Es ist 20 Jahre her, dass in Featherbank fünf Kinder verschwanden, der Täter ist gefasst und längst hinter Gittern, nur das letzte Opfer wurde nie gefunden. Ausgerechnet diesen Ort sucht Tom, oder vielmehr sein Sohn Jake, für einen Neuanfang aus. Toms Frau Rebecca ist plötzlich und unerwartet verstorben und der kleine Jake hat seine Mutter gefunden. Das neue Haus zieht den Jungen magisch an, dort möchte er wohnen. Kurz nach ihrem Einzug verschwindet wieder ein Kind und im Ort werden Gerüchte laut, der Kinderflüsterer hätte vor 20 Jahren einen Komplizen gehabt, der jetzt sein Werk fortsetze. Und Jake benimmt sich merkwürdig, hört ein Wispern – wie die Kinder vor 20 Jahren, sieht Kinder, die nur er sieht. Ist ausgerechnet er in Gefahr?
Der Anfang des Hörbuchs war ein echter Knaller. Die Atmosphäre ins Toms Haus ist derart gruselig und gut gesprochen, dass ich das Licht wieder angeschaltet und unter das Bett gesehen habe. Leider hält sich die Stimmung nicht über das ganze Hörbuch. Dazu wird die Geschichte zum komplex, was ihr viel von der Spannung nimmt und sie in Nebenschauplätze zerfranst. Da ist zum einen Jake und das kleine zerrissene Mädchen, mit dem er immer wieder spricht, Weiterlesen


Der zweite Band der Pest-Saga hat mir deutlich besser gefallen, als der erste. Vielleicht liegt es daran, dass der Krimi-Anteil hier höher ist. Im September 1348 klingt die Pestwelle in England langsam ab. Lady Anne of Develish ist es nach dem Tod ihres Mannes erfolgreich gelungen, die Krankheit aus ihrer Burg fernzuhalten, durch rigorose Abschottung und Hygiene. Jetzt gehen langsam die Vorräte aus und sie muss sich Gedanken machen, wie sie an neue kommt. Ihr Verwalter, gleichzeitig Vertrauter und alter Freund Thaddeus macht sich auf die Reise. Da er als Leibeigener nicht weit kommen würde, erfindet Lady Anne für ihn einen Titel und eine Abstammung. Diese Strategie erweist sich als noch gefährlicher als gedacht, denn der eifersüchtige Ex-Verwalter ihres Mannes hat nichts eiligeres zu tun, als Thaddeus zu verraten.




