Ben Aaronovitch: Eine Nachtigall in New York

Die Zwanziger Jahre – eine Ära, wie es sie davor und danach nie wieder gab. Man hatte die Schrecken des Ersten Weltkrieges überstanden, wollte nun das Leben in vollen Zügen genießen. Dies gilt auch, ja in besonderem Masse für diejenigen, die mehr von der Welt wissen, ihre Schattenseiten kennen und die Magie beherrschen.

Augustus Berrycloth-Young hat die harte Schule des Folly mehr order minder erfolgreich hinter sich gebracht. Zwar fiel er weder durch besonderen Fleiß, noch durch ein überbordendes Talent auf, dafür unterhielten seine magischen Streiche seine Kommilitonen. Dass er eher dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist, wusste er dabei gut zu verbergen.

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Connie Willis: Die Straße nach Roswell

Wie heißt das gute, alte Sprichwort – wer eine Reise tut, der kann etwas erzählen.

Nun, Francie ist als Trauzeugin ihrer ehemaligen College-Zimmergenossin eingeplant und fliegt Anfang Juli in den tiefen, heißen Süden der USA. Ausgerechnet in Roswell, New Mexico möchte ihre Freundin ihrem Zukünftigen ihr Jawort geben. Dass der Bräutigam ein UFO-Anhänger ist, dass zu gleicher Zeit in Roswell die jährliche Tagung der UFO-Fanatiker stattfindet, ahnte Francie noch nicht, bis sie am Flughafen versucht, einen PKW zu mieten.

Kaum in Roswell angekommen, findet sie sich allein und verlassen wieder. Ihre Freundin ist mit den letzten Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, der Bräutigam, wie all die Fans der Außerirdischen, auf dem Weg zu einem vermeintlichen neuen Absturzort eines UFOs.

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Brent Weeks: Nemesis / Gemini – Nachtengel Band 01/02

Willkommen zurück in der Welt der legendären Schatten-Trilogie. Es gilt ein Wiedersehen zu feiern mit einem, er aus den Niederungen der Slums zu Ruhm und Ehre aufgestiegen ist.

Kylar, einst eine Straßenratte und der Lehrling seines früheren Meister Durzo Blint ist inzwischen ein, nein, der Meister-Assassine. Mit dem Schwarzen Ka’kari, einem magischen Artefakt, das Kylar in die Lage versetzt, über einen Blick in die Augen eines jeden Lebenswesen zu sehen, ob dieser schuldig oder unschuldig ist, ausgestattet, richtet er über Unrecht – das Wörtchen eigentlich sollte ich hier hinzufügen.

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Emily Tesh: Die letzte Heldin

Wir sind nicht alleine im All. Wir, das sind die Menschen, die sich im Weltraum ausgebreitet haben. Als eine der ganz wenigen Spezies haben wir unsere interstellaren Raumschiff-Antriebe selbst entdeckt und entwickelt, sind den allermeisten Alienrassen, auf die wir gestoßen sind, auch körperlich überlegen.

Dennoch, man mag es wirklich kaum glauben, haben wir den Krieg verloren. Wir, die Rasse, die allen Anderen überlegen ist, wurden geschlagen, die Erde, unsere wunderbare, blaue Heimat wurde dabei vernichtet.

Die wenigen Überlebenden haben sich arrangiert – soll heißen, sie haben unsere Werte und Überzeugungen, unsere Toten und unsere Zukunft verraten. Sie leben auf den Planeten der Aliens, bemühen sich, sich friedlich zu arrangieren und zu integrieren.

Nur wir sind übrig.

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Laura Sebastian: Von den Sternen berührt: Thrones and Curses 01

Der beste Plan nützt nichts, wenn er an den Realitäten scheitert. Dabei hat Kaiserin Margsraux sich alles doch so schön ausgedacht. Mittels Sternenstaub wurde sie mit 70 Jahren erstmals schwanger, die Drillinge, alles Mädchen, wurden ausersehen, die Thronprinzen der Nachreiche zu heiraten, die Königreiche dann zu destabilisieren und letztlich in das Herrschaftsgebiet ihrer Mutter einzugliedern. Dafür wurden Sie seit ihre Kindheit und Jugend ausgebildet.

An ihrem 16. Geburtstag ist es so weit. Drei Kutschen erwarten Sie und bringen Sie sie zu ihrem jeweiligen Bräutigam. Nur, dass es in keinem der Fälle so läuft wie gedacht.

Da ist einer der Kronprinzen just verstorben, sein Nachfolger, der Bastard Prinz ist -, das lesen Sie das mal lieber selber nach. Ein anderer Kronprinz erweist sich als sadistisches Miststück, der dritte Ehegatte als überfordert und eine Rebellion ist auch noch unterwegs – alles so gar nicht, wie vorgesehen oder geplant.

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Richard Schwartz: Invasion: Die Eisraben-Chroniken 03

Alexandra McInness schrieb sich schon in jungen Jahren bei der US Army ein. In Kampfeinsätzen überall auf der Welt war sie für Uncle Sam unterwegs, riskierte ihre Gesundheit und ihr Leben.

Dass ein Autounfall dann Selbiges fast zum Erlöschen brachte, war ein Witz des Schicksals. Querschnittsgelähmt vegetierte sie vor sich hin – bis ihr ein unwiderstehliches Angebot gemacht wurde.

Ihr Körper würde über Monate mittels einer revolutionären Heilmethode regeneriert, ihr Bewusstsein so lange in eine, durch Quantencomputer simulierte, Fantasy-Welt transferiert.

Als Herzogen von Arensvelt soll sie das von ihrer bösen Zwillingsschwester verfluchte Land befreien und zu Frieden und Wohlstand führen.

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Kate Dramis: The Curse of Saints

Mögen Sie Geschichten über rivalisierende Königreiche, Spione in einem archaischen Umfeld, mächtige sich aufopfernde Götter, jede Menge religiöse oder politische Intrigen, viele Affinitäten (magische Gaben) und eine Prophezeiung darf naturgemäß auch nicht fehlen?

Nun, dann offeriert der Piper-Verlag ihnen einen entsprechenden Auftaktband einer neuen Fantasy-Trilogie.

Kate Dramis Debütroman startet mit Aya, unserer weiblichen Hauptfigur – die Dritte der Königin, ihre Augen, wie sie als Spionin im Auftrag der Krone genannt wird, die plötzlich und unerwartet etwas Besonderes an sich entdeckt. Eigentlich haben die Götter entschieden, dass ein jeder ihrer Untertanen nur eine Affinität ihr oder sein Eigen nennen darf, doch dann werden in unserer Protagonistin Kräfte geweckt, die gar unerhört sind.

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Mai Corland: Five Broken Blades

Ein archaisches Reich, das von einem unsterblichen Kaiser regiert wird, ein Plan, der das Leben eben jenes Herrschers kosten soll und sechs Menschen, die diesen Plan in die Tat umsetzen sollen. Aus diese Ingredienzien hat Mai Corland den Auftakt ihrer High-Fantasy-Trilogie gestrickt.

Willkommen in Yusan. Der Gottkönig ist, dank eines Relikts des Drachenherrschers einer lang untergegangenen Hochkultur, unsterblich. Zwar altert er langsam, getötet werden aber kann er, zumindest so lange er die antike Krone trägt, nicht.

Die vier unter ihm die Provinzen des Reiches beherrschenden Könige haben einen Plan. Man nehme die versiertesten Attentäter der Länder und biete ihnen die Erfüllung ihrer geheimsten Wünsche, wenn sie denn den Gottkönig erfolgreich meucheln.

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M. A. Carrick: Sturm gegen Stein: Rabe und Rose 02

Willkommen zurück in Nadežra, der Stadt voller Intrigen, Magie und Geheimnissen. Dort begegnen wir der alt-eingesessenen, inzwischen verarmten Händlerfamilie der Traementis. Der Grand Dame der Familie, Donaia Traementis und ihrer Tochter steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Als Renata – Ren – Viraudax, eine Trick-Betrügerin versucht, sich als vermeintlich lang verschollene Verwandte eben jener reichen Kaufmannsfamilie einzuschleichen, wäre die alte Dame nur zu froh, wenn sie eine Mitstreiterin mehr in ihrer fast ausgestorbenen Familie begrüßen könnte.

Als anlässlich eines Stadtfestes ein Anschlag auf die Adeligen verübt und der Familienerbe der Traementis dabei ermordet wird, beginnt die Angelegenheit für Ren persönlich zu werden. Sie hatte den jungen Mann gemocht, vielleicht gar ein wenig zu sehr, jetzt hat ein Unbekannter sie angegriffen und dabei den Unschuldigen dauerhaft aus dem Spiel genommen. Was als trickreicher Betrug begann, das nimmt nun ernste, tödliche Züge an. Es geht nicht nur um Intrigen, um Macht, es geht um die Herrschaft, die mit allen Mitteln erreicht werden soll. Da wird eine neue Droge ebenso eingesetzt, wie Sprengstoffattentate, Aufwiegelung der Massen, Erpressung und Massenmord.

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Rachel Caine: Asche und Feder: Die magische Bibliothek 03

Willkommen in einer Welt, in der Bücher alles, Wissen gefährlich und die Bibliothek ein despotischer Herrscher ist. Sind sie jetzt verwirrt – nun, eigentlich ist dies, wie im Übrigen fast alles, einfach, wenn man weiß, was dahinter steckt. Einst gründeten die Pharaonen die Bibliothek – ein Hort des Wissens, der ihnen zur Verfügung stehen, und ihre Macht sichern und vermehren sollte. Doch dann entschieden die Archivare der Bibliothek, dass das Wissen nicht nur dem Herrscher, sondern allen Menschen zugänglich sein sollte. Ein hehrer Vorsatz, der in den Jahrhunderten danach dazu führt, dass ein Jeder ein Blankobuch erhält, in das er alle zugänglichen Bücher der Bibliothek laden und lesen kann. Der private Besitz von papierenen Büchern ist dagegen streng verboten.

Haben sie im vorletzten Satz das Wörtchen „zugänglich“ bemerkt?

Nun ist ja auch einzusehen, dass gefährliche Bücher – etwa über das Herstellen von Sprengstoff oder der Auslösung von Seuchen – unter Verschluss gehalten werden. Inzwischen aber hat sich, wie so oft, eine eigentlich richtig gute Idee verselbstständigt.

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