Willkommen in Obitraes, einer Welt, in der Mensch und Vampir Seite an Seite leben. Nun ist diese Beschreibung nicht wirklich gänzlich zutreffend, herrschen doch die unsterblichen Vampire und betrachten die Menschen in ihren Slums als rechtlose Nahrung.
Immer wieder gehen sie auf die Jagd, denn, mal ehrlich, was gibt es schon Delikateres, als ein frisch gejagtes Menschenblut, direkt von der Quelle, die von Angst und Panik erfüllt, ihren Lebenssaft mit wunderbaren Aromen aus Adrenalin und Cortison angereichert hat?
Auch Oraya musste dies bereits in sehr jungen Jahren erfahren. Ihre Familie war bei einem Krieg zwischen den verfeindeten Vampirsippen als Kollateralschaden zwischen die Parteien geraten, ein paar einfache Vampirkämpfer wollten sich gerade über das schutzlose, verzweifelte Kind hermachen, da schritt ausgerechnet der nachtgeborene König der Vampire ein. Er nahm das Kind in seinen Haushalt auf, zog das Menschenjunge zur toughen Frau heran. Dass er dabei nicht über sie herfiel, kann kaum einer seiner Untertanen glauben, allein, Oraya sah fürderhin in ihm den Vater, den sie nie gekannt hat.
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Freya Marske: Marvellous Light: Der magische Fluch: The Last Binding 01
Ort der Handlung: das britische Emire zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Baronet Robin Blyth, ein junger Adeliger aus verarmten Familienverhältnissen, hat vor kurzem seine Eltern verloren, seine jüngere Schwester will, höchst skandalös, nach Oxford oder Cambridge, statt sich um einen angemessenen Ehemann zu bemühen.
Da kommt es geschickt, dass der junge Adelige, der im Innenministerium von Abteilung zu Abteilung geschoben wurde, einen neuen Posten zugewiesen bekommt. Eine Stelle, die nicht einfach nur vakant ist, ein Posten, den es zumindest offiziell gar nicht gibt, auch wenn er dem Innenminister höchstselbst berichten muss!
Sein Vorgänger ist spurlos verschwunden, er selbst soll als Verbindungsmann zu den Magiern des Reiches fungieren.
Magie, das darf doch nicht sein, wer hat denn schon einmal von so etwas gehört? Bis Robin gleich an seinem ersten Tag mittels eines Runenfluchs verzaubert wird – scheinbar hat sein Vorgänger einen Vertrag versteckt – er soll ihn finden und ausliefern. Was schwerfällt, da ein solcher Vertrag weder bekannt noch auffindbar ist.
M. A. Carrick: Die Maske der Spiegel: Rabe und Rose 01
Willkommen in Nadežra, einer Stadt voller Intrigen, Magie und Geheimnissen. Dort begegnen wir der alt-eingesessenen, inzwischen verarmten Händlerfamilie der Traementis. Der Grand Dame der Familie, Donaia Traementis steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Wenn sie ihre letzte Karawane nicht beschützen lässt, ist der Überfall und damit der endgültige Ruin vorprogrammiert – allein, sie vermutet, dass die Wächter sie ebenfalls um ihr letztes Hab und Gut erleichtern werden.
Auftritt Renata – Ren – Viraudax, einer Trick-Betrügerin, die versucht, sich als vermeintlich lang verschollene Verwandte in eben jene reiche Kaufmannsfamilie einzuschleichen. Schnell wird ihr klar, dass ihr Ziel, sich am vermuteten Familienvermögen zu bereichern, um die eigene Existenz in Luxus und Unbeschwertheit zu sichern, am Mangel ebenen jener Reichtümer scheitert.
Im Prolog lernen wir die damals noch kindliche Ren kennen. Als Finger (Taschendiebin) wird sie von ihrem Knoten, ihrer Hausmutter missbraucht, wird getriezt, gemobbt und angegriffen. Sie nimmt das Heft des Handelns selbst in die Hand, auch um nicht nur sich selbst, sondern auch um ihre kleine Schwester zu retten.
WeiterlesenKiersten White: Das Dunkle in mir: Die Eroberer-Trilogie 01
Willkommen in Siebenbürgen Mitte des 15. Jahrhunderts. Das Osmanische Reich mit dem in Edirne regierenden Sultan Murad II hat seine Macht bis weit den Nord-Osten ausgedehnt. Auch die Walachei, damals unter der Herrschaft Vlad Draculs, steht unter der Aufsicht des Osmanischen Reiches.
Im Mittelpunkt der Ereignisse steht ein Geschwisterpaar – Kinder von Vlad Dracul. Da wäre zum einen der jüngste Sohn Radu, ein körperlich schwacher Geistesmensch, der sich später dem islamischen Glauben zuwendet. Und seine ältere Schwester Dragwyla, wahrlich keine Schönheit, aber brutal, stark, effizient, intelligent und mit ihrer Rolle, aus politischen Gründen verheiratet zu werden, absolut nicht einverstanden.
Als Vlad Dracul vor der Machtübernahme seines älteren Sohnes zum Sultan flieht, werden seine beiden Kinder, wie es Usus ist, für die Unterstützung des Osmanen bei der Rückeroberung der Herrschaft, als Geiseln im Reich zurückbehalten. Sie lernen Mehmet, den Sohn des Sultans kennen, reisen mit diesem in die von ihm regierte Stadt Amasya. Hier lernt die junge Frau von den Janitscharen das Kämpfen, die Brutalität des Herrschens hat ihr vorher bereits der Sultan an seinem Hof demonstriert. Innerlich wird sie getrieben von dem unbändigen Wunsch nach Rache und Freiheit – so beginnt ein steiniger, schmerzhafter Weg, auf dem sie bestialischer sein muss, als ihre Gegner, um letztlich zu obsiegen …
Craig Schaefer: Sophias Geister: Daniel Faust 02
Las Vegas, Nevada ist meine Heimat. Ja, das Zockerparadies, in dem Vermögen verspielt, Schicksale weggeworfen und Existenzen vernichtet werden ist für mich der Place to be.
Gestatten, dass ich mich vorstelle? Daniel Faust der Name, meine Profession: – Magier, zur Not auch noch Schnüffler, Gauner und Straßenzauberer, je nachdem, wie sehr ich mit der Miete im Rückstand bin.
Gerade bin ich schwer verliebt – in Caitlin, eine Dämonin, die auf Erden wandelt und dem letzten Engel, den man seit Jahrtausenden in allen Reichen gesehen hat, die Flügel im wahrsten Sinne des Wortes, gestutzt, wie in ausgerissen hat. Als Vollstreckerin des aktuellen Herrschers der Hölle vielleicht nicht unbedingt das, was man seinen Eltern vorstellen möchte, aber mein Ein und Alles.
Ihr Boss, dem wir so nebenbei sein Dasein gerettet haben – zusammen mit der Rettung der gesamten verfluchten Welt – will mich kennenlernen. Doch, statt eines Dankes, vielleicht gar eine Belohnung, stellt er mir eine Aufgabe – will ich seinen Segen für die Beziehung zu Caitlin soll ich einen unschuldigen Priester umbringen!
WeiterlesenBenedict Jacka: Der Retter von London: Alex Verus 12
Einst, eigentlich ist es so lange nun auch wieder nicht her, war ich ein kleiner, unauffälliger Ladeninhaber für Zauberei in Camden. Den Touristen verkaufte ich wertlosen Tand, den Magiern, so sie sich denn in meinen Shop verirrten, gerne auch einmal etwas Wirksameres.
Ich war froh, nach einer traumatischen Jugend, als mein Schwarzmagischer Meister mich missbraucht hatte, endlich ein wenig Frieden, ja Freude gefunden zu haben. Ich hatte Freunde und übte mein Talent, Ereignisse vorherzusehen, kaum aus.
Alles änderte sich, als ich wieder in Kontakt mit dem Magier Establishment kam. Der Rat nahm mich zähneknirschend auf, ich hatte sogar eigene Lehrlinge, wurde dann, nachdem mein alter Meister mich wieder unter seine Knute gezwungen hatte, auf dessen Veranlassung hin, in den Rat selbst aufgenommen.
WeiterlesenTravis Baldree: Bücher & Barbaren 02
Hört die Mär von einer, die auszog, den Kaffeegenuss in unseren Breiten zu mehren. Sie alle, werte Zuhörerschaft, kennen sie, eine Ork, einst eine gefeierte und gefürchtete Kämpferin, inzwischen Besitzerin eines gut gehenden Geschäfts um Kaffee und süße Stückchen. Viv der Name der einstigen Reckin, doch heute wollen wir weit zurückgehen in der Zeit zu einer Zeit, da Viv noch jung und wenig erfahren war.
Eben hatte sie sich der Söldnertruppe Rackam´s Ravens angeschlossen, mähte die untoten Streiter einer Nekromantin nieder, wie der Bauer die Ähren auf seinen Feldern, da erdreistet sich solch ein halb verrotteter wandelnder Leichnam doch, ihr seine Pikte durch ihren Oberschenkel zu treiben.
Schwer verwundet lässt ihr Hauptmann sie zur Genesung in einem Küstenort zurück. Er wird sie, nachdem er die Nekromantin erledigt hat, wieder abholen, sogar für den elfischen Heiler hat er in Silber berappt.
WeiterlesenRichard Schwartz: Die Rovan-Intrige: Die Sax-Chroniken 02
Einst, vor langer, langer Zeit hatte sich die Menschheit ausgehend vom Ursprungsplaneten, der Erde, im All verbreitet, hatte Kolonien gegründet und die Technologie vorangetrieben. Dann erfolgte ein Angriff – keiner weiß, wer damals die Hegemonie attackierte – der die Verbindung der Kolonien zum Heimatplanet unterband. Seitdem hat man vieles vergessen. Technische Errungenschaften gingen verloren, der Lebensstandard fiel rapide, die Kolonialplaneten schafften die Demokratie ab, Diktaturen sprossen aus dem Boden wie Unkraut.
In dieser Welt wuchs sie auf – Sax, eine mittlerweile 19-jährige Frau, die sich zusammen mit ihrem Vormund spezialisiert hatte – sie waren das beste Duo, das die bekannte Welt je gesehen hat – zumindest wenn es darum ging, Leute, die es verdienten, über den Tisch zu ziehen.
John Scalzi: Die Gesellschaft zur Erhaltung der Kaiju-Monster
Eigentlich wollte Jamie ja in Chicago seine Masterarbeit über SF schreiben, dann entschied er, dass es vielleicht doch geschickter wäre, in New York Karriere zu machen. In einem Start-up für kontaktlose Essens-Auslieferungen will er durchstarten – bis ihn der Boss nach einem halben Jahr zu den Fahrern entsorgt. Mitten während Corona muss er froh sein, wenigstens noch etwas zu verdienen – bis sein Ex-Boss das Unternehmen an Uber verkauft und er auf die Straße gesetzt wird.
Da kommt das Angebot eines entfernten Bekannten gerade rechtzeitig – er soll Sachen schleppen, irgendwo im Nichts, während die Wissenschaftler eine Spezies erforschen und schützen wollen.
Gesagt, getan, nur, dass das irgendwo eine Parallelwelt ist und die schützenswerte Fauna einer Kreuzung zwischen Drachen und Godzilla gleicht …
WeiterlesenMaiya Ibrahim: Gewürzstrasse
Seit Generationen ist die Wüstenstadt Qalia und deren Umgebung von der restlichen Welt getrennt. Ein Bund sorgt dafür, dass die Menschen dort sicher sind, während sie mit ihren Kräften für den Schutz der Stadt und ihrer Umgebung sorgen. Der Misra-Tee, aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen, verleiht ihnen magische Kräfte, Befähigungen, mit den Elementen des Landes zu interagieren, diese zu nutzen und damit Unglaubliches zu bewerkstelligen.
Als der ältere Bruder unserer Erzählerin Imani eines Tages spurlos verschwindet und dabei ein größerer Vorrat an der zauberkräftigen Rinde mit diesem vermisst wird, geht man davon aus, dass Atheer dem zauberkräftigen Tee verfallen war und letztlich den Djinns zum Opfer fiel.
Statt zu trauern, macht Imani sich auf, als Schild Rache an den Wüstenbewohnern, die ihren Bruder vermeintlich getötet haben, zu nehmen. Schnell nennen die Djinns sie nur mehr furchtsam die Töterin.
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