Seit ihre Mutter sie vor ein paar Jahren von der Schule nahm, arbeitet Nita im Familienbusiness. Sie schnippelt Leichen auf, damit ihre Mutter, mit Hilfe des in den USA lebenden Vaters, Stücke dieser meistbietend im Darknet verkaufen kann. Dazu muss man wissen, dass es sich bei den angebotenen Leichenteilen um Körperteile von Monstern handelt. Wesen, die vom Schmerz anderer zehren, Einhörner oder Vampire – angeboten wird, was gefragt und damit teuer ist. Das Mutter-Tochter Gespann hat sich dabei nach Südamerika zurückgezogen. Nicht nur, dass hier die Gesetze lascher gehandhabt werden, in den Ländern gibt es auch schlicht mehr Beute für die Jägerin.
Eines Tages bringt die Mutter statt der üblichen Leiche allerdings ein lebendiges Opfer aus Argentinien mit nach Peru. Nita hat Mitleid mit dem jungen Mann, verhilft ihm zur Flucht. Schlechte Idee, ganz schlechtes Karma, ist ihre Mutter doch jetzt so etwas von sauer – dass sie ihre eigene Tochter gleich auf dem Schwarzmarkt für lebendige Übersinnliche am Amazonas verkauft. Denn Nita hat, wie ihre Mutter auch, übernatürliche Fähigkeiten. Sie kann willentlich ihren Körper verändern, sich selbst heilen. Hier trifft sie, festgehalten in einem Käfig, das erste Mal auf Kovit, einen Übernatürlichen, der sich vom Schmerz Anderer ernährt. Einen besseren Folterknecht als ihn gibt es nicht. Früher stand er in Diensten der Mafia, inzwischen arbeitet er auf Aufseher auf dem Market of Monsters. Die Beiden lernen sich kennen und schätzen – Nita weiß, dass sie nur mit seiner Hilfe dem drohenden Verkauf entkommen kann … Weiterlesen








