Tommy Wieringas Roman „Nirwana“ ist ein vielschichtiges, generationenübergreifendes Epos, das Themen wie Einsamkeit, familiäre Konflikte und das Ringen mit der eigenen Herkunft vereint.
Im Zentrum steht Hugo Adema, ein gefeierter Künstler, dessen Leben stagniert, nachdem ihn seine große Liebe Loïs verlassen hat. Er begibt sich zurück auf das Anwesen seiner Großeltern, um die Vergangenheit seines 100-jährigen Großvaters Willem Adema zu erforschen.
Willem war während des Zweiten Weltkriegs zunächst Mitglied der SS, bevor er zum Widerstand überging. Nach dem Krieg baute er ein erfolgreiches Offshore-Ölunternehmen auf, das die Familie bis in die Gegenwart prägt. Die Familie schweigt über Willems NS-Vergangenheit. Hugo, im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder Willem junior, der das Familienunternehmen führt, steht mit seiner Kunst und seinem spirituellen Hang zum Buddhismus für eine Gegenposition zum Kapitalismus, den er kritisch sieht. Weiterlesen
Die Würfel sind gefallen und haben mich zu diesem Buch gebracht … Als hätte Riley nicht alle Hände voll damit zu tun, das Frühlingsmusical ihrer Schule zu retten, brummen ihre Eltern ihr auch noch eine Strafe wegen Fehlverhalten auf. Arbeiten in dem Spielwarenladen ihres Dads. Grauenhaft! In „Sword and Board Games“ laufen nur Nerds herum, die den ganzen Tag über Würfel und Spielstrategien fachsimpeln. Und wäre das noch nicht genug, taucht ihr Ex-Freund Paul auf und kurzerhand erzählt sie ihm, sie würde ihren Arbeitskollegen daten. Nathan, der ziemlich sarkastisch und nervig drauf ist. Nathan, der in jemand anderen verliebt ist. Und so nehmen die Lügen ihren Lauf … Eine Geschichte über das Erzählen von Geschichten – einfach schön! Dungeon and Dragons hat mir dieses Buch schmackhaft, aber die Musicalthematik hat mir ebenso gut gefallen. Bei beidem geht es um das Geschichtenerzählen und die Charaktere verfolgen es mit Leidenschaft, sodass ich selbst Lust bekam, mitzuspielen. 



Cleodora lebt in einer Welt, in der Talente kostbare Edelsteine sind, die von Generation zu Generation weitergegeben und verfeinert werden. Aus der höheren Gesellschaft ausgestoßen sind diejenigen, die kein Talent haben – wie Cleodora, deren Vater verstarb, ohne ihr sein Schneider-Talent vererben zu können.

