Katharina Herzog: A Taste of Cornwall: Ein Rezept für Herzklopfen

Der Abschluss der dreiteiligen Cornwall-Reihe. Wieder mit liebenswerten Protagonisten, die wir zum Teil ja schon aus den beiden ersten Bänden kennen. Wieder mit viel Lokalkolorit, auch wenn der kleine Küstenort Port Haven ja fiktiv ist, so ist er doch angelehnt an den Fischerort Port Isaac an der Westküste von Cornwall. Idyllisch, beschaulich, malerisch mit engen Gassen und kleinen weißen Häusern, wo jeder jeden kennt. In Port Haven ist das nicht anders und offenbar schreckt das „Neubürger“ keineswegs ab, sondern sie fühlen sich recht bald heimisch. So ging es im ersten Band der Restaurantkritikerin Sophie, die in Port Haven die Chance bekam, um ihren Job bei einem Foodmagazin zu kämpfen und eine etwas verwahrloste Kneipe zu einem beliebten Restaurant mit gehobener Küche zu machen, im zweiten ging es um Annabelle, ein Model, dem Sophie mit ihrer vernichtenden Kritik damals den Start als Gastronomin gründlich versaut hatte und die ausgerechnet in Port Haven gelandet ist, um an einem Casting teilzunehmen – und dort hängen geblieben ist. Der Liebe wegen.

Ob das auch für Lucia gilt, die ebenfalls in Port Haven eine Auszeit von ihrem hektischen Leben in London, aber auch von ihrer Beziehung macht, erzählt Band 3. Natürlich geht es auch hier wieder um gutes Essen, um einen Wettbewerb im Kochen. Das „Great Dinner Cook-off“ ist eine Idee von zwei Damen des Gemeinderates, die den kleinen Ort noch ein bisschen bekannter machen wollen und deshalb Prominente suchen, die in Port Haven wohnen und an diesem öffentlichen Kochwettbewerb teilnehmen. Vier Paare sollen es sein, darunter eben auch Lucia, die einen erfolgreichen Foodblog hat und damit eben prominent ist, auch wenn ihr Blog grade etwas brachliegt, weil Lucia die Beziehungsauszeit mit Marco, ihrem bisherigen Freund und Geschäftspartner verarbeiten muss. Gemeinsam mit Lucia, so haben sich Tanya und Maude das gedacht, soll Liam, Fußballprofi und Lucias nerviger Nachbar, ein Team bilden. Das Problem dabei ist, die beiden können sich nicht ausstehen und Liam hat überhaupt keine Ahnung vom Kochen. So weit, so schlecht. Aber Tanya und Maude lassen nicht locker, und die Berater der beiden Kandidaten finden, das sei eine großartige PR-Aktion. Push für Lucias Blog und die Chance für Liam, zu beweisen, dass er sich nach seiner Eskapade, die ihn beinahe die Zukunft im Arsenal-Team gekostet hat, nicht nur von seiner Verletzung erholt hat, sondern auch sein Leben ändert.

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Silvia Trippolt: Küchengeflüster: Die verborgene Zutat der Liebe

Ein wunderbar leichter Roman über das harte Leben in der Gastronomie. Wer schon mal „gekellnert“ hat, kann das bestätigen. Der Ton ist rau, die Arbeit hart und vor allem meistens dann, wenn andere eben frei haben. Wer nur von außen draufschaut, sieht das nicht unbedingt und macht gerne auch mal den Fehler, eben oberflächlich zu urteilen. Genau wie die Protagonistin im Roman, die unter einem Pseudonym ihre „Tischnotizen“ in einer Food-Zeitschrift veröffentlicht und mit den Gastronomen und Restaurantbesitzern nicht selten ziemlich hart ins Gericht geht. „Emil Fürst“, so das Pseudonym, ist denn auch bekannt für seine Scharfzüngigkeit und harten Worte, in der Gastroszene eher gefürchtet. Tilda, die junge Journalistin, die hinter dem Pseudonym steckt, ist wohl mehrfach über das Ziel einer gerechten Kritik hinausgeschossen und hat sich zuletzt richtig Ärger eingehandelt. Einmal, als sie „den Italiener“, den eine ehemalige Schauspielerin, eine „Promi-Quereinsteigerin“, eröffnet hat, ziemlich schlecht hat wegkommen lassen, – damit ist sie bei ihrem Chef, Heinrich Setten, dann noch einigermaßen milde davon gekommen. Er hat lediglich die Zusage von ihr verlangt, den nächsten Text erst von ihm absegnen zu lassen, bevor sie ihn in Druck gibt. Okay, mit einem Rüffel und dieser Auflage kann sie leben. Allerdings hält sie sich nur bedingt an die Abmachung. Sie legt den Text über ihren Besuch im Sterne-Restaurant „Wolf“ zwar vor, aber nachdem Heinrich sein Okay gegeben hat, „peppt“ sie ihn noch ein bisschen auf. Und das bricht ihr dann beinahe das Genick. Rena Wolf, die Restaurantbesitzerin, erscheint persönlich in der Redaktion und macht ihrem Ärger Luft. Der Text sei niederträchtig, widerwärtig und fies, Tilda unterscheide nicht zwischen Tatsachenbehauptungen und Werturteilen. Das sei unzulässig. Leider stimmt Heinrich dem zu, statt Tilda zu verteidigen. Aber statt Tilda zu verklagen, hat sich Rena Wolf eine ganz andere Strafe für sie ausgedacht. Tilda soll drei Monate lang in ihrem Restaurant arbeiten, um selbst zu erfahren, was da geleistet wird und wie hart die Arbeit ist. Danach kann sie dann über ihre arrogante Kritik nachdenken. Tildas Chef stimmt diesem Vorschlag unbedingt zu und stellt Tilda vor die Wahl, entweder das Angebot anzunehmen und, getarnt als Foodbloggerin, im „Wolf“ zu lernen, was Gastro bedeutet oder sie ist ihren Job los.

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Katja Maybach: Zwei Frauen

Ein interessanter Roman über die Freundschaft zweier Frauen aus ganz unterschiedlichen Welten. Eine Freundschaft, die ihr jeweiliges Leben prägt und verändert.

Hannah und Julie sind beide noch sehr jung, Anfang zwanzig, als sie sich zufällig in der Kanzlei von Julies Ehemann begegnen. Der Anwalt und Notar regelt die Überschreibung des elterlichen Hofes auf Hannah, nachdem ihr Bruder nach dem Tod des Vaters beschlossen hat, eigene Wege zu gehen und das Handwerk des Schusters zu erlernen. Er hat kein Interesse am Hof, steht Hannah aber natürlich zur Seite, wenn sie ihn braucht. Hannah kann zum Beispiel weder lesen noch schreiben. Im Dorf wird die Entscheidung des Bruders, Hannah den Hof zu überlassen, als Skandal betrachtet. Es geht einfach nicht an, dass eine Frau alleine einen Hof bewirtschaftet und alle Entscheidungen trifft. Anfang des 20. Jahrhunderts undenkbar! Vor allem eben in einem kleinen Dorf.

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Anett Diell: Das Zimmermädchen vom Adlon

Die Goldenen Zwanziger Jahre in Berlin – das ist der Rahmen, in den „Das Zimmermädchen vom Adlon“ uns entführt. Die Zeit der Weimarer Republik war geprägt durch politische und soziale Probleme, Reparationszahlungen nach dem 1. Weltkrieg, Arbeitslosigkeit und Hunger. Dazu kam eine seit 1914 ständig steigende Inflation, die 1923 schließlich zu einer Hyperinflation führte, bei der ein Brot schon mal eine Milliarde Mark kosten konnte. Erst mit Einführung der Rentenmark konnte die Inflation gestoppt werden.

In dieser Zeit wird Irabella Keller, genannt Ira, 1921 Zimmermädchen im damals schon berühmten Hotel Adlon. Das war immer ihr Traum, jetzt wird er wahr. Mit ihrer offenen, freundlichen Art wird die zupackende Ira bald zum „frischen Wind“ im Hotel, beliebt bei Kolleginnen und Kollegen ebenso wie bald auch bei Hedda Adlon, der zweiten Ehefrau von Louis Adlon, dem Generaldirektor. Hedda entdeckt, dass in Ira viel mehr steckt als ein gewissenhaftes Zimmermädchen, dem nichts zu viel ist. Sie bittet sie bald um Rat und Ideen, die beiden freunden sich an, soweit Irabella das zulässt. Ira ist eine starke junge Frau, die auf ihrer Eigenständigkeit beharrt, die sich nicht abhängig machen will von nichts und niemandem, die sich verschließt, wenn man ihr zu nahe kommt und nur sehr wenige Menschen ihre wirklichen Freunde nennt.

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Lea Gerstenberger: Der Gesang des Falken

Ein historischer Roman, der einen guten und durchaus interessanten Einblick gibt in das höfische Leben in Frankreich zu Beginn des 16. Jahrhunderts, als Anne Boleyn als etwa 12-jährige junge Adlige als Ehrenmädchen an den französischen Hof kommt und sich dort sehr bald positiv hervortut.

Der Covertext hebt Anne Boleyn zwar als bedeutend hervor: „Anne Boleyn schrieb in England Geschichte. Doch ihr Charakter wurde in Frankreich geformt.“, im Roman selbst spielt sie zwar eine wichtige Rolle, aber eher eine Nebenrolle neben Marcelle de Saint-Séverin, der Tochter des Großstallmeisters, die ebenfalls als Ehrenmädchen im Hofstaat der späteren Königin lebt.

Ich hatte erwartet, ein bisschen mehr über den Weg der Anne Boleyn vom französischen Hof, den sie 1522 verlassen musste, um in England Hofdame am Tudor-Hof zu werden, bis hin zu ihrer Vermählung mit König Heinrich VIII., dessen zweite Ehefrau sie wurde und der sie wegen Hochverrats und vorgeblichen Ehebruchs am 19. Mai 1536 enthaupten ließ. Davon erfährt man in diesem Roman leider nichts. Insofern fand ich den Satz auf dem Cover etwas unzutreffend.

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Rebekka Moser: Tief

Das Cover in blassblau, Blick über den Bodensee, im Hintergrund ahnt man die Berge, vorne ein Steg, ein kleines Boot auf der glatten Wasserfläche. Dazu mehr als Ahnung denn erkennbar der Kopf einer Frau, einzelne lockige Strähnen fallen auf. Das Cover wirkt nicht wie ein schöner sonniger Tag am See, eher etwas beklemmend und passt daher gut zu der Geschichte, die uns erwartet. Genau wie die zunächst etwas seltsam anmutenden Kapitel-Überschriften. „VORBEI. Herbst. Ein Täter. Bodensee“ oder „Als alles begann. Sommer. Eine junge Frau. Mittelmeer“. So wird man als Leser zwischen den verschiedenen Erzähl- und Zeitebenen begleitet, weiß eigentlich immer, wo man gerade ist. Kein Wort zu viel! Das wiederum passt gut zu Kommissar Richard Heinzle, der grade alles andere als begeistert ist, sich um eine Mordermittlung zu kümmern. Und dann noch eine, die einem echt nahe geht. Heinzle braucht Zeit. Zeit für sich, um den Tod seiner Frau zu verarbeiten, nicht um zu ermitteln. Aber danach fragt grade keiner. Das Verhältnis zwischen Heinzle und Georg, seinem Chef, ist eh anscheinend nicht das beste, der Ton ist nicht unbedingt freundschaftlich, auch wenn sie dann doch gut zusammenarbeiten. Heinzle muss sich fügen und findet sich bald im wohl emotionalsten Fall wieder, den er je zu lösen hatte. Gott sei Dank mit der Unterstützung des Psychologen und Profilers, seinem Freund „Sense“ – eigentlich Sononer, der hinzugezogen wird und Sissi Kirschbaum, der Gerichtsmedizinerin, die ganz gerne eine wichtigere Rolle in Heinzles Leben spielen würde, aber dazu ist Heinzle nicht bereit.

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Messie Condo: Niemand möchte deinen Scheiß: Die Kunst, richtig auszumisten, bevor du stirbst

Ups, der Titel haut ja schon mal richtig rein! „Niemand möchte deinen Scheiß“! Das muss man sich erstmal sagen lassen und verdauen! Okay, mag ja sein, dass „Messie“ Condo recht hat! „Messie“ ist natürlich ein Pseudonym, klar, passt aber super gut zu dem, was sie übers Aufräumen, Ausmisten, Sich-trennen- von … so zu sagen hat.

Das Buch, der Ratgeber, wenn man so will, richtet sich, so heißt es im Vorwort, an alle, die langsam in einem Alter sind, in dem „sie ein Gefühl für ihre Sterblichkeit“ bekommen. Wann fängt das an? Mit 60? 80? 90? – keine Ahnung. Das muss dann wohl jeder auch für sich selbst definieren.

So knallhart wie der Titel, ist dann auch der ganze weitere Stil des Buches. Schonungslos, unbarmherzig und gnadenlos offen. Wer will schon deine Sammeltassen, dein Geschirr, Besteck, die Tischdecken von Ururoma, die keiner mehr auflegt? Die vielen, vielen Bücher, die es ja notfalls auch alle digital zu lesen gibt, den ganzen Krimskrams? Da mag viel Wahres dran sein. Aber bin ich bereit, mich jetzt schon von vielem, was mir lieb geworden ist, zu trennen, nur damit irgendwann, in hoffentlich noch recht ferner Zukunft, meine Lieben keine Last mit dem Entrümpeln haben? Ich weiß nicht. Soll ich jetzt anfangen, minimalistisch zu leben, nur um das Gefühl zu haben, anderen damit Gutes zu tun? Wo bleibt da der Spaß?

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Florian Schwieker: Code Null: Dieses Spiel kennt keine Grenzen

Florian Schwieker kennen Sie vielleicht als Mit-Autor der Krimis um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und den Gerichtsmediziner Justus Jarmer, die er gemeinsam und sehr erfolgreich mit Michael Tsokos geschrieben hat. Schwieker, der selbst lange als Strafverteidiger gearbeitet hat, ist inzwischen im Management eines führenden globalen Unternehmens im Bereich Künstliche Intelligenz tätig. Also auch für den Auftakt seiner neuen Serie rund um Künstliche Intelligenz eine kompetente und authentische Basis. Seine Protagonistin, Charlotte Engel, genannt Charlie, ist eine sympathische, hochintelligente junge Frau, die allerdings manchmal etwas menschenscheu, verunsichert und verletzlich ist.

An der Universität Amsterdam hat Charlie einen Master-Abschluss in Mathematik und Machine Learning gemacht. Sie hat ihr Studium absolviert als eine der Besten bisher an der Uni, ihre Dissertation hat sie dann allerdings wegen „Problemen im Team“ abgebrochen und ist in die freie Wirtschaft gewechselt. Auch hier macht sie einen Top-Job, ist allerdings wenig teamfähig, was zu häufigeren Wechseln führt. So auch grade jetzt. Ein Kunde hat an ihrer Qualifikation und Arbeitsweise gezweifelt, woraufhin Charlie einfach alles hingeschmissen hat. Jetzt hat sie zwar grade keinen Job, aber das wird sich finden. Sie hat aber Zeit, sich über einige Unregelmäßigkeiten zu wundern, die ihr in kleinen Meldungen auffallen: Störungen von Navigationssystemen, Probleme im Flugverkehr am BER, Störungen an der Börse – alles gleichzeitig um 16.05 Uhr! Das konnte kein Zufall sein.

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Christine Paxmann, Cornelis Jettke: Was Kacke alles kann: Warum ein Häufchen mehr ist als stinkender Abfall

Auch wenn man es in der Regel ja eher vermeidet, über „Kacke“ oder „Sch…“ zu reden, hier wird’s zum Thema. Es geht „um die Wurst“ und darum, dass dieser Abfall, den unser Körper täglich produziert, weil er ihn nicht braucht, durchaus nützliche Aspekte hat und in der Geschichte der Menschheit durchaus eine Rolle gespielt hat. Zum Beispiel, um Ofen oder Herd zu heizen, Häuser abzudichten oder auf andere Art weiterverwertet zu werden.

Insgesamt 24 Kapitel widmen sich dem, was „mehr ist als stinkender Abfall“. Der Blick in die Geschichte führt unter anderem von den Abortgruben, die oft neben den Brunnen lagen, weshalb das Wasser häufig verseucht war und es zu schlimmen Krankheiten und Epidemien gekommen ist, zur Geschichte der Kanalisation und damit der Verbesserung der Hygiene und Gesundheit bis zur Raumfahrt, zum Klimawandel und dem, was jeder Einzelne tun kann, um „jeden Tag ein bisschen die Welt zu retten“.

Ein liebevoll getextetes Kinder-Sachbuch, das mit sehr schön gestalteten Illustrationen veranschaulicht, worum es im jeweiligen Kapitel geht. Das macht es Kindern leichter, den kurz gehaltenen Texten zu folgen, aber auch den Erwachsenen einfacher, Kindern, die noch nicht selbst sicher lesen können, zu erklären, worum es jeweils geht. Das Buch richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, ist aber durchaus auch für Erwachsene interessant. Vom Mittelalter bis zur Raumfahrt-Technologie werden die unterschiedlichsten Aspekte und Themen angesprochen und erklärt, Zusammenhänge verdeutlicht und erläutert. Begriffe, die sich vielleicht nicht gleich erschließen, werden am Ende des Buches in einem ausführlichen Glossar noch einmal aufgegriffen.

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Emelie Schepp: Julimord

Eigentlich hat Maia Bohm schon privat genug auszuhalten, da muss eigentlich nicht gleich am ersten Tag im neuen Job in Motala, wo sie sich hat hin versetzen lassen, ein Fall auf sie einstürmen, die sie mehr in Beschlag nimmt, als ihr guttut.

Der Grund für ihre Versetzung war die schwere Krankheit ihres Sohnes. Der 13-jährige Tim braucht ein Spenderherz und soll, bis es einen geeigneten Spender gibt, in der Klinik behandelt werden. Maia ist mit Tim und seiner Schwester Ella deshalb nach Motala gezogen, wohnt wieder bei ihrer Mutter und ist alles andere als glücklich mit dieser Lösung, zumal sie sich dauernd anhören muss, dass sie nicht genug Zeit für Tim übrig hat. Doch der Fall Johan Sundin lässt Maia und ihrem Kollegen Greg kaum mal Zeit, Luft zu holen. Maia kämpft an allen Fronten. Tagsüber versucht sie, gemeinsam mit Greg, zu ergründen, wie es zu dem Überfall auf Johan Sundin kommen konnte, der schwerstverletzt im Koma liegt und wer ihm das angetan haben könnte. Oder ob es vielleicht sogar ein versuchter Selbstmord war? Die Nächte verbringt Maia am Krankenbett von Tim, während ihre Mutter sich um Ella kümmert. Eigentlich ist alles zu viel, aber Maia hat keine Wahl.

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