Henriette Arendt war ausgebildete Krankenschwester und trat 1903 als solche als erste Polizeiassistentin Deutschlands in Stuttgart in den Polizeidienst ein. Als Polizeifürsorgerin sollte sie bei polizeiärztlichen Untersuchungen aufgegriffener Frauen assistieren und so genannte „verwahrloste“ Frauen betreuen. Wenig später engagierte sie sich auch verstärkt in der Kinderfürsorge und versuchte, Kinder vor dem Schicksal zu bewahren, das im Roman das Bettelmädchen Sophie Gruber erleiden musste. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es immer noch Fälle, in denen Kinder, nicht nur Mädchen, regelrecht verkauft wurden, um (bestenfalls) als Hilfskräfte auf Bauernhöfen oder in Fabriken zu arbeiten. Nicht selten wurden junge Mädchen allerdings zur Bettelei oder gar der Prostitution gezwungen. Ein Schicksal, dem die Kinder aus eigener Kraft nur äußerst selten entkommen konnten. Die Figur der Sophie Gruber steht in diesem Roman exemplarisch für diese Kinderschicksale, die Henny Arendt verhindern wollte. Mit ihrem Engagement für verwahrloste, auf der Straße lebende Kinder geriet Henny Arendt bei ihren Vorgesetzten zunehmend in die Kritik. Man machte ihr die Ausübung ihres Berufes bewusst schwer. Dazu kam, dass Henriette Arendt sich auch öffentlich gegen solche Missstände äußerte, sie anprangerte und aufforderte, von offizieller Seite gegen den Kinderhandel anzugehen. 1908 legte man ihr die Kündigung nahe, woraufhin Arendt ihre Tätigkeit als erste Privatdetektivin in Deutschland weiterführte.
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Annemarie Regez: Die Lago Maggiore Morde: Tod im Rustico
Es sollte eigentlich ein entspannter Urlaub sein, mit Ehefrau Julia und Tochter Laura wollte Commissaria Roberta Casanova ein paar vorweihnachtliche Tage in Locarno verbringen. Alles lässt sich gut an, auch der Besuch von Lauras leiblichem Vater Nicolas verläuft recht harmonisch, obwohl er mit seinem neuen Freund Oliviero anreist. Laura, die sich auf Schlittenfahren und Weihnachtsmarkt mit Nicolas gefreut hat, mag Oli nicht, das merkt man der Dreijährigen gleich an. „Er hat böse Augen“, meint sie. Mehr sagt sie dazu nicht. Das wird auch nicht unbedingt weiter wahrgenommen, erst am Ende überlegt Roberta, ob Laura vielleicht doch von Anfang an das richtige Gefühl hatte. Die Urlaubsstimmung wird getrübt, als Oliviero die Nachricht erhält, in seinem abgelegenen Rustico in den Bergen sei eine Leiche gefunden worden. Roberta hat zwar offiziell Urlaub, aber als Kriminalkommissarin kann sie natürlich ab sofort nicht mehr abschalten, zumal der Fundort nicht allzu weit entfernt, nur eben abgelegen ist. Nach Aussage von Oli kennt kaum jemand das Rustico, er war auch selbst angeblich schon länger nicht mehr dort. Er hat es vor etwa einem Jahr von seinem Vater geerbt, aber kaum genutzt. Den Toten erkennt er auch auf dem Foto nicht gleich. Erst als Robertas Kollegen die Identität feststellen konnten, gibt er zu, ihn gekannt zu haben. Was Philipp, so heißt der Mann, aber in dem Rustico gewollt haben soll, kann er sich nicht vorstellen. War man zunächst von Selbstmord ausgegangen, wird schnell klar, es handelt sich um Mord. Eigentlich ideal – jetzt, im Winter kommt kaum jemand zum Rustico, die Leiche wäre ewig lange nicht gefunden worden, und dann, im Frühjahr, wenn Oliviero vielleicht selbst mal wieder hingekommen wäre, hätte keiner mehr ein Fremdverschulden nachweisen können.
WeiterlesenEva-Maria Bast: Das Mandelblütengeheimnis
In diesem stimmungsvollen Familienroman begeben wir uns mit der Protagonistin auf Zeitreise.
Anna, Gärtnerin aus Leidenschaft, kümmert sich um ihre an Demenz erkrankte, sehr betagte Großmutter, um ihre Mutter zu entlasten, die die Pflege in den letzten Wochen übernommen hatte. Sie tauschen sozusagen die Plätze. Anna hatte immer ein sehr inniges Verhältnis zu Letitia, ihrer Großmutter, dennoch weiß sie ziemlich wenig über Letitias Kindheit und Jugend. Als die Großmutter eines Tages immer wieder von einer Sagrada und in ihren Träumen auch noch spanisch spricht, will Anna mehr wissen. In einer alten Holzschachtel findet sie ein vergilbtes Rezeptbuch, geschrieben in Spanisch, außerdem edle Leinentischwäsche mit den Initialen SV. Anna begibt sich auf Spurensuche.
Ihr Weg führt sie von der Schweiz in den Süden Spaniens, nach Alicante, wo sie auf die Turròn-Vidal-Manufaktur stößt und auf die Geschichte von Sagrada Blasco und José Vidal, die sich 1930 ineinander verliebten. Ein bisschen wie Romeo und Julia, die Familien waren verfeindet. Der Grund des Streits war eine Mandelplantage, die sowohl Sagradas Vater Don Esteban als auch Josés Vater besitzen wollten. Mandeln waren die Grundlage ihres Geschäfts – bei den Blascos zur Herstellung von Marzipan, Mazapán, bei den Vidals für ihr berühmtes Turròn. Beide Firmenchefs warfen sich gegenseitig vor, den anderen mit den Auseinandersetzungen über die Plantage fast in den Ruin getrieben zu haben. Eine Liebe zwischen Sagrada und José schien unmöglich und doch haben die jungen Leute sich nicht beirren lassen und um ihre Liebe gekämpft. Nach und nach erfährt Anna bei ihrer Reise nach Alicante die Geschichte der Blascos und der Vidals, das Rezeptbuch öffnet ihr die Türen der Vidals. Carlos, der Juniorchef weiht sie in die Geheimnisse des Turròn ein, zeigt ihr die Mandelplantagen, die Geschäfte der Familie, erklärt ihr die Herstellung – ganz wie 1930 José mit Sagrada.
WeiterlesenJess Ryder: Die Touristin

Juno ist Ende 30 als sie beschließt, nach Griechenland zu reisen, um endlich ihren Vater kennenzulernen oder zumindest mehr über ihn zu erfahren. Ihre Mutter hat ihr nicht viel erzählt. Juno weiß nur, dass Estelle, ihre Mutter 1984 und 1985 einige Zeit auf der (fiktiven) griechischen Insel Inios verbracht hat, sich dort in einen jungen Griechen namens Niko verliebt hat, der offenbar ihr Vater ist. Details hat Estelle, die heute in Portugal lebt, nicht erzählt. Überhaupt hat sie wenig über ihre Zeit auf der Insel, über ihre Liebe zu Niko und warum sie nicht zusammen geblieben sind, gesprochen. Juno reist mit ein paar Koffern und einigen Briefen, die Estelle damals an ihre Eltern geschrieben hatte, auf diese traumhaft schöne Insel und hofft, Antworten zu finden auf Fragen, die sie sich seit Jahren stellt. Sie kennt den Namen der Familie, die auch heute noch sehr einflussreich ist auf der Insel, die ein schickes Hotel besitzt und anscheinend eine Menge Geheimnisse hat. Juno schafft es, im Hotel der Zimiris einen Job als Hochzeitsplanerin zu bekommen, obwohl sie von dem Metier eigentlich überhaupt keine Ahnung hat. So hat sie die Chance, ihre Verwandtschaft ein bisschen näher kennenzulernen, ohne ihnen gleich zu sagen, wer sie ist und was sie sucht.
WeiterlesenSilvia Trippolt: Das Glück beginnt in Istrien
Vor der wunderbaren Kulisse Istriens ist es nicht schwierig, sich in einen Urlaub zu träumen. Falls Sie also noch Lektüre für den Sommer brauchen, dieser leichte, unterhaltsame Roman bietet sich an. Leichtes Gepäck für den Urlaubskoffer, aber flott geschrieben, witzig und durchaus berührend, einfühlsam und dennoch deutlich. Die Sprache klar und schnörkellos, die Charaktere sehr plastisch und realistisch. Eine Pension wie Darias Bed & Breakfast „Vista Mare“ in Rovinj gibt es zwar wohl eher nicht, aber man kann sich gut vorstellen, dass sie existiert und diese bunte Mischung aus sehr unterschiedlichen Gästen sich dort wohlfühlt. Daria wird als einfühlsame, lebenskluge, offene und warmherzige Gastgeberin mit wunderbaren kulinarischen Fähigkeiten beschrieben, die gleich sieht, was ihren Gästen „fehlt“. Nicht im Sinne von Krankheiten, nein, eher die seelischen Verwundungen betreffend, die alle, die da wohnen, in irgendeiner Weise mit sich rumschleppen.
Egal ob Stacey, die Heimatlose, Isabell, die vermeintlich so erfolgreiche Stimme hinter Film- und Fernsehstars, arbeitslos und am Leben verzweifelt, oder Sebastian, der Weinkenner und -händler, den sein Mann grade zugunsten einer Frau verlassen hat oder eben Linda, um die es hier geht. Sie steht sozusagen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Glanz und Glamour, ein reicher Verlobter mit toller Wohnung, ein guter Job als Rezeptionistin in einem guten Hotel – alles weg. Jordi, ihr Verlobter, hat sich als Millionenbetrüger entpuppt, sitzt inzwischen in Haft, die tolle Wohnung ist weg, der Ruf ruiniert, und deshalb hat Linda auch ihren Job im Hotel verloren. Sie ist nicht mehr tragbar als Rezeptionistin.
WeiterlesenPhilipp Gurt: Engadiner Rache: Ein Fall für Corina Costa
Jella, eine junge mittellose Aussteigerin, erbt völlig unerwartet ein Haus im Oberengadin. Sie hat keine Ahnung, wie sie zu diesem unverhofften Reichtum kommen könnte, die alte Frau, die ihr das millionenwerte Haus vermacht hat, kennt sie nicht, den Namen hat sie nie gehört, mit der Schweiz oder gar dem Oberengadin verbindet Jella rein gar nichts. Doch alles ist wohl besser als weiterhin in Berlin als Straßenkünstlerin zu versuchen, über die Runden zu kommen und mit ihren beiden Freundinnen in einer abrissreifen Bruchbude zu hausen. An das Erbe ist allerdings die Bedingung geknüpft, dass Jella insgesamt fünf Jahre im Haus in Silvaplana leben muss, bevor sie entscheiden darf, ob sie es behält oder verkaufen möchte. Auch das ist sicher besser als mittellos in Berlin. Gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen zieht Jella also um nach Silvaplana. Die neuen Mitbewohnerinnen haben es nicht leicht. Ihr Auftreten, ihr Lebensstil passt so gar nicht ins total konservative Dorf!
Sie werden ziemlich kritisch beäugt und können keinen Schritt tun, der nicht beobachtet würde. Sie wohnen noch nicht lange in dem doch eher heruntergekommenen, aber dennoch richtig wertvollen Haus, da wird eines frühen Morgens die Leiche des attraktiven und äußerst beliebten Dorfpfarrers in ihrem Vorgarten gefunden. Mit einem Eispickel hinterrücks erstochen, nackt. Der Skandal scheint perfekt! Corina Costa, Bergbäuerin aus Leidenschaft und Alpinpolizistin von Beruf übernimmt den seltsamen Fall. Nur wenig später passiert ein weiterer Mord im sonst so beschaulichen Dorf Silvaplana, und wieder stehen die drei Außenseiterinnen im Zentrum des Interesses der Dorfbewohner.
WeiterlesenJean Luc Bannalec: Bretonischer Glanz: Kommissar Dupins fünfzehnter Fall
Die Ermittlungen in seinem neuesten Fall führen Kommissar Georges Dupin ganz in den Norden der Bretagne, ins Finistère, wo zum einen gerade das alljährliche Krimifestival stattfindet, an dem – als Fan eines bekannten Autors – auch Inspektor Kadeq teilnimmt, und zum anderen die Vorbereitungen für das traditionelle Zwiebelfest auf Hochtouren laufen. Die Zwiebeln von Roscoff sind berühmt und besonders – auch der Autor schwärmt: „Unfasslich deliziös, aber nicht scharf-beißend, mild und fruchtig-süßlich. Geschmort dann zartschmelzend und nussig, karamellisiert. Hat mit ordinären Zwiebeln nichts zu tun, unendlich vielseitig zuzubereiten …“ Und so ist es diesmal die Zwiebel, die uns in diesem atmosphärischen Bretagne-Krimi als ein weiteres wichtiges und berühmtes Kulturgut der Region vorgestellt wird. Wie immer spielen die lukullischen Genüsse, die Stimmung in der pittoresken kleinen Stadt am Meer mit dem kleinen Hafen mit den vielen bunten Segeln, dem angelsächsischen Flair („Plymouth liegt näher als Rennes….“), das Licht, die Sonnenauf- und -untergänge eine große Rolle.
In Roscoff ist eine junge Frau ermordet worden, ausgerechnet dort, wo gerade das Krimifestival stattfindet. Annic Philouze war eine der ortsansässigen Zwiebelbäuerinnen und sehr engagiert in Organisationen und Verbänden, die sich der Bewahrung dieses Kulturguts verschrieben haben. Welchen Grund sollte jemand haben, diese beliebte junge Frau zu ermorden? Dupin und sein Team schlagen ihre Zentrale vor Ort auf. Das bedeutet allerdings, dass sie sich im Hotel, in dem auch die Teilnehmer des Krimifestivals untergebracht sind, die letzte freie Suite teilen müssen. Immerhin gibt es da eine, wenn auch nur Kapselmaschine, sodass Dupin unbegrenzten Zugang zu seinem geliebten petit café hat – eine Grundvoraussetzung dafür, dass er sich überhaupt arbeitsfähig fühlt! Die Ermittlungen lassen dem Kommissar, seinen Inspektoren und den ortsansässigen Kolleginnen allerdings kaum Zeit, sich in der Suite oder überhaupt mal auszuruhen.
WeiterlesenMichael Römling: Berengar: Ich bin Barbarossas Klinge
Mit dem jungen Kämpfer Berengar hat Michael Römling jetzt nach „Tankred“ einen weiteren Helden geschaffen, der sich sicher schon im ersten Band der Reihe eine Anhängerschaft gesichert hat.
Als zweitgeborener Sohn eines Ministerialen – unfreie Verwaltungsbeamte, Ritter oder Diener, die im Laufe der Zeit Macht, Besitz und Ansehen erworben hatten – von Herzog Heinrich dem Löwen hat Berengar wenig Aussicht auf die Übernahme der väterlichen Güter nach dessen Tod. Er wird deshalb von seinem Vater nach Köln geschickt, wo er an der Stiftsschule eine Ausbildung zusammen mit Adligen und Söhnen von Edelleuten genießt. Der plötzliche Tod seines älteren Bruders Boso verändert alles. Berengar wird zurückbeordert ins Weserland, wo sein Vater angesehener und wohlhabender Herr der Farnburg ist. Berengar, der jetzt Erbe des Familienbesitzes ist, muss allerdings auf Wunsch seines Vaters zunächst beweisen, dass er des zukünftigen Erbes würdig ist. So kommt es, dass der junge Berengar, gemeinsam mit seinen Freunden das Heer Friedrich Barbarossas auf dem Weg zur Kaiserkrönung in Italien begleiten soll. Berengar genießt nicht nur die Freundschaft und das Vertrauen Heinrichs des Löwen, er wird auch bald zu einem wichtigen Berater und Vertrauten von Friedrich, dessen Weg nach Rom gezeichnet ist von immer wiederkehrenden Kämpfen und Kriegen. Berengar, dessen verstorbene Mutter aus Parma stammt, spricht einigermaßen fließend italienisch und wird deshalb als Übersetzer bei Verhandlungen, aber auch als Spion eingesetzt, was ihn mehr als einmal in arge Bedrängnis bringt. Auf seine Mitstreiter und besten Freunde ist allerdings Verlass. Sie lassen Berengar nicht im Stich.
WeiterlesenMarkus Orths Sarah Garbers: King Karnickel: Die Suche nach dem Druftenschaf
King Karnickel, der 27. seiner Art, ist ein ganz besonderer König: Ein Kaninchen-König eben, mit langen Ohren, klein und pfiffig, und Herrscher über das Land Vergissmeinnicht. Warum das Land so heißt, hat er leider vergessen, aber das ist nicht weiter schlimm – er kennt eigentlich weder sein Land noch seine Untertanen. Er nimmt aber mal an, dass er welche hat.
Eigentlich heißt er auch nicht King Karnickel, sondern hat eine ganze Menge sonderbarer Vornamen, die sich kein Mensch merken kann. Deshalb heißt er einfach „King Karnickel“. Er lebt mit seinem Butler Lothar, einem Kuschelhuhn, in seinem wunderbaren Schloss und hat nicht viel zu tun, wie er selbst sagt. Jeden Morgen muss er seinen Butler wecken, sie machen gemeinsam das immer gleiche Frühstück und regieren ein paar Minuten. Das bedeutet, dass sie feststellen, sich in keinem Krieg zu befinden und dass die Untertanen wohl glücklich sind. Danach haben sie Zeit zu spielen – in einem riesigen Spielzimmer, jeden Tag mit anderen Spielsachen, bis sie eines Tages kein neues Spielzeug mehr haben.
WeiterlesenLiv Helland: Die Schloss-Schwestern: Strandhaferkuss
Drei Monate lang haben Ebba, Levke und Marie, die drei Jensen-Schwestern, Zeit, sich zu überlegen, ob sie das Erbe ihres Großvaters, das Wasserschloss Süderholt, annehmen wollen und in Zukunft dort auch leben. Bis zu ihrer endgültigen Entscheidung müssen sie allerdings, das ist die Bedingung von Großvater Jörn, die drei Monate dort gemeinsam verbringen. Die drei Schwestern stehen vor einer großen Herausforderung. Ebba muss ihren gutdotierten Job bei einer Bank in Boston auf Eis legen, was ihrem Chef nicht so gut gefällt, und mit ihrer achtjährigen Tochter an die Ostsee ziehen – erstmal für drei Monate. Marie muss ihr Weltenbummlerdasein unterbrechen oder auch aufgeben, einzig Levke ist ganz froh, rauszukommen. Sie hat gerade ihren Job in einer Eventagentur verloren, völlig ungerechtfertigt zwar, aber dennoch. Und außerdem ist damit auch die Beziehung zu ihrem Partner in die Brüche gegangen. Levke könnte sich vorstellen, eine eigene Agentur zu gründen und das Schloss in Zukunft als Veranstaltungsort zu nutzen. Doch das ist mit einer Reihe von Auflagen verbunden, die einiges an Geld kosten. Das will erstmal finanziert sein. Aber Levke gibt nicht auf, sie will ihren Traum leben und hofft auf die Unterstützung durch ihre Schwestern und Freunde. Alle drei fühlen sich wider Erwarten auf Süderholt wieder heimisch und sind gerne zurück.
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