Philipp Gurt: Engadiner Rache: Ein Fall für Corina Costa

Jella, eine junge mittellose Aussteigerin, erbt völlig unerwartet ein Haus im Oberengadin. Sie hat keine Ahnung, wie sie zu diesem unverhofften Reichtum kommen könnte, die alte Frau, die ihr das millionenwerte Haus vermacht hat, kennt sie nicht, den Namen hat sie nie gehört, mit der Schweiz oder gar dem Oberengadin verbindet Jella rein gar nichts. Doch alles ist wohl besser als weiterhin in Berlin als Straßenkünstlerin zu versuchen, über die Runden zu kommen und mit ihren beiden Freundinnen in einer abrissreifen Bruchbude zu hausen. An das Erbe ist allerdings die Bedingung geknüpft, dass Jella insgesamt fünf Jahre im Haus in Silvaplana leben muss, bevor sie entscheiden darf, ob sie es behält oder verkaufen möchte. Auch das ist sicher besser als mittellos in Berlin. Gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen zieht Jella also um nach Silvaplana. Die neuen Mitbewohnerinnen haben es nicht leicht. Ihr Auftreten, ihr Lebensstil passt so gar nicht ins total konservative Dorf!

Sie werden ziemlich kritisch beäugt und können keinen Schritt tun, der nicht beobachtet würde. Sie wohnen noch nicht lange in dem doch eher heruntergekommenen, aber dennoch richtig wertvollen Haus, da wird eines frühen Morgens die Leiche des attraktiven und äußerst beliebten Dorfpfarrers in ihrem Vorgarten gefunden. Mit einem Eispickel hinterrücks erstochen, nackt. Der Skandal scheint perfekt! Corina Costa, Bergbäuerin aus Leidenschaft und Alpinpolizistin von Beruf übernimmt den seltsamen Fall. Nur wenig später passiert ein weiterer Mord im sonst so beschaulichen Dorf Silvaplana, und wieder stehen die drei Außenseiterinnen im Zentrum des Interesses der Dorfbewohner.

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Jean Luc Bannalec: Bretonischer Glanz: Kommissar Dupins fünfzehnter Fall

Die Ermittlungen in seinem neuesten Fall führen Kommissar Georges Dupin ganz in den Norden der Bretagne, ins Finistère, wo zum einen gerade das alljährliche Krimifestival stattfindet, an dem – als Fan eines bekannten Autors – auch Inspektor Kadeq teilnimmt, und zum anderen die Vorbereitungen für das traditionelle Zwiebelfest auf Hochtouren laufen. Die Zwiebeln von Roscoff sind berühmt und besonders – auch der Autor schwärmt: „Unfasslich deliziös, aber nicht scharf-beißend, mild und fruchtig-süßlich. Geschmort dann zartschmelzend und nussig, karamellisiert. Hat mit ordinären Zwiebeln nichts zu tun, unendlich vielseitig zuzubereiten …“ Und so ist es diesmal die Zwiebel, die uns in diesem atmosphärischen Bretagne-Krimi als ein weiteres wichtiges und berühmtes Kulturgut der Region vorgestellt wird. Wie immer spielen die lukullischen Genüsse, die Stimmung in der pittoresken kleinen Stadt am Meer mit dem kleinen Hafen mit den vielen bunten Segeln, dem angelsächsischen Flair („Plymouth liegt näher als Rennes….“), das Licht, die Sonnenauf- und -untergänge eine große Rolle.

In Roscoff ist eine junge Frau ermordet worden, ausgerechnet dort, wo gerade das Krimifestival stattfindet. Annic Philouze war eine der ortsansässigen Zwiebelbäuerinnen und sehr engagiert in Organisationen und Verbänden, die sich der Bewahrung dieses Kulturguts verschrieben haben. Welchen Grund sollte jemand haben, diese beliebte junge Frau zu ermorden? Dupin und sein Team schlagen ihre Zentrale vor Ort auf. Das bedeutet allerdings, dass sie sich im Hotel, in dem auch die Teilnehmer des Krimifestivals untergebracht sind, die letzte freie Suite teilen müssen. Immerhin gibt es da eine, wenn auch nur Kapselmaschine, sodass Dupin unbegrenzten Zugang zu seinem geliebten petit café hat – eine Grundvoraussetzung dafür, dass er sich überhaupt arbeitsfähig fühlt! Die Ermittlungen lassen dem Kommissar, seinen Inspektoren und den ortsansässigen Kolleginnen allerdings kaum Zeit, sich in der Suite oder überhaupt mal auszuruhen.

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Michael Römling: Berengar: Ich bin Barbarossas Klinge

Mit dem jungen Kämpfer Berengar hat Michael Römling jetzt nach „Tankred“ einen weiteren Helden geschaffen, der sich sicher schon im ersten Band der Reihe eine Anhängerschaft gesichert hat.

Als zweitgeborener Sohn eines Ministerialen – unfreie Verwaltungsbeamte, Ritter oder Diener, die im Laufe der Zeit Macht, Besitz und Ansehen erworben hatten – von Herzog Heinrich dem Löwen hat Berengar wenig Aussicht auf die Übernahme der väterlichen Güter nach dessen Tod. Er wird deshalb von seinem Vater nach Köln geschickt, wo er an der Stiftsschule eine Ausbildung zusammen mit Adligen und Söhnen von Edelleuten genießt. Der plötzliche Tod seines älteren Bruders Boso verändert alles. Berengar wird zurückbeordert ins Weserland, wo sein Vater angesehener und wohlhabender Herr der Farnburg ist. Berengar, der jetzt Erbe des Familienbesitzes ist, muss allerdings auf Wunsch seines Vaters zunächst beweisen, dass er des zukünftigen Erbes würdig ist. So kommt es, dass der junge Berengar, gemeinsam mit seinen Freunden das Heer Friedrich Barbarossas auf dem Weg zur Kaiserkrönung in Italien begleiten soll. Berengar genießt nicht nur die Freundschaft und das Vertrauen Heinrichs des Löwen, er wird auch bald zu einem wichtigen Berater und Vertrauten von Friedrich, dessen Weg nach Rom gezeichnet ist von immer wiederkehrenden Kämpfen und Kriegen. Berengar, dessen verstorbene Mutter aus Parma stammt, spricht einigermaßen fließend italienisch und wird deshalb als Übersetzer bei Verhandlungen, aber auch als Spion eingesetzt, was ihn mehr als einmal in arge Bedrängnis bringt. Auf seine Mitstreiter und besten Freunde ist allerdings Verlass. Sie lassen Berengar nicht im Stich.

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Markus Orths Sarah Garbers: King Karnickel: Die Suche nach dem Druftenschaf

King Karnickel, der 27. seiner Art, ist ein ganz besonderer König: Ein Kaninchen-König eben, mit langen Ohren, klein und pfiffig, und Herrscher über das Land Vergissmeinnicht. Warum das Land so heißt, hat er leider vergessen, aber das ist nicht weiter schlimm – er kennt eigentlich weder sein Land noch seine Untertanen. Er nimmt aber mal an, dass er welche hat.

Eigentlich heißt er auch nicht King Karnickel, sondern hat eine ganze Menge sonderbarer Vornamen, die sich kein Mensch merken kann. Deshalb heißt er einfach „King Karnickel“. Er lebt mit seinem Butler Lothar, einem Kuschelhuhn, in seinem wunderbaren Schloss und hat nicht viel zu tun, wie er selbst sagt. Jeden Morgen muss er seinen Butler wecken, sie machen gemeinsam das immer gleiche Frühstück und regieren ein paar Minuten. Das bedeutet, dass sie feststellen, sich in keinem Krieg zu befinden und dass die Untertanen wohl glücklich sind. Danach haben sie Zeit zu spielen – in einem riesigen Spielzimmer, jeden Tag mit anderen Spielsachen, bis sie eines Tages kein neues Spielzeug mehr haben.

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Liv Helland: Die Schloss-Schwestern: Strandhaferkuss

Drei Monate lang haben Ebba, Levke und Marie, die drei Jensen-Schwestern, Zeit, sich zu überlegen, ob sie das Erbe ihres Großvaters, das Wasserschloss Süderholt, annehmen wollen und in Zukunft dort auch leben. Bis zu ihrer endgültigen Entscheidung müssen sie allerdings, das ist die Bedingung von Großvater Jörn, die drei Monate dort gemeinsam verbringen. Die drei Schwestern stehen vor einer großen Herausforderung. Ebba muss ihren gutdotierten Job bei einer Bank in Boston auf Eis legen, was ihrem Chef nicht so gut gefällt, und mit ihrer achtjährigen Tochter an die Ostsee ziehen – erstmal für drei Monate. Marie muss ihr Weltenbummlerdasein unterbrechen oder auch aufgeben, einzig Levke ist ganz froh, rauszukommen. Sie hat gerade ihren Job in einer Eventagentur verloren, völlig ungerechtfertigt zwar, aber dennoch. Und außerdem ist damit auch die Beziehung zu ihrem Partner in die Brüche gegangen. Levke könnte sich vorstellen, eine eigene Agentur zu gründen und das Schloss in Zukunft als Veranstaltungsort zu nutzen. Doch das ist mit einer Reihe von Auflagen verbunden, die einiges an Geld kosten. Das will erstmal finanziert sein. Aber Levke gibt nicht auf, sie will ihren Traum leben und hofft auf die Unterstützung durch ihre Schwestern und Freunde. Alle drei fühlen sich wider Erwarten auf Süderholt wieder heimisch und sind gerne zurück.

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Gabriela Kasperski: Tödlicher Rheinfall: Ein Fall für Libby Andersch

Wo Libby Andersch ist, ist bestimmt auch was im Schwange. Oder umgekehrt: Wo was passiert ist, ist Libby, die pfiffige Rentnerin, nicht weit. Diesmal schließt sie sich einem Klassenausflug ihres so genannten Zieh-Enkels Noah an und reist nach Diessenhofen, wo sie mit ihrem Chor einen Auftritt im ehemaligen Katharinenkloster hat. Diese kleine Reise verbindet sie mit einem Ausflug zum Rheinfall, wo sie zuletzt vor vielen Jahren gewesen ist.

Bei einer Rundfahrt lernt sie die junge Schottin Alison Luke kennen, die zufällig auch in der gleichen Pension wie Libby abgestiegen ist. Mit ihr verabredet sie sich für einen Karaoke-Abend in einer kleinen Bar im recht überschaubaren Ort, von dessen einstigem Glanz nicht mehr viel zu spüren ist. Hotels geschlossen, verwahrlost, Geschäfte gibt es keine mehr, lediglich die kleine, gemütliche Pension bietet Touristen Unterkunft. Libby und Alison verbringen einen netten Abend zusammen, den sie auf dem Zimmer mit einem guten Gespräch und einem Absacker beenden. Bei diesem Gespräch erzählt Alison, dass sie gar nicht nur als Touristin unterwegs ist, sondern weil ihre schottische Großmutter ihr Besitz am Rhein vermacht hat. Am nächsten Morgen ist nicht nur Alison verschwunden, auch der Besitzer der Bar wird tot aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Libby, die sich auch mit Willy, dem Barbesitzer, unterhalten hatte, kann sich nicht vorstellen, dass er sich das Leben genommen haben soll.

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Cynthia Ellingsen: Das Haus der Erinnerung

Mit Evie und ihrer Enkelin Rainey machen wir hier nicht nur eine Zeitreise, sondern auch eine Reise von den USA nach Irland, wo die inzwischen 93-jährige Evie aufgewachsen ist. Nachdem sie gerade eine schwere Erkrankung überstanden hat, bittet sie ihre Enkelin, mit ihr in ihre frühere Heimat zu reisen. Sie möchte noch einmal in das Dorf ihrer Kindheit, vielleicht das ein oder andere klären und Abschied nehmen. Die Krankheit hat Evie vor Augen geführt, dass ihr vielleicht nicht mehr allzu viel Zeit bleibt, deshalb drängt sie auf eine schnelle Abreise. Rainey, die zwar gerade ein ziemlich großes Problem mit ihrer Firma hat, das sie unbedingt lösen muss, kann ihrer Großmutter diesen innigen Wunsch nicht abschlagen und bucht die Flüge.

Evies ehemaliges Elternhaus ist inzwischen ein liebevoll geführtes Bed & Breakfast, in dem sie von der Wirtin herzlich aufgenommen werden. Viele der älteren Dorfbewohner, die sich noch an Evie und ihre Familie erinnern können, begegnen den beiden allerdings eher ablehnend und misstrauisch. Warum das so ist und warum Evie bisher so wenig von ihrer Jugend erzählt hat, hofft Rainey während der Tage in Aisling herauszufinden. Evie lebt merklich auf, seit sie wieder „zuhause“ ist, aber sie ist noch immer sehr verschwiegen. Erst ein Bündel alter Briefe, die der Hauptgrund waren, warum sie diese beschwerliche Reise in ihrem Alter unbedingt machen wollte, bringt sie dazu, Rainey von früher zu erzählen. Gespräche im Pub oder mit Grady, dem Bruder der Pensionswirtin, tragen weitere Puzzleteile bei.

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Miriam Georg: Sturmland

Dass Cora unglücklich ist, braucht man eigentlich gar nicht zu betonen. Schon nach wenigen Seiten in diesem neuen Nordsee-Roman ist klar, hier stimmt was ganz und gar nicht. Was das aber ist, wird nicht erklärt. Erst nach und nach im Laufe der stellenweise durchaus tragischen Geschichte wird dem Leser klar, was Cora durchgemacht haben muss. Immer eher zwischen den Zeilen als konkret angesprochen, was natürlich unbedingt zur Spannung beiträgt und uns als Leser neugierig macht, wissen zu wollen, wer sich eigentlich wirklich hinter Cora Kröger – wie sie sich nennt – verbirgt.

Den Namen Kröger hat sie angenommen, um einigermaßen sicher zu sein, dass man sie nicht finden wird. Ihre Heimatstadt Hamburg hat die Reederstochter ziemlich überraschend verlassen, um eine Stelle als Gouvernante und Hauslehrerin bei der Tochter eines Architekten anzunehmen, der der Gesundheit seiner Tochter zuliebe eine Stelle auf Norderney angenommen hat, wo er den Ausbau des Conversationshauses betreuen soll. Die zehnjährige Emmi leidet an Schwindsucht, vom Aufenthalt auf der Nordsee-Insel erhofft sich Alexander Klaasen Besserung. Cora hat zwar keinerlei Referenzen als Lehrerin, aber Alexander stellt sie ein, weil sie ihm einen vertrauenswürdigen, zuverlässigen Eindruck macht und aus gutem Hause zu stammen scheint. Über ihre Herkunft oder Vergangenheit redet sie nicht. Alexander fragt auch nicht wirklich nach. Ihm ist es wichtig, dass Emmi sich gut mit Cora versteht und der Aufenthalt auf der Insel für Emmi so angenehm wie möglich sein wird, wenn sie schon von zu Hause weg muss. Cora ist gebildet, belesen, an Naturwissenschaften interessiert und findet in Emmi eine interessierte, intelligente und aufmerksame Schülerin, mit der es Spaß macht, Stoff zu vermitteln. Manchmal auch mehr als in den Lehrbüchern steht.

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Caren Benedikt: Schlosshotel Fuschl

Ein Jahr lang dürfen wir uns in diesem neuen Roman von Caren Benedikt in zwei wunderschönen Hotels in und in der Nähe von Salzburg aufhalten, die es auch heute noch gibt. Zum einen der „Goldene Hirsch“ in der Stadt Salzburg selbst, dann das „Schlosshotel Fuschl“ am Fuschlsee, nicht weit von Salzburg entfernt. Gemeinsam mit der Familie der Theresa von Reuschenberg, der beide Hotels gehören und die sie mit Liebe zum Detail und sehr viel Leidenschaft führt, erleben wir ein recht turbulentes Jahr – geschäftlich wie privat. Es ist gerade alles ziemlich chaotisch im „Goldenen Hirsch“, Theresa weiß manchmal nicht, wo ihr der Kopf steht.

Die Salzburger Festspiele laufen, Hotel und Restaurant sind ausgebucht, die High Society geht hier ein und aus. Am Fuschlsee laufen die Dreharbeiten zum ersten „Sissi“-Film, das Schlosshotel dient als Kulisse für Schloss Possenhofen, wo die spätere Kaiserin Sissi aufgewachsen ist. Es ist also genug zu tun für Theresa und ihre Mitarbeiter. Gleichzeitig ist die gesamte Familie in den Hotelbetrieb eingebunden. Theresas Mann Paul, ehemaliger Tennis- und Skichampion, unterrichtet die Gäste im Sommer im Tennis, im Winter im Skilaufen. Sophia und Marie, die Töchter, werden im Service, als Zimmermädchen und wo es sonst gerade Not tut, eingespannt. Sophia soll, wenn es nach Theresa geht, einmal die Leitung der Hotels übernehmen, Marie studiert am Mozarteum, sie wird nur in ihrer Freizeit eingebunden, was zwischen den Schwestern häufiger mal zu Spannungen führt. Theresas Pläne sind jedoch nicht die ihrer Kinder.

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Ralf Langroth: Schwarzer Samstag

Herbst 1962, die Kuba-Krise sorgt für Angst und Unruhe unter der deutschen Bevölkerung. Die Menschen haben Angst vor einem Einmarsch der Sowjets oder gar einem Atomschlag. Das ist der Rahmen, in dem der fünfte Teil der Reihe um BKA-Mann Philipp Gerber und die Politikjournalistin Eva Herden spielt. Während Philipp in Hamburg gegen eine Organisation ermittelt, die Waffen nach Kuba liefert, wird Eva, die inzwischen beim Bonner Büro des „Spiegel“ arbeitet, nach Kuba geschickt, um vor Ort für eine Reportage zu recherchieren. Eva gerät dabei ins Visier genau der Organisation, gegen die Philipp ermittelt und begibt sich mehrfach in Lebensgefahr. Philipp gerät in Hamburg mitten ins Kiez-Milieu und in die Spiegel-Affäre um Franz-Josef Strauß und Rudolf Augstein, die zu einer der größten innenpolitischen Krisen der BRD wurde.

Was den Leser in diesem präzise recherchierten Thriller erwartet, ist wieder eine sehr lebendige, realistische Darstellung der politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten Anfang der 1960er Jahre.

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