Alexandra Rowland: Der Geschmack von Gold und Eisen

Es ist schon eine Krux, wenn man in der Thronfolge auf Platz drei steht. Die ältere Schwester dient dem Reich als Sultanin, ihre Tochter ist die Thronerbin, ich selbst der Ersatz auf der Auswechselbank.

Allerdings bin ich darüber nicht wirklich böse. Ich bin von eher zurückhaltendem Wesen – so drücken das meine Lehrer zumindest vornehm aus – und wenn ich unter Stress gerate, dann überkommen mich Panikanfälle. Eigentlich bin ich peinlich, unnütz, eine Belastung für das Reich und die Sultanin.

Just, als meine Nichte geboren wird, brechen Unbekannte in das Gildenhaus ein und stehlen wichtige Unterlagen. Der Reichtum unserer Nation ruht auf zwei Säulen – unsere Fähigkeit, als Einzige Schiffe zu bauen, die auch während der Laichzeit der Seeschlangen sicher die Meere überqueren können, und unseres Reichtums der harten Währung. Unsere Münzen haben immer einen Goldgehalt von 986 Teilen puren Goldes – dafür stehen wir mit unserem guten Namen ein.

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Laurie Forest: Black Witch: Prophezeiung

Elloren Gardner ist gerade einmal drei Jahre alt, als ihr Onkel, bei dem sie und ihre Brüder aufwachsen, sie alleine mit in den Wald nimmt. Auf einer einsamen Lichtung drückt er ihr einen Holzstab in die Hand, stellt eine Kerze auf, die sie anvisieren soll, und dann darf sie einige merkwürdige Wörter wiederholen. Das nächste, an das sie sich erinnert, ist die Flucht mit ihrem Onkel vor dem den Wald verzehrenden Feuer. Ihr Onkel bläut ihr ein, nur ja niemanden von dem Vorfall zu erzählen.

Jahre später, sie ist 17, kommt ihre Tante ins einsam gelegene Dorf. Sie, die einzige Frau im hohen Rat, will ihre Nichte verwinden (vermählen) – möglichst mit einem der jungen, aufstrebenden Magier des Ratnachwuchses. Einst, drei Generationen ist es her, hat Ellorens Großmutter, die schwarze Hexe Carnissa den Reichskrieg mit ihren sagenumwobenen Kräften für die Gardnerier entscheiden – jetzt soll ihre Enkelin, zur Zementierung der Macht des Rates, beitragen. Obwohl sie ihrer Großmutter äußerlich gleicht, hat sie ein Manko – sie hat – offiziell zumindest – keine magischen Fähigkeiten.

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Jennifer Estep: Die Splitterklinge: Gargoly Queen 03

Gemma kommt nicht dazu, ihr Leben als Prinzessin und – viel schlimmer noch – ihre nun endlich bestehende Beziehung zu Leonidas zu genießen. Denn ihr Todfeind Milo, Bruder ihrer großen Liebe, ist immer noch irgendwo da draußen und ersinnt Pläne, sie endlich zu umzubringen. Gemma ist fest entschlossen, ihm zuvorzukommen.

Aufgehalten wird sie von den Intrigen am Hof, denn obwohl Leonidas nun an ihrer Seite steht, sind einige Adelige gar nicht glücklich über den vermeintlichen Feind in ihren Reihen. Gemma muss ihre Liebe verteidigen, obwohl sie selbst nicht weiß, ob diese eine Zukunft hat – denn wie sollen sie beide gegen den jahrhundertealten Hass ihrer Königreiche bestehen?

Als Milo dann wirklich angreift und droht, alles zu zerstören, muss Gemma Hinweise aus Vergangenheit und Gegenwart verbinden und eine Prophezeiung erfüllen, um ihr Land und ihre Liebe zu retten.

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Anthony Ryan: Der Märtyrer: Der stählerne Bund 02

Ich bin – ja, was bin ich eigentlich? Zu Beginn meiner Karriere, so man denn meinen Werdegang als solches bezeichnen mag, war ich ein Dieb, ein Gelegenheitsmörder, ein Aufschneider und Betrüger.

Dann wurde es besser und gleichzeitig schlimmer.

In den Minen lernte ich nicht nur das Schreiben, sondern auch das Denken. Aus mir wurde ein passabler Schreiber, später dann ein Verkünder von Sihldas Testament. Und ich wurde der Vertraute der Prophetin, ihr Hauptmann in ihrem Heer, der Kompanie des Bundes und ein Krieger – etwas, worauf ich nicht wirklich stolz bin!

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Craig Schaefer: Stadt der Dämonen

Las Vegas als „Stadt der Dämonen“ zu bezeichnen, hat ja schon mal per se was. Daniel Faust lebt hier. Manchmal als Privatdetektiv, manchmal als Gangster, immer als Magier. Sein neuester Auftrag geht ihm unter die Haut. Ein Großvater bittet ihn, den Mord an seiner Enkelin aufzuklären. Sie kam vom Land in die große Stadt, um ihr Glück zu finden, na ja, man weiß ja, wie das meistens endet. Gestorben ist sie jedenfalls während eines Pornodrehs der härteren Art. Auch wenn der Großvater immer noch das unschuldige Mädchen vor sich sieht, als das sie einst aufbrach, findet Daniel ihren Geist – nur ist der nicht vollständig. Wie kann man jemanden so ermorden, dass der Geist grausam auseinandergerissen erscheint? Und nein, die Leiche war nicht zerstückelt.

Während seiner Ermittlungen stößt Daniel auf Caitlin, eine Dämonin, die durch einen Ring gebändigt und versklavt wurde. Er befreit sie und die Beziehung der beiden dürfte in den nächsten Bänden noch spannend werden.

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Christian Handel: Die Nacht der Königinnen

Alix ist zwar eine Adelige, aber eher ein Wildfang. Das wird ihr noch zugutekommen. Erst einmal ist sie aber eingeladen. Denn der (verhasste) König möchte eine Braut. Zu diesem Anlass gibt er – wie in jedem guten Märchen – ein Fest und lädt die Adelstöchter des Königreiches im heiratsfähigen Alter dazu ein. „Einladen“ ist vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, denn weigern kann man sich so gut wie nicht – eine blitzschnelle Heirat mit irgendwem oder der Gang ins Kloster böte sich noch als Ausweg an. Alix reist also in die Stadt und wird von einer Verwandten auf die Festlichkeiten vorbereitet. Schon am Ende des ersten Abends läuft es ganz anders als geplant. Die Mädchen dürfen nicht nach Hause zurück, sondern ihre Sachen wurden bereits ins Schloss geholt und sie bekommen je zu zweit ein Zimmer – und nein, natürlich seien sie keine Gefangenen. Trotz Konkurrenz werden erste Freundschaften geschlossen, was nicht ganz so schwer ist, wie es sich anhört, weil ja eigentlich die Wenigsten den (verhassten) König heiraten möchten.

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Brandon Sanderson: Weit über der smaragdgrünen See

Tress ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, das auf einer Felseninsel inmitten des smaragdgrünen Ozeans lebt. Sie ist ganz sicher keine Heldin. Sie ist Fensterputzerin. Sie sammelt Tassen und backt Pasteten. Aber als ihre große Liebe Charlie, der Sohn des Herzogs, von einer Reise nicht zurückkehrt, macht Tress sich auf die gefährliche Fahrt über die Meere, um ihn zu suchen.

Nachdem sie sich von der Insel schmuggeln konnte – denn niemand darf den kargen Salzfels verlassen – fangen die Probleme erst richtig an. Denn das Meer ist kein normales Meer, wie wir es kennen, sondern besteht aus magischen Sporen, die von den Monden herabfallen und bei Kontakt mit Wasser tödlich werden können.

Ausgerechnet hier wird Tress dann auch noch von Piraten abgefangen und ihr Abenteuer nimmt seinen Lauf.

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Brian McClellan: Im Schatten des Blitzes

Nach den beiden Powder-Mage Trilogien, mit denen Brian McClellan sich auch bei uns eine begeisterte Fangemeinde zulegen konnte, präsentiert sein Hausverlag Cross Cult, den Beginn einer neuen Reihe.

The Glass Immortals greift dabei erfolgreiche und erprobte Themen und Motive seiner beiden o. e. Serien auf, nimmt diese aber nur als Blaupause für eine neue, andere Welt mit ihrer erneut ganz eigenen, nie zuvor gelesenen Magie.

Wieder stellt der Verfasser eine kleine Gruppe von handlungsrelevanten Figuren in das Zentrum seines Plots. Und wieder gibt es eigentlich keinen einzelnen Antagonisten, sondern es geht mehr darum, aus den Vorkommnissen schlau zu werden, zu begreifen, was eigentlich, am besten noch warum gerade dieses, momentan passiert.

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Jim Butcher: Titanenkampf: Harry Dresden 17

Willkommen in der Windy City – Chicago, gemeinhin als Hauptstadt des Jazz bekannt, eine US-Metropole, die einen Wächter hat. Das bin ich – gestatten, Harry Blackstone Copperfield Dresden, Magier, Vater einer bezaubernden Tochter, Ritter des Winters, Hüter von Geheimnissen, Artefakten und Ungeheuern und Mitglied – zumindest noch – des Weißen Rats.

Dumm dabei, dass Chicago, also meine Stadt, gerade von einer Urgewalt heimgesucht wird. Eine waschechte Titanin, die Letzte ihrer Art, bläst zur Vernichtung der Menschheit – und raten sie einmal, wo sie mit ihrem Feldzug beginnen will? Richtig, genau hier, in meiner Stadt.

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Brandon Sanderson: Handbuch für den genügsamen Zauberer

Johnny hat sein Leben zu ziemlich, ach, was sage ich, aber auch so richtig in den Sand gesetzt.

Eigentlich wollte er nur, wie üblich, seinem Freund aus Kindheitstagen nacheifern – also hat er sich in der Kunsthochschule eingeschrieben, kurz danach das Studium geschmissen. Dann flugs auf die Polizeiakademie – nach ein paar Monaten war Schluss. Und dann hat er seinem besten, seinem einzigen Freund auch nach das Mädchen ausgespannt – auch diese Beziehung hat er torpediert, seine Freundin verstarb dann auf einem Europa-Trip.

Seitdem arbeitete er zunächst als Kämpfer im Ring – wo er auf Anweisung seines Chefs, eines Unterwelt-Bosses verlor, später als Türsteher für eben jenen Verbrecher.

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