
„Man hat uns das Leben gestohlen, Lopatin … und in fünfzig Jahren weiß keiner mehr, dass es uns gab.“ (S. 340)
Anja und Milka wachsen hinter dem Eisernen Vorhang auf. Schon in jungen Jahren spüren sie in einem Randgebiet von Moskau eine Enge. Alles sieht ähnlich aus. Die Kleidung, die Wohnungen, die Möbel, überall herrschen die Töne grau-braun. Auch in den Köpfen sollen die gleichen Gedanken sein. Während Anjas Eltern zu Hause politische Diskussionen führen, bevorzugen Milkas Mutter und ihr Schwiegervater Ausschweifungen. Aus diesem Grund ist Milka überwiegend bei Anja. Und die Sommerferien verbringen sie in der Datscha von Anjas Eltern.
Weiterlesen







