Gabriele von Arnim widmet sich in ihrem Buch dem Begriff „Schönheit“. So viel Schlimmes passiert in der Welt, so viel Schreckliches, Hässliches geht um. Man möchte, laut von Arnim, verzagen, verzweifeln, gäbe es nicht auch immer wieder Schönheit. Sie steckt oft in ganz banalen, alltäglichen Dingen. In unvergleichlich ästhetischen sprachlichen Bildern umkreist Gabriele von Arnim den Begriff von allen Seiten und bringt ihre Gedanken dazu zu Papier.
Sie beschäftigt sich mit Zitaten wie „Schönheit liegt im Auge des Betrachters“, „Beauty is perhaps a dangerous possession“ (Agatha Christie) oder „Schönheit ist lebensnotwendig.“ (Semir Zeki) und stellt immer wieder fest, wie sehr wir den Trost der Schönheit brauchen. Frau von Arnim setzt sich mit dem Alter auseinander, mit Fühlen und Gefühllosigkeit, mit der Trias vom „Wahren, Guten und Schönen“, mit der Makellosigkeit zurechtgeschnitzter Frauengesichter, mit Angst, Kunst und Kultur und immer wieder betont sie die Bedeutung von Schönheit für unser emotionales Überleben als Mensch.
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