John Scalzi: Die Gesellschaft zur Erhaltung der Kaiju-Monster

Eigentlich wollte Jamie ja in Chicago seine Masterarbeit über SF schreiben, dann entschied er, dass es vielleicht doch geschickter wäre, in New York Karriere zu machen. In einem Start-up für kontaktlose Essens-Auslieferungen will er durchstarten – bis ihn der Boss nach einem halben Jahr zu den Fahrern entsorgt. Mitten während Corona muss er froh sein, wenigstens noch etwas zu verdienen – bis sein Ex-Boss das Unternehmen an Uber verkauft und er auf die Straße gesetzt wird.

Da kommt das Angebot eines entfernten Bekannten gerade rechtzeitig – er soll Sachen schleppen, irgendwo im Nichts, während die Wissenschaftler eine Spezies erforschen und schützen wollen.

Gesagt, getan, nur, dass das irgendwo eine Parallelwelt ist und die schützenswerte Fauna einer Kreuzung zwischen Drachen und Godzilla gleicht …

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Maiya Ibrahim: Gewürzstrasse

Seit Generationen ist die Wüstenstadt Qalia und deren Umgebung von der restlichen Welt getrennt. Ein Bund sorgt dafür, dass die Menschen dort sicher sind, während sie mit ihren Kräften für den Schutz der Stadt und ihrer Umgebung sorgen. Der Misra-Tee, aus der Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen, verleiht ihnen magische Kräfte, Befähigungen, mit den Elementen des Landes zu interagieren, diese zu nutzen und damit Unglaubliches zu bewerkstelligen.

Als der ältere Bruder unserer Erzählerin Imani eines Tages spurlos verschwindet und dabei ein größerer Vorrat an der zauberkräftigen Rinde mit diesem vermisst wird, geht man davon aus, dass Atheer dem zauberkräftigen Tee verfallen war und letztlich den Djinns zum Opfer fiel.

Statt zu trauern, macht Imani sich auf, als Schild Rache an den Wüstenbewohnern, die ihren Bruder vermeintlich getötet haben, zu nehmen. Schnell nennen die Djinns sie nur mehr furchtsam die Töterin.

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Nisha J. Tuli: Trial of the Sun Queen: Die Artefakte von Ouranos 01

Lor sitzt in einem grausamen Kerker, seit sie ein Kind ist. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wurde sie – ein Mensch – von den Fae dort eingesperrt. Warum? Sie weiß es, hält es aber geheim. Gerade als ihre Lage anscheinend nicht schlimmer werden kann, wird sie befreit und findet sich im Luxus wieder. Sie wurde auserwählt, als eine von 10, als „der letzte Tribut“ um die Hand des Sonnenkönigs zu kämpfen. Dabei ist nicht nur Wissen gefragt – das sie nicht haben kann, wie sollte sie im Kerker auch lernen, welcher König wie viele Töchter hatte – , sondern auch Geschick – hat sie – und nicht zuletzt die Frage, wem man in dieser Schlangengrube vertrauen kann und wem nicht. Mit am spannendsten an diesem Buch fand ich Lors Erkenntnis, dass sie mit ihrer Taktik des Null-Vertrauens auch nicht bestehen kann.

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James J. Butcher: Dead Man´s Hand

Wie überall auf der Welt teilen sich auch in Boston, Massachusetts die Gewöhnlichen ihre Heimat mit den Paranormalen. Und Department für unorthodoxe Angelegenheiten sind die Auditoren die magische Elite, staatlich zugelassene Hexen, die über Kevlarmaske, Zaubersprüche und die damit verbundene Macht und das Prestige verfügen. Grimshaw Griswald Grimsby ist … trotz eines mehrjährigen Studiums leider keiner dieser Auditoren.

Nachdem er bei der Ausbildung durchfiel und von seiner Ausbilderin, der gefährlichsten Hexe der Welt, als „nicht für die Abteilung geeignet“ entlassen wurde, versuchte Grimsby, sich mit einem Leben als mittelmäßiger Hexer abzufinden. Aber er kann nicht anders, als zu hoffen, dass er irgendwie, irgendwo eine weitere Chance bekommt, seine Fähigkeiten zu beweisen. Bis dahin arbeitet er als Clown-Zauberer für Geburtstagskinder im versifften Burger-Paradies des Gewerbegebiets – ab und an darf er dort auch die Toiletten reinigen.

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Leigh Brackett: Schwelende Rebellion

Willkommen in einem Sonnensystem, wie man es sich im Vor-Raumfahrtzeitalter vorstellte. Die Planeten, allen voran Mars, Venus und Merkur haben eine tropische bzw. Wüstenatmosphäre und sind von wilden Stämmen besiedelt. Überall kann man auf Ruinen einstiger Hochzivilisationen stoßen, es gilt das Recht des Stärkeren, des Brutaleren.

In dieser Welt wuchs Eric John Stark auf dem Merkur bei einem der dortigen Stämme auf. Der Erdenmann hat sich dabei nicht nur den Respekt und die Achtung vor fremden, nur auf den ersten Blick primitiven Kulturen angeeignet, er hat auch seine animalische Seite akzeptiert.

Drei Abenteuer warten vorliegend auf uns. Drei Novellen, die uns, neu und sehr stimmungsvoll von Dr. Helmut W. Pesch übertragen, zeigen, dass Leigh Brackett zu den interessantesten, eigenständigsten Autorinnen ihrer Zeit gehörte.

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Jay Kristoff: Das Reich der Verdammten

Für Vampirfans hat das Warten ein Ende. Knapp zwei Jahre nach dem ersten Teil der epischen Saga „Das Reich der Vampire“ von Jay Kristoff ist nun endlich Band 2 erschienen: „Das Reich der Verdammten“, wieder ein 1000-Seiten-Wälzer mit einigen Illustrationen. Und wieder tauchen wir ein in die düstere und kalte, mittelalterlich anmutende Welt von Elidaen, in der die Sonne seit 27 Jahren nicht aufgegangen ist. Das führt dazu, dass die Vampire immer mehr Macht erlangen.

Wir begleiten Halbvampir Gabriel de Leon, einen Silberwächter, seine Schwester Celene, eine mysteriöse Vampirin, und Dior, den Heiligen Gral von San Michon, quer durch das verwüstete Land. Angeblich hat Dior die Macht, die Sonne wieder scheinen zu lassen. Doch auf welche Weise sie das vermag, wissen unsere Freunde, zu denen auch Dämmertänzerin Phoebe gehört, nicht. Letztere kann sich in eine Löwin verwandeln. Die Gemeinschaft versucht jemanden zu finden, der das Geheimnis lüften kann.

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Noah Stoffers: A Midsummers Nightmare

Die schottische See ist bekannt dafür, dass es hier stürmisch und unwirtlich zugeht. Ausgerechnet hier, auf der kleinen vorgelagerten Insel Saint Hilma existieren seit Generationen mehrere Elite-Internate, auf denen die Zöglinge, zumeist aus begüterten Familien stammend, auf die zukünftige Rolle in der Society vorbereitet werden.

Ari kommt aus einem nicht unbedingt typischen Haushalt. Siese Familie kann sich den Aufenthalt kaum leisten, kratzt mühsam jeden Penny zusammen, um das hohe Schulgeld zu bezahlen. Dass Ari sich kürzlich als nicht-binär und transmaskulin geoutet hat, erschwert die Situation für sies weiter.

Vor einigen Jahren verunglückten drei Studenten eines Nachts, als diese die baufällige Ruine eines Turms an der Küste bestiegen und zusammen mit diesem in die Wellen stürzten.

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Rick Riordan: Percy Jackson 06: Der Kelch der Götter

Da sind wir wieder – gestatten, dass ich mich erneut vorstelle (ich weiß ja, dass ihr alle mich schon kennt, aber Höflichkeit und so weiter) Percy Jackson der Name, Halbgott, Sohn von Poseidon und mehrfacher Weltenretter.

Das hilft mir nur leider nicht sonderlich viel, wenn ich auf das College in Neu-Rom gehen will. Zeus hat entschieden, dass er mich nur zulässt, wenn ich ihm neben dem Abschlusszeugnis (auch so ein gewisses Problem) auch noch drei Empfehlungsschreiben von Göttern präsentiere.

Eigentlich kein Problem sollte man meinen, ich habe ja für die vom Olymp schon oft genug die Kohlen aus dem Feuer geholt, nur dass ich für jedes Schreiben einen neuen Einsatz leisten muss!

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Ann Leckie: Der Rabengott

Willkommen im Königreich Iraden. Hier sind die Büger sicher, werden sie doch von dem Rabengott und seinem menschlichen Statthalter geschützt. Stirbt der Rabe – nicht der Gott, das versteht sich ja von selbst, sondern seine Personifizierung – dann muss der Statthalter ebenso sterben und sein Nachfolger übernimmt zusammen mit einem neuen Raben das Amt. Man kann sich vorstellen, dass die Bewerbungen für das Amt nicht eben deren viele sind, zumeist rekrutieren sich die Statthalter aus einer Familie, die Nachfolger werden zeit ihres Lebens auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Mawat ist der nächste Nachfolger. Zunächst verdiente er sich an der Grenzen zum aggressiven Nachbarreich Meriten, jetzt kehrt er, begleitet von seinem Freund Eolo, in die Hauptstadt Vastai zurück – nur um zu sehen, dass sein Vater verschwunden und sein Oheim auf seinem Platz sitzt!

Das ist etwas, das er weder begreifen noch akzeptieren kann. Als Eolo dann im Turm der Raben noch auf ein Geheimnis stößt, wird es so richtig interessant …

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T. J. Klune: Die Außergewöhnlichen

Nick Bell ist sechzehn – kein wirklich einfaches Alter, das wissen alle, die diesen Meilenstein bereits hinter sich gelassen haben. Nick aber hat es noch schwerer, als seine Altersgenossen.

Seine Mutter ist tot, sein Dad bei der Polizei – und er hat mit 15 sein Coming-out gehabt. Ja, Nick ist schwul – eigentlich hat sein Vater wirklich gut und verständnisvoll reagiert, nur, dass er gleich auf geschützten Sex zu sprechen kam, war ja aber auch so etwas von peinlich!

Nick wohnt in Nova City, einer Stadt, in der sich zwei Superhelden gegenseitig jagen.

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