Der Zugang zu „Zuhause ist ein großes Wort“ von Nina Polak fiel mir zugegebenermaßen schwer. Dabei ist die Protagonistin durchaus sympathisch, der Schreibstil ungewöhnlich und fesselnd, die Handlung interessant.
Die Skip genannte Nienke war mehrere Jahre auf den Meeren unterwegs und kehrt nun nach Amsterdam, ihrer Heimatstadt, zurück. Wieder wohnt sie, wie schon als junges Mädchen, bei den wohlhabenden Zenos, Niko und Mascha und deren Sohn Juda, der inzwischen ein Jugendlicher ist.
Nach und nach entdeckt sie die Stadt neu, findet sich in ihren Erinnerungen zurecht, trifft frühere Freunde und Bekannte und ihren Ex Borg, der eine Verlobte hat und doch wieder mit ihr etwas anfängt. Von Bedeutung ist Nienkes Verhältnis zu ihrer verstorbenen Mutter, nach deren Tod sie damals von den Zenos aufgenommen wurde. In einem Lagercontainer durchforstet sie die Habseligkeiten, die sie dort einlagerte, bevor sie, quasi eine Flucht, vor sieben Jahren aufbrach.
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