Livie lernt eine weitere Verwandte der Harrowmores kennen: Eine bislang noch nicht aufgetauchte alte Dame kommt zu Besuch und verteilt gefährliche Geschenke, um – wie sich herausstellt – die Banshee aus der Reserve zu locken. Ihr zu Gefallen reist Livie gemeinsam mit Millie in der Zeit zurück, um auf dem Universitätscampus von Durbridge herauszufinden, was damals mit den beiden verschwundenen Söhnen geschah und vor allem, wer von den beiden den Erben gezeugt hat.
Sehr bald stellt sich heraus, dass in Durbridge das Böse umgeht und die beiden Jungen nicht die Einzigen sind, die verschwinden. Brisant ist, dass außer den beiden Harrowmores anscheinend nur Stipendiaten betroffen sind („wo niemand nachforschen wird“) und dass es nach den beiden Harrowmores aufgehört hat.
Auch der 11. Band um Livie ist gewohnt humorvoll und locker-flockig geschrieben. Livie stolpert in ihrer Tolpatschigkeit gewohnt lustig durch die Uni, und auch wenn es manchmal um Tod und Verschwinden geht – es ist ja lange her und die Bösen werden am Ende bestraft. Eignet sich als ablenkende Lektüre also auch für nervige Weihnachtstage.
Eine Warnung allerdings vorab: Obwohl es sich um eine Serie handelt, sind die Bände normalerweise in sich abgeschlossen. Dieser Band hat allerdings ein extrem offenes Ende, sodass es wohl noch einen direkt anschließenden Folgeband geben wird. Der ist allerdings noch nicht angekündigt.
Miriam Rademacher: Banshee Livie 11: Überleben für Erstsemester
Sternensand Verlag, 11 / 25
316 Seiten, Taschenbuch, 14,90 Euro
Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.
