„Es lag eine Art hoffnungsfrohe Art von Erfolg über dem ganzen Unternehmen, das ja genau genommen durch den Tod von Noras Eltern, durch die Betrügereien von Ruths Mann sowie die wissenschaftlich-privaten Querelen Tildas in Heidelberg begründet worden war. Als würde aus einem tiefen Unglück ein triumphales Gewächs hochschießen.“
Sie könnten unterschiedlicher kaum sein: Ruth, orientierungslos nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann, Wissenschaftlerin Tilda und die abergläubische Nora. Nach einem Zwischenfall müssen sie auf andere Plätze im Flugzeug ausweichen und kommen als Sitznachbarinnen ins Gespräch. Nora sieht eine Bestimmung in dieser zufälligen Begegnung, doch die einzige Gemeinsamkeit scheint zu sein, dass die Frauen Linkshänderinnen sind. Als sich einige Zeit später alle drei nach einem Neuanfang sehnen, entsteht die Idee einer gemeinsamen Cocktailbar, deren Gerätschaften und Abläufe vollständig auf Linkshändigkeit ausgerichtet sind. In einem österreichischen Dorf angesiedelt, ist es wieder einem Zufall zu verdanken, dass diese Bar – Elsbeths Hoffnung – zu Ruhm und überregionaler Bekanntheit aufsteigt.
Als eine Gruppe französischer Fachleute auf den Gebieten der Floristik und der Psychoanalyse – zusammengebracht durch eine zufällige Doppelbuchung des Tagungsraumes im örtlichen Hotel – nach einem abendlichen Umtrunk bei den „Elsbeth-Frauen“ spurlos verschwindet, ruft das nicht nur die Polizei, sondern auch die internationale Presse auf den Plan. Doch der Zufall – oder das Schicksal, wenn es nach Nora geht – ist den Protagonistinnen erneut hold und beschert ihnen neben so manchem Liebesglück auch die Auflösung nicht nur dieses einen scheinbar unlösbaren Kriminalfalls.









