Ein namentlich nicht näher benanntes Ehepaar reist mit dem Zug in ein Kaff im verschneiten europäischen Norden, um ein Kind aus einem Waisenhaus abzuholen, das die beiden adoptieren wollen.
Von Anfang an geht alles schief. Das Paar steigt an einem vollkommen verlassenen Bahnhof falsch aus und weiß kaum ins Hotel zu kommen.
Peter Camerons „Was geschieht in der Nacht“ ist ein seltsamer Roman. Die Handlung weist einige Kapriolen auf, die nur schwer nachzuvollziehen sind.
So ist das Verhältnis des Paars von einem permanenten Streit geprägt. Auch erweist sich die todkranke Frau als extrem wankelmütig, was ihre Motivation zur Adoption des Babys angeht. Ein aufdringlicher Geschäftsmann, ein Barkeeper und eine alternde Schauspielerin, die im selben Hotel wie das Paar logieren, spielen ebenso ominöse Nebenrollen wie ein Wunderheiler. Weiterlesen





Der belgische Autor Stefan Hertmans kauft ein altes Haus in Gent und stellt bald fest, dass dort früher ein gefürchteter Nazi-Kollaborateur im SS-Offiziersrang mit Hitler-Büste auf dem Kaminsims gewohnt hat. Anhand von Tagebuch-Aufzeichnungen seiner Familienmitglieder und persönlichen Gesprächen rekonstruiert er den Lebensweg dieses Mannes und der Menschen in seinem Umfeld.
eren kann, wird später aber zu einer tödlichen Gefahr.
Michael Hartung, Besitzer einer schlecht laufenden Videothek, wird durch einen Journalisten mit einem (fiktiven) Vorfall konfrontiert, an dem er in den 80er-Jahren beteiligt gewesen war. Damals soll er eine Weiche so gestellt haben, dass ein Zug mit 127 Menschen am Bahnhof Friedrichstraße unbehelligt von Ost- nach West-Berlin fuhr.