Alle, die schon immer gerne Fußball gespielt haben, dürften an diesem Buch ihre helle Freude haben.
Andreas Bernard, geboren 1969 in München, beschreibt in diesem autobiografischen Roman seine fußballerische Entwicklung abseits von Bayern München und bajuwarischer Schickeria.
Man traf sich in den 70er-Jahren irgendwo in einem Vorort täglich auf dem „Abenteuer“, einem Betonplatz mit Stahltoren und Stahlnetzen. Wer anwesend war, spielte mit, feste Teams gab es nicht. Aber kulturelle Unterschiede: So gab es türkische Ballkünstler, die im feinen Zwirn und mit Straßenslippern den anderen Jungs die Show stahlen.
Später ging‘s auf den „Gummi“, einen anderen Platz, auf dem es immerhin schon Handballtore und einen Tartanbelag gab, was die Jungs als großen Aufstieg feierten.
Dabei war für sie die Beschaffenheit der Tornetze wichtig. Sie mussten die richtige Spannung haben, damit der Ball nach erfolgreichem Torschuss zurück ins Spielfeld prallte. Weiterlesen
Der in Frankreich lebende chinesische Autor Dai Sijie ist 2001 durch seinen später auch verfilmten Roman „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ bekannt geworden. In seinem neuesten Werk „Die lange Reise des Yong Sheng“ widmet er sich dem Leben seines Großvaters, der zum ersten christlichen Pastor der chinesischen Stadt Putian wurde.
„Der letzte Sommer in der Stadt“ von Gianfranco Calligarich ist im Original bereits 1973 erschienen und hat sich in Italien seither zu einer Art Kultroman entwickelt. Literaturzirkel diskutieren ihn, Studenten schreiben Seminararbeiten über ihn. Nun ist er endlich auch auf Deutsch erschienen.





