James J. Butcher: Dead Man´s Hand

Wie überall auf der Welt teilen sich auch in Boston, Massachusetts die Gewöhnlichen ihre Heimat mit den Paranormalen. Und Department für unorthodoxe Angelegenheiten sind die Auditoren die magische Elite, staatlich zugelassene Hexen, die über Kevlarmaske, Zaubersprüche und die damit verbundene Macht und das Prestige verfügen. Grimshaw Griswald Grimsby ist … trotz eines mehrjährigen Studiums leider keiner dieser Auditoren.

Nachdem er bei der Ausbildung durchfiel und von seiner Ausbilderin, der gefährlichsten Hexe der Welt, als „nicht für die Abteilung geeignet“ entlassen wurde, versuchte Grimsby, sich mit einem Leben als mittelmäßiger Hexer abzufinden. Aber er kann nicht anders, als zu hoffen, dass er irgendwie, irgendwo eine weitere Chance bekommt, seine Fähigkeiten zu beweisen. Bis dahin arbeitet er als Clown-Zauberer für Geburtstagskinder im versifften Burger-Paradies des Gewerbegebiets – ab und an darf er dort auch die Toiletten reinigen.

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Leigh Brackett: Schwelende Rebellion

Willkommen in einem Sonnensystem, wie man es sich im Vor-Raumfahrtzeitalter vorstellte. Die Planeten, allen voran Mars, Venus und Merkur haben eine tropische bzw. Wüstenatmosphäre und sind von wilden Stämmen besiedelt. Überall kann man auf Ruinen einstiger Hochzivilisationen stoßen, es gilt das Recht des Stärkeren, des Brutaleren.

In dieser Welt wuchs Eric John Stark auf dem Merkur bei einem der dortigen Stämme auf. Der Erdenmann hat sich dabei nicht nur den Respekt und die Achtung vor fremden, nur auf den ersten Blick primitiven Kulturen angeeignet, er hat auch seine animalische Seite akzeptiert.

Drei Abenteuer warten vorliegend auf uns. Drei Novellen, die uns, neu und sehr stimmungsvoll von Dr. Helmut W. Pesch übertragen, zeigen, dass Leigh Brackett zu den interessantesten, eigenständigsten Autorinnen ihrer Zeit gehörte.

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Noah Stoffers: A Midsummers Nightmare

Die schottische See ist bekannt dafür, dass es hier stürmisch und unwirtlich zugeht. Ausgerechnet hier, auf der kleinen vorgelagerten Insel Saint Hilma existieren seit Generationen mehrere Elite-Internate, auf denen die Zöglinge, zumeist aus begüterten Familien stammend, auf die zukünftige Rolle in der Society vorbereitet werden.

Ari kommt aus einem nicht unbedingt typischen Haushalt. Siese Familie kann sich den Aufenthalt kaum leisten, kratzt mühsam jeden Penny zusammen, um das hohe Schulgeld zu bezahlen. Dass Ari sich kürzlich als nicht-binär und transmaskulin geoutet hat, erschwert die Situation für sies weiter.

Vor einigen Jahren verunglückten drei Studenten eines Nachts, als diese die baufällige Ruine eines Turms an der Küste bestiegen und zusammen mit diesem in die Wellen stürzten.

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Rick Riordan: Percy Jackson 06: Der Kelch der Götter

Da sind wir wieder – gestatten, dass ich mich erneut vorstelle (ich weiß ja, dass ihr alle mich schon kennt, aber Höflichkeit und so weiter) Percy Jackson der Name, Halbgott, Sohn von Poseidon und mehrfacher Weltenretter.

Das hilft mir nur leider nicht sonderlich viel, wenn ich auf das College in Neu-Rom gehen will. Zeus hat entschieden, dass er mich nur zulässt, wenn ich ihm neben dem Abschlusszeugnis (auch so ein gewisses Problem) auch noch drei Empfehlungsschreiben von Göttern präsentiere.

Eigentlich kein Problem sollte man meinen, ich habe ja für die vom Olymp schon oft genug die Kohlen aus dem Feuer geholt, nur dass ich für jedes Schreiben einen neuen Einsatz leisten muss!

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Ann Leckie: Der Rabengott

Willkommen im Königreich Iraden. Hier sind die Büger sicher, werden sie doch von dem Rabengott und seinem menschlichen Statthalter geschützt. Stirbt der Rabe – nicht der Gott, das versteht sich ja von selbst, sondern seine Personifizierung – dann muss der Statthalter ebenso sterben und sein Nachfolger übernimmt zusammen mit einem neuen Raben das Amt. Man kann sich vorstellen, dass die Bewerbungen für das Amt nicht eben deren viele sind, zumeist rekrutieren sich die Statthalter aus einer Familie, die Nachfolger werden zeit ihres Lebens auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Mawat ist der nächste Nachfolger. Zunächst verdiente er sich an der Grenzen zum aggressiven Nachbarreich Meriten, jetzt kehrt er, begleitet von seinem Freund Eolo, in die Hauptstadt Vastai zurück – nur um zu sehen, dass sein Vater verschwunden und sein Oheim auf seinem Platz sitzt!

Das ist etwas, das er weder begreifen noch akzeptieren kann. Als Eolo dann im Turm der Raben noch auf ein Geheimnis stößt, wird es so richtig interessant …

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T. J. Klune: Die Außergewöhnlichen

Nick Bell ist sechzehn – kein wirklich einfaches Alter, das wissen alle, die diesen Meilenstein bereits hinter sich gelassen haben. Nick aber hat es noch schwerer, als seine Altersgenossen.

Seine Mutter ist tot, sein Dad bei der Polizei – und er hat mit 15 sein Coming-out gehabt. Ja, Nick ist schwul – eigentlich hat sein Vater wirklich gut und verständnisvoll reagiert, nur, dass er gleich auf geschützten Sex zu sprechen kam, war ja aber auch so etwas von peinlich!

Nick wohnt in Nova City, einer Stadt, in der sich zwei Superhelden gegenseitig jagen.

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Alexandra Rowland: Der Geschmack von Gold und Eisen

Es ist schon eine Krux, wenn man in der Thronfolge auf Platz drei steht. Die ältere Schwester dient dem Reich als Sultanin, ihre Tochter ist die Thronerbin, ich selbst der Ersatz auf der Auswechselbank.

Allerdings bin ich darüber nicht wirklich böse. Ich bin von eher zurückhaltendem Wesen – so drücken das meine Lehrer zumindest vornehm aus – und wenn ich unter Stress gerate, dann überkommen mich Panikanfälle. Eigentlich bin ich peinlich, unnütz, eine Belastung für das Reich und die Sultanin.

Just, als meine Nichte geboren wird, brechen Unbekannte in das Gildenhaus ein und stehlen wichtige Unterlagen. Der Reichtum unserer Nation ruht auf zwei Säulen – unsere Fähigkeit, als Einzige Schiffe zu bauen, die auch während der Laichzeit der Seeschlangen sicher die Meere überqueren können, und unseres Reichtums der harten Währung. Unsere Münzen haben immer einen Goldgehalt von 986 Teilen puren Goldes – dafür stehen wir mit unserem guten Namen ein.

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Laurie Forest: Black Witch: Prophezeiung

Elloren Gardner ist gerade einmal drei Jahre alt, als ihr Onkel, bei dem sie und ihre Brüder aufwachsen, sie alleine mit in den Wald nimmt. Auf einer einsamen Lichtung drückt er ihr einen Holzstab in die Hand, stellt eine Kerze auf, die sie anvisieren soll, und dann darf sie einige merkwürdige Wörter wiederholen. Das nächste, an das sie sich erinnert, ist die Flucht mit ihrem Onkel vor dem den Wald verzehrenden Feuer. Ihr Onkel bläut ihr ein, nur ja niemanden von dem Vorfall zu erzählen.

Jahre später, sie ist 17, kommt ihre Tante ins einsam gelegene Dorf. Sie, die einzige Frau im hohen Rat, will ihre Nichte verwinden (vermählen) – möglichst mit einem der jungen, aufstrebenden Magier des Ratnachwuchses. Einst, drei Generationen ist es her, hat Ellorens Großmutter, die schwarze Hexe Carnissa den Reichskrieg mit ihren sagenumwobenen Kräften für die Gardnerier entscheiden – jetzt soll ihre Enkelin, zur Zementierung der Macht des Rates, beitragen. Obwohl sie ihrer Großmutter äußerlich gleicht, hat sie ein Manko – sie hat – offiziell zumindest – keine magischen Fähigkeiten.

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Miles Cameron: Artifact Space

Zwar stammt sie aus einer Patrizierfamilie, doch so wirklich viel hat Marca Nbaro diese Tatsache in ihrem jungen Leben bislang nicht gebracht. Nachdem ihre Eltern, zusammen mit den meisten Verwandten, bei einem Piratenüberfall ermordet wurden, hat der DMK sie in ein Waisenhaus gegeben. Eigentlich sind diese dafür da, den Nachwuchs für die Handelsmarine heranzuziehen, de facto aber streicht die Familie, die über die Waisenhäuser wacht, das Geld ein und verkauft die jungen Menschen in die Sklaverei.

Doch nicht mit Nbaro – zwar sorgt der Leiter des Hauses dafür, dass sie die Prüfung versiebt, die Fähigkeiten eines Hackers verdankt sie es dann, dass sie sich dennoch als Fähnrich an Bord der Athen, einem der wenigen, alten Riesenschiffe wiederfindet. Nur diese haben die technische Fähigkeit derartige Distanzen zu überwinden, um in Tradepoint, dem einzigen Außen- und Handelsposten das mehr als lukrativen Geschäft mit den Aliens und deren Xenoglas abzuwickeln.

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Anthony Ryan: Der Märtyrer: Der stählerne Bund 02

Ich bin – ja, was bin ich eigentlich? Zu Beginn meiner Karriere, so man denn meinen Werdegang als solches bezeichnen mag, war ich ein Dieb, ein Gelegenheitsmörder, ein Aufschneider und Betrüger.

Dann wurde es besser und gleichzeitig schlimmer.

In den Minen lernte ich nicht nur das Schreiben, sondern auch das Denken. Aus mir wurde ein passabler Schreiber, später dann ein Verkünder von Sihldas Testament. Und ich wurde der Vertraute der Prophetin, ihr Hauptmann in ihrem Heer, der Kompanie des Bundes und ein Krieger – etwas, worauf ich nicht wirklich stolz bin!

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