Tricia Levenseller: Daughter of the Pirate King

Isla de Canta, die Insel der Gesänge, so heißt sie – eine mystische Insel irgendwo in den Weiten der See. Gerüchte wollen wissen, dass die Sirenen all das Gold und die Juwelen, die sie ihren Opfern jemals abgenommen haben, genau dort versteckt haben sollen. Ein Schatz so groß, dass man ein Königreich davon kaufen könnte.

Einst soll es sogar eine Karte zu der Insel gegeben haben. In drei Teile geteilt ist sie verschollen, nur ein Mythos – oder mehr?

Alosa, Tochter des Piratenkönigs und Abkömmling einer Sirene, hat den väterlichen Auftrag einen Teil eben jener Karte zu beschaffen. Einst war die Karte auf die Kapitäne der drei alten Piratenlords verteilt worden. Dass der Kapitän einer dieser Clans von seinen Söhnen umgebracht wurde, lässt sie zu einer List greifen.

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T. J. Klune: Alte Geheimnisse: The Extraordinaries 03

T. J. Klune schließt mit vorliegendem Roman seine Young-Adult-Superhelden-Trilogie „The Extraordinaries“ ab.

Heyne hat der kleinen Reihe die Weihen einer Hardcover-Ausgabe zukommen lassen – ein Hinweis darauf, dass man zum einen von der inhaltlichen Qualität überzeugt war, aber auch, dass der Vertrieb davon ausgegangen ist, dass sich die Leser für die Geschichte erwärmen würden.

Im Zentrum des Geschehens steht der Teenager Nick und dessen Beziehung zu seiner großen Liebe, Seth.

Nick hat sich vom Superhelden-Fanfiction-Autor zum Superhelden entwickelt, einem „Außergewöhnlichen“, der sich jetzt Guardian nennt, der alte Spitzname seiner Mutter.

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Christopher Paolini: Fractal Noise

Der Xenobiologe Alex Crichton ist nicht unbedingt sehr engagiert bei seiner Arbeit an Bord der Adamura. Er ist in tiefer Trauer, nachdem seine Partnerin Layla auf dem Planeten getötet wurde, auf dem sie und Crichton Kolonisten waren.

Alles ändert sich, als die Besatzung des Raumschiffs etwas Seltsames auf der Oberfläche des abgelegenen Planeten Talos VII entdeckt.

Eine riesige, perfekt kreisförmige Öffnung, die offensichtlich von Aliens geschaffen wurde und als riesiger Lautsprecher zu fungieren scheint.

Nach einer hitzigen Debatte darüber, ob die Besatzung versuchen, das Phänomen selbst zu untersuchen, oder auf eine Mission warten sollte, die besser für eine solche Erkundung ausgerüstet ist, schließt sich Crichton einem vierköpfigen Team an, das die feindliche Landschaft von Talos VII durchqueren soll, um das außerirdische Artefakt zu untersuchen.

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Scott Hawkins: Die Bibliothek am Mount Char

Carolyn unterscheidet sich nicht sehr von ihren Mitmenschen. Sie mag Guacamole, Zigaretten und Steak und sie weiß, wie man ein Telefon benutzt. Mit der Kleidung ist es etwas schwierig, aber jeder sagt etwas Nettes über ihr Outfit mit dem Wollpulli über den goldenen Spandex-Radlerhosen und den Legwarmern. Schließlich war sie einmal eine ganz normale Amerikanerin.

Das ist natürlich schon lange her, genauer gesagt 23 Jahre. Bevor ihre Eltern starben. Bevor sie und die anderen elf Kinder von dem Mann aufgenommen wurden, den sie Vater nannten.

In den Jahren seither hatte Carolyn keine Gelegenheit, viel rauszukommen. Stattdessen wurden sie und ihre Adoptivgeschwister nach den alten Bräuchen des Vaters erzogen und ein jeder von ihnen in einer vergessenen Sprache, dem Pelapi in einem der 12 Kataloge (Bereiche des Wissens) der Bibliothek ausgebildet. Sie haben die Folianten studiert, sind gestorben und wurden wiedererweckt, wurden gemartert, im Stier/Bullen verbrannt und kamen zurück.

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Richard Swan: Im Nebel des Krieges: Die Chroniken von Sova 03

Helena hat ihre Jugend als elende Kanalratte aus den Straßen Muldas weit hinter sich gelassen. Junker Konrad Vonvalt, einst gefürchtetes und geachtetes Mitglied des unbestechlichen Ordens der Richter, nahm sie zunächst als Schreiberin, dann als Elevin zu sich.

Der Richterorden, der bislang alleine das Wissen um die Magie hütete, wurde vernichtet. Mehr noch – Sova, die Hauptstadt des Reiches wurde verraten, der Kaiser hat die Hinrichtung Konrads befohlen, die Richter wurde von den Klerikern und den Templern auf dem reinigenden Scheiterhaufen der Geschichte übergeben.

Scheinbar kann niemand mehr die unheilige Allianz vom Eiferer Claver, der sich illegal magische Kräfte angeeignet und unheilige Bündnisse mit Wesen aus der Nachwelt eingegangen ist und den verräterischen Templern aufhalten. Ganze kaiserliche Legionen wurden vernichtet, der Thronprinz ist gefallen, der Kaiser hat resigniert und sich mehr oder minder kampflos in seine Festung zurückgezogen. Hier wartet er auf seinen Tod – eine Rettung scheint unmöglich, das Geschlecht der Haugenaten wird ausgelöscht.

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Maria Lewis: Assassin’s Creed: Mirage, die Tochter von niemandem

Was das Leben nicht für Geschichten schreibt. Da verkaufen einen die eigenen Eltern, aus bitterer Armut versteht sich, an einen reichen Hafenmeister aus einer fernen Küstenstadt. Kaum dort angekommen – Roshan ist zu diesem Zeitpunkt noch keine zehn Jahre alt – kommt sie in den Harem, um ihrem Mann und Meister auch ja gefällig zu sein; – sprich, männlichen Nachwuchs zu zeugen. Wer immer sich weigert, verliert gerne einmal ein Auge, weibliche Babys werden entsorgt, so wie in brutal getötet. Zum Glück gibt es Kräuter, die Schwangerschaften verhindern – bis, ja bis sie ihren Dolch in den Hals ihres Gatten rammt und fliehen muss.

Sie schließt sich einem Erfinder als dessen Assistentin an, lernt es zu kämpfen und logisch zu denken, bis sie anno 824 in Kairo wegen Diebstahl verhaftet und ins Verlies gesteckt wird.

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Joe R. Lansdale: More Better Deals: Tödliche Geschäfte

Irgendwo im Süden der USA in den 50er oder 60er Jahren. Die Rassentrennung ist, hier zumindest, noch nicht überwunden, die alten, unguten Werte, sie zählen noch.

Genau hier verdient Ed sein Geld. Niemand weiß, dass er einen Afroamerikaner als Vater hatte, seine weiße Mutter hat ihm seinen Teint, der ihn so gerade noch als Italienisch-Stämmig durchgehen lässt, vererbt.

Ed verdient seine Brötchen damit, naiven, jungen weißen Pärchen Schrottautos anzudrehen – und er ist gut in seinem Job!

Eines Tages soll er, da die vereinbarten Raten nicht beglichen werden, einen roten Cadillac – eines der wenigen Autos, das den Namen Auto beim Verkauf auch Wert war – zurückholen. Frank, der Käufer, ein ständig betrunkener, gewalttätiger Handlungsreisender ist nicht da, wohl aber die hübsche und einsame Ehefrau Nancy und, in dem Schuppen, der Cadillac.

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Judith & Christian Vogt: Ich, Hannibal

Wir kennen den Konflikt der beiden einander verfeindet, ja gnadenlos hassende Reiche der Antike aus dem Geschichtsunterricht. Hier das Römische Weltreich mit seinen Legionen, seinen Baumeistern und seiner Kultur, dort Karthago, die Hauptstadt der Punier. Hannibals Feldzug über die Alpen, die Elefanten, die er als Kriegswaffe einsetzte, sind auch heute noch bekannt und berühmt.

Die Handlung nimmt ihren Beginn mit einer traurigen, einer schrecklichen Nachricht. Auf dem Rücken eines magischen Biestes, eines riesigen elefantenähnlichen Wesens, kommt eine junge Frau ins Heerlager der Karthager geritten und behauptet nicht nur, dass Hannibal tot sei, sondern auch, dass er ihr seinen Namen und seine Mission vermacht habe. Sie will, auf dem Rücken des magischen Wesens, das Heer siegreich gen Norden anführen. Was niemand weiß, niemand je wissen darf, ist, dass die junge Frau die Mörderin des gefeierten Helden ist.

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Melissa Blair: Shadow Crown: Broken Blade 02

Melissa Blair setzt ihre Saga um die Fae-Halblinge und die Klinge des Königs nach ihrem Auftakt „Broken Blade“ nahtlos fort. Weiter geht es mit der Geschichte um den tyrannischen König, der, um sein Altern aufzuhalten, die Fae jagt und tötet. Nachdem diese innerhalb seines Reiches so gut wie ausgerottet wurden, hält er sich seitdem an die Mischlinge, Halblinge wie sie heißen, die er gnadenlos versklavt. Wer aufmuckt, dem schickt er eine seiner Klingen vorbei, die Attentäter kümmern sich darum, dass der Rebell nicht länger stört.

Keera war, nein ist die erfahrenste und versierteste Klinge des Herrschers. Dass sie mit den Rebellen fühlt, dass ihre Taten sie heimsuchen, darf niemand wissen.

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Peter S. Beagle: Ich fürchte, Ihr habt Drachen

Willkommen in einer Welt, die unter einer Plage zu leiden hat. Nein, ich meine jetzt weder Ratten noch Kakerlaken; – die Häuser von Arm und Reich, Ställe wie Schlösser und Burgen werden von putzigen, neugierigen und aufdringlichen Drachen im Miniformat – zumindest so lange, wie sie in ihrer Wachstumsphase sind – heimgesucht.

Vorhang auf für das etwas reinigungsbedürftige Schloss des Königreichs Bellemontagne, Heimat der Kronprinzessin Cerise. Bislang hat sie blaublütige Bewerber um ihre Hand im Dutzend billiger abgelehnt, dann trifft sie, als sie sich an einem See selbst Lesen und Schreiben beibringen will, auf Reginald, gut aussehender, geistig nicht allzu hoch fliegender Kronprinz eines der Nachbarreiche auf der Väterlichen Queste eine Heldentat zu vollbringen.

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