
Es ist vor allem ein Roman, aber es ist auch die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den amerikanischen Südstaaten, für die der Name „Rosa Parks“ seit inzwischen siebzig Jahren steht. Rosa Parks wurde zum Gesicht der Aktivisten, als sie sich am 1. Dezember 1955 abends im Bus weigerte, ihren Platz für einen Weißen zu räumen. Dieser Widerstand war zwar so nicht geplant, Rosa war einfach müde, hatte einen langen Tag hinter sich und immer wieder die Erniedrigung durch weiße Busfahrer hinnehmen müssen, denen es Spaß machte, ihre Macht gegenüber den schwarzen Fahrgästen auszuspielen. Im Bus durften Schwarze nur in den hinteren Reihen Platz nehmen, sie mussten auf jeden Fall Weißen Platz machen – und sich immer wieder schikanieren lassen.
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