Mehrere Terroranschläge legen den Verkehr in London lahm. Mittendrin Police Sergeant Belinda »Billy« Kidd, auf einem kilometerlangen Autobahnabschnitt, der von vier Meter hohen Schallschutzwänden abgeschirmt ist und in einem Tunnel endet. Tausende Menschen sitzen für Stunden fest. Und dann wird in einem der Wagen ein Toter entdeckt, mit einem Metallspieß im Nacken.
Billy steht kurz vor dem vorzeitigen Ruhestand und ist aufgrund eines Traumas eigentlich nicht in der Lage, eine verzwickte Ermittlung durchzuführen. Da es, wie der Untertitel schon sagt, kein Entkommen gibt, muss sich der Mörder/die Mörderin noch am Tatort befinden. Doch niemand will etwas bemerkt oder eine Person gesehen haben, die sich vom Tatort entfernte.
Bei »Der Stau« handelt es sich somit um einen »Locked-Room-Thriller«, in dem ein scheinbar unmögliches Verbrechen begangen wird, meist in einem verschlossenen Raum oder Haus. Furniss kreiert nicht nur einen besonders ungewöhnlichen »locked room«, sie erhöht die Dramatik durch die Rahmenhandlung mehrerer Terrorangriffe, die dazu führen, dass sie auf unabsehbare Zeit ganz auf sich allein gestellt ist, da sämtliche Polizeikräfte anderweitig im Einsatz sind. Und dann wird auch noch das Handynetz abgeschaltet.
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