In seinem neuen Roman „Spiel ab!“ widmet sich der Bochumer Ruhrpott-Romantiker und -Nostalgiker Frank Goosen dem Jugendfußball.
Die Freunde Fränge, Förster und Brocki, die eifrige Goosen-Leser schon aus früheren Romanen kennen, verschlägt es in die C-Jugend. Als Trainerteam übernehmen sie eine schwächelnde Truppe, die gegen den Abstieg aus der Kreisliga A kämpft.
Und alle Leser, die jemals mit dem Amateur-Fußball in kleineren Vereinen zu tun hatten, werden beim Lesen gleich mehrere Wiedererkennungseffekte erleben. Da gibt es üble Treter-Truppen, unfähige Trainer, vereiste Plätze, die Würstchenbude, den verbissenen Vater, der von seinem Sohn den Sprung in den Profi-Fußball erwartet, oder auch den Ball, der nach einem missratenen Schuss in die benachbarte Kleingarten-Anlage fliegt.
In der wohl lustigsten Szene des Romans muss der Kapitän mitten im alles entscheidenden Spiel mal kurz das Feld verlassen, weil er seiner Mutter einen Haustürschlüssel aushändigen muss.
Man spürt, dass Frank Goosen selbst früher einmal eine solche Jugend-Mannschaft trainiert hat. Das alles wirkt glaubhaft.
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