon lange kein Professor mehr, obwohl er als solcher als das leuchtende Aushängeschild der Familie gilt, und Mutter Ruth hat bei einer lange zurückliegenden mehrwöchigen Auszeit in Hamburg nicht nur versucht, eine universitäre Laufbahn einzuschlagen. All das verschweigen sie konsequent. 






