Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 20: Bock auf Party?

Es ist inzwischen schon so etwas wie eine Tradition: Kurz vor Weihnachten kommt die neue Ausgabe von Gregs Tagebuch auf den Markt. Seit 20 Bänden (und einigen Spin-offs) kommen besonders junge Leser durch Greg ans Lesen. Weil es nicht nur Text hat, sondern auch Bilder, die etwas aussagen. Weil es leicht lesbar ist. Weil es witzig ist. Weil es aus dem Leben eines Teenagers gegriffen ist, obwohl Jeff Kinney schon lange keiner mehr ist.

Dieses Buch beginnt mit einer großen Enttäuschung: Seine Familie hat Gregs Geburtstag vollkommen vergessen. Obwohl Greg von seinen Geschenken in den letzten Jahren nicht immer überzeugt war und das mit dem automatischen Wunscherfüllen irgendwie nicht klappen will, freut er sich doch auf den Tag. Nur ist seine Mutter aktuell viel zu sehr mit dem Kuchenbackwettbewerb beschäftigt, um an ihn zu denken. Dabei hat er dieses Jahr einen besonderen Wunsch: eine extrem seltene Sammelkarte.

Es müssen also Geschenke her, und für Geschenke braucht es eine Party. Greg wird kreativ, wenn es darum geht, mithilfe des schlechten Gewissens seiner Mutter eine nachträgliche Party zu organisieren und den sorgfältig ausgewählten Gästen klarzumachen, dass sie bitte Sammelkarten mitbringen sollen.

Auch beim 20. Band fällt Jeff Kinney noch Neues ein, und so ist auch dieser Band sowohl für Einsteiger in die Serie als auch für alte Hasen geeignet. Empfohlen ab 10 Jahren.

Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 20, Bock auf Party?
Aus dem Englischen übersetzt von Dietmar Schmidt
Baumhaus, 11 / 25
gebundenes Buch, 224 Seiten, 16 Euro

Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.

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