Lynette Noni: Die Schattenerbin: Prison Healer 03

Im Roman „Die Schattenerbin“ von Lynette Noni fühlt sich Kiva wie in einem ganz schlechten Alptraum. Nicht genug damit, dass ihre eigene Schwester alle Menschen, die Kiva etwas bedeutet haben, verraten und verfolgt hat, Kiva selbst wurde, natürlich erst, nachdem sie ihrer Schwester den Weg zum Thron mit ihren Informationen frei gemacht hat, gefangen gesetzt und dorthin verfrachtet, wo sie nie im Leben wieder hin wollte.

Unter Drogen gesetzt findet sie sich im Zalindov-Gefängnis wieder – einem Ort, von dem außer ihr selbst noch nie jemandem die Flucht gelungen ist, ein Gefängnis, in dem so einige Aufseher und der Leiter ungeduldig auf Kiva warten. Für diese gibt es nur eines – Rache an dem Flüchtling, die sie hat mehr als schlecht aussehen lassen, zu nehmen.

Dann wird sie aus dem Gefängnis abgeholt – nein, freigesetzt wird sie nicht, ganz im Gegenteil, soll sie doch als Belohnung den mit ihrer Schwester verbündeten Anführer eines der Reiche ehelichen – ob sie will, oder nicht, wen schert es?

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Nick Martell: Der Hof der Rache

Willkommen in Kessel, einem Stadtstaat, einem Königreich, dem Heim vieler Menschen – meiner Heimat. Ja, ich bin ein Königmann, Berater, Beschützer und Gewissen der Könige – zumindest bis vor einer Generation. Damals hat mein Vater den Prinzen ermordet und wurde, geständig, hingerichtet. Inzwischen wird mir Vergleichbares vorgeworfen – ich soll den aktuellen König umgebracht haben – Beides stimmt nicht, nur dass uns niemand glaubt. Mein Kopf unter der Guillotine – das hat nur mein Betritt zur Orbis Söldner-Kompanie verhindert.

Die Prinzessin, meine Freundin aus Sandkastentagen, hat ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt und Attentäter angeheuert, dabei hat Kessel sonst auch noch genügend Probleme. Flüchtlinge aus den streitenden Reichen sind vor Verfolgung in die Stadt, die sich selbst kaum verpflegen kann, geflüchtet. Dazu ist noch ein Serienkiller zurück – der sich für seine perversen Spielchen ausgerechnet auch noch meine Wenigkeit ausgesucht hat. Sie sehen also – langweilig wird mir nicht, scheint doch ein Jeder nur ein Ziel zu haben – mich vom Leben in den Tod zu befördern …

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Joseph Delany: The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers

Thomas J. Ward – Tom Ward genannt – hat im Roman „The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers“ von Joseph Delany nicht eben eine strahlende Zukunft vor sich. Den elterlichen Hof übernimmt sein ältester Bruder, seine anderen fünf Brüder hat der Vater bei Handwerkern in der Umgebung untergebracht, doch nun sind alle Gefallen eingefordert, was soll nur aus Thomas werden?

Da kommt es geschickt, dass der Spook des Landstriches an dem siebten Sohn eines siebten Sohnes Interesse bekundet. Doch hat Tom das Zeug dazu, Dämonen, Geister und Hexen zu bekämpfen? Und wie wird er mit der Distanz, der Furcht und Ablehnung durch die Menschen fertig werden? Nun, eine große Wahl hat er nicht, und so tritt er seine Lehrstelle bei dem Spook an.

Es kommt, wie es kommen muss, unser naseweiser Lehrling gerät – natürlich – in Schwierigkeiten. Dabei hatte sein Meister ihn ausdrücklich und inständig vor Frauen in spitzten Schuhen gewarnt. Doch der kann reden, was er will, eine junge, nette Hexe schafft es allemal einem noch gänzlich unerfahrenen Spooklehrling den Kopf zu verdrehen. Und so hat Tom nur allzu bald den unruhigen, mächtigen Geist einer Bluthexe am Hals, die auf Rache aus ist …

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Silvia Moreno-Garcia: Der mexikanische Fluch

Ein angsteinflößender Brief, ein gruseliges Anwesen und eine seltsame Familie voller dunkler Geheimnisse. „Mexican Gothic“ heißt der internationale Bestseller von Silvia Moreno-Garcia, den es jetzt auch in deutscher Übersetzung gibt. „Der mexikanische Fluch“, übersetzt von Frauke Meier, ist ein Fantasy-Thriller und überzeugt vor allem durch seine bildliche Sprache.

Inhalt:

Der Roman handelt von der feministischen Noemi. Sie lebt ihr Partyleben in der Hauptstadt Mexikos, als sie einen besorgniserregenden Brief von ihrer Cousine Catalina erhält. Diese war vor einiger Zeit mit ihrem Ehemann, den sie überstürzt geheiratet hat, in dessen verwildertes Anwesen in den mexikanischen Bergen gezogen und hatte sich seitdem selten gemeldet. Noemi macht sich sofort auf den Weg, um in Erfahrung zu bringen, was in diesem Haus vor sich geht. Schnell merkt sie, dass mit diesem Haus und der Familie etwas nicht stimmt.

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Jim Butcher: Bluthunger: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 06

Eigentlich hatte Harry Dresden, seines Zeichens Magier aus Chicago vor, es zukünftig ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Nachdem er den Anschlägen des Roten, wie auch des Weißen Hofes der Vampire entkommen ist, die Apokalypse gerade noch einmal verhindert hat und dessen Herz von seiner Ex-Freundin gebrochen wurde, stand Konsolidierung der Kräfte wie auch der Finanzen an. So die Ausgangssituation in „Bluthunger“ von Jim Butcher.

Sein neuer Auftrag, das Auffinden gestohlener Hundewelpen, schien da genau das Richtige zu sein. Dass ihn dabei geflügelte Schimpansendämonen erwarten würden, die mit ihren brennbaren Fäkalien nach ihm werfen, hatte er eigentlich nicht einkalkuliert. Damit nicht genug, wird er auf seiner Flucht auch noch von Mitgliedern des Schwarzen Hofes angefallen.

Eine alte Bekannte, die Vampirin Mavra hat noch eine Rechnung mit unserem Magier offen, und will nun tabula rasa machen. Als er dann an das Filmset eines Pornostreifens gerufen wird, um die Darstellerinnen vor einem Entropiefluch zu schützen, weiß er, dass sein Leben einmal mehr eine unerwünscht interessante Wendung zu nehmen im Begriff ist. Da kommt es gut, dass er auf einen verschollenen Bruder trifft, auch wenn dessen Erzeuger alles tut, um Harrys Leben abzukürzen – aber das ist er ja schon gewohnt. Bitte in die Reihe anstellen, schließlich warten eine ganze Anzahl finsterer und überaus mächtiger Figuren darauf, unseren Harry ins Jenseits zu befördern – nur hat dies bis jetzt noch keiner geschafft … 

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Patricia Briggs: Seelendieb: Mercy Thompson Band 13

Seitdem Mercy Thompson und ihr Mann, der Alpha des örtlichen Werwolf-Rudels, offiziell den Schutz der Tri-Cities vor den Übergriffen der übernatürlich begabten Wesen übernommen haben, ist ihr Leben noch ein klein wenig interessanter geworden. Mit Hexen und Zombies, Vampiren und Feen hatten sie es ja bereits zu tun, auch ein paar alte Götter haben schon vehement an ihre Tür geklopft, jetzt im neuen Roman von Patricia Briggs, „Seelendieb“, aber bedroht etwas Uralters die, denen sie Schutz versprochen haben und im weiteren Verlauf auch sie selbst.

Ein Jahrtausende altes Artefakt, das sich seine Träger untertan macht, wurde in Tri-Cities platziert – eine Sichel, die Seelen vom geschlachteten Körpern im Diesseits bindet, eine Sense, die ihr ultimatives Opfer zu Ehren eines längst in den Zeiten vergessenen Erntegottes auserwählt und gekennzeichnet hat – Mercy soll als Opfergabe dienen, als letzte, ultimative Gabe um den Weltenfresser wieder in die Welt zu holen …

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Andy Klemm: Blutmähne: Sachmets Vermächtnis

Andy Klemm: Blutmähne – Sachmets Vermächtnis: Historische Fantasy mit erotischem Einschlag

Erster Eindruck:
Der kryptisch klingende Prolog erschloss sich mir erst nach einem Drittel des Buches, als ich lernte, dass die Geschichte der Unsterblichen vor Tausenden von Jahren ihren Anfang nahm. Im Mittelpunkt stehen Donatella, Elani und später Anshu als Ich-Erzählerinnen. Spannend zieht der bildgewaltige und blumige Schreibstil Leserinnen und Leser in seinen Bann, und die Identifizierung mit einer der beiden ersten Figuren – oder mit beiden – erzeugt Kopfkino.

Inhalt:
Als sich Donatella in Elanis Gewalt wiederfindet, weiß sie nicht, wie sehr sich ihre Schicksalsfäden ineinander verweben werden. Als Unsterbliche und Bluttrinkerin verhasst – das Wort „Vampir“ taucht im Roman nicht auf – lebt sie seit Jahrhunderten unter Menschen und versucht, das Geheimnis ihrer Bestimmung zu lüften und dabei nicht aufzufallen. Der Titel „Blutmähne“ bezieht sich auf ihr rotes Haar und nicht auf ihren oft gezügelten Durst nach dem Blut zumeist zufälliger Opfer.

Der Verrat durch einen früheren gemeinsamen Liebhaber macht Donatella und Elani zu Verbündeten, obwohl Elani Donatella dafür hasst, ihren Vater getötet und ihre Mutter entführt zu haben. Die Ziele ihrer Suche sind unterschiedlich: Während Elani überzeugt ist, ihre Mutter Salomé lebe noch und sie werde sie finden, sucht Donatella zu ergründen, welche Gefahr den Unsterblichen droht. Ruhender Pol ist eine Sippe der Roma um Anshu, mit der Donatella einen Pakt geschlossen hat: Die Roma schützen sie bei Tag und sie die Roma des Nachts. Von hier bricht sie mit Elani ins historische Paris auf, um den Zusammenhang zwischen dem Schicksal der Bluttrinker und dem Salomés zu enträtseln.

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Judy I. Lin: A Magic Steeped in Poison

Früher war Ning von ihren eigenen Fähigkeiten in der Teemagie verzaubert. Sie wusste, welche Macht ihr innewohnt: Menschen heilen, stärken, beeinflussen und das lediglich mit dem richtig zusammengesetzten Kräuterraufguss. Heute weiß sie, dass ihre Magie noch etwas anderes bringen kann: den Tod. Ihre Mutter ist durch den vergifteten Tee gestorben, den Ning aufgegossen hat; ihrer Schwester droht das gleiche Schicksal.

Um ihre Schuld zu begleichen und ihre geliebte kleine Schwester zu retten, muss Ning ein Heilmittel gegen das unbekannte Gift finden, das den Teeziegeln von einem Unbekannten Staatsfeind beigesetzt wurde. Eine aussichtslose Aufgabe und ihre einzige Möglichkeit sieht sie darin, bei dem Wettkampf der mächtigsten Teemagier des Landes teilzunehmen, um als Gewinnerin eine Bitte an die Prinzessin stellen zu dürfen. Doch auf diesen Wettkampf ist sie nicht vorbereitet und die Intrigen am Hof sind tödlich …

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Ali Kacar: Dunkler Segen: Herrscher der Dämonen

Der dunkle Paladin wurde besiegt – doch zu welchem Preis! Der Kampfpriester Finn ist ebenso tot, wie die beiden unsterblichen Wesenheiten, die die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben. Die Diebin Khalea und die Söldnerin Talisa sind dank ihrer Heldentaten am Königshof zu Jars aufgestiegen und werden überall im Reich verehrt. Das hindert sie aber natürlich nicht, jetzt im Auftrag des Königs, ihren Geschäften nachzugehen – die Ausgangslage in „Dunkler Segen: Herrscher der Dämonen“ von Ali Kacar.

Wenn es gilt, einen verräterischen Untertan dingfest zu machen, eine unbezwingbare Burg an der Küste einzunehmen oder der neuesten, verheerenden Droge, die die Hauptstadt heimsucht, nachzuspüren, sind ihre Dienste mehr als gefragt. Als der König ermordet wird und der Krieg gegen die Wüstenstadt Wranis Kräfte bindet, nimmt das Geschehen eine dramatische Wendung.

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Simon R. Green: Die dunkle Seite der Straße

Ich bin der Mann, den man ruft, wenn es gilt, die bösen Menschen dieser Welt auszuschalten – dauerhaft. Seit Jahrzehnten erledige ich den Job, erst für Black Heir, eine höchst geheime Regierungsorganisation, die die Aliens im Königreich im Auge behält und maßregelt, später für den Colonel, der mich rekrutiert hat.

Für mich als Alien im nicht alternden Körper eines Menschen ist der Colonel die einzige Familie, die ich habe, die ich je hatte. Und wenn er ruft, dann komme ich. Auch wenn dies heißt, an Weihnachten durch die Mutter aller Schneestürme nach Cornwall zu fahren, zum Anwesen der Familie meines Auftraggebers.

In der großen Halle des Herrenhauses treffe ich auf die Verwandtschaft meines Bosses. Sein alter, aber noch rüstiger Vater, dessen zwei so ungleichen Frauen, sein Geschäftspartner, den Ex-Verlobten der Tochter und diese selbst – nur mein Colonel ist nicht auffindbar.

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