Es beginnt alles mit einem nächtlichen Überfall, der Tobys Leben für immer verändert. Eine Kopfverletzung macht ihn schwach und anfällig, aber vor allem kann er sich nicht mehr auf seine Erinnerungen verlassen. Gerade noch 28, verliebt, erfolgreich im Beruf, traut er sich jetzt kaum noch hinaus. Er zieht sich in das Haus seiner Kindheit zurück, in dem sein Onkel gerade eine Krebsdiagnose bekommen hat und Betreuung braucht. An einem sonnigen Nachmittag zieht Tobys kleiner Neffe einen Schädel aus einem hohlen Baum und damit beginnt eine Reise in die Vergangenheit, die für Toby um so schwieriger ist, weil er eben seinen Erinnerungen nicht trauen kann. Er kann doch nicht der Mörder sein, oder etwa doch?
Tana French zieht den Leser mit hinein, in diese am Anfang so einfach und liebevoll erscheinende und dann plötzlich doch so komplizierte und grausame Familiengeschichte. Hier versucht jeder, jeden zu beschützen, aber wer kennt denn die Wahrheit? Der Tote ist bereits seit mehreren Jahren tot, ein Mitschüler der Geschwister, beliebt, aber in seinen letzten Monaten war er irgendwie seltsam. Und dann soll er sich umgebracht haben, aber die Leiche wurde nie gefunden – bis jetzt. Was hat er in dem Garten zu suchen gehabt, wo doch jeder glaubte, er habe sich weit entfernt ins Meer gestürzt? Und recht bald ist klar, dass er sich nicht selbst umgebracht haben kann. Wie kam die Leiche in den Familiengarten? Weiterlesen








