Jonas Karlsson: Das Zimmer

zimmerMit „Das Zimmer“ gelang dem schwedischen Autor Jonas Karlsson, der in seinem Land auch zu den angesehensten Schauspielern zählt, der internationale Durchbruch.

Schauplatz dieser genialen Studie ist ein Großraumbüro mit ungeliebten Kollegen, unbeliebten Tätigkeiten und der kolossalen Selbstüberschätzung eines Protagonisten, dem autistische Züge anhaften.

Björn ist ein Kollege, dem man am liebsten aus dem Weg geht. Er ist ein Pedant und Eigenbrötler der sich schwer damit tut, Kontakte zu knüpfen und an gemeinschaftlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Dabei ist Björn von sich und seinen Fähigkeiten voll überzeugt. Obwohl er Hilfsdienste verrichtet, glaubt er, eines Tages Karriere zu machen und selbst Chef zu werden. Weiterlesen

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W. Büscher, C. Kensche, U. Schmitt: Acht deutsche Sommer

achtDie Idee für dieses Buch entstand aus der Serie Acht deutsche Sommer. Diese Serie ist in der Welt und der Welt am Sonntag erschienen.
Die drei Autoren haben acht vollkommen unterschiedliche Erzählungen über acht verschiedene Personen in diesem Buch zusammengefasst.
Es sind Geschichten ohne Schema oder Bezug zueinander. Was sie vereint, sind die realistischen Hintergründe mit Ausschnitten aus den Biografien der Akteure und die Jahreszeit – der Sommer, in dem sich für die jeweiligen Personen das ganze Leben durch ein  einschneidendes persönliches oder auch geschichtsträchtiges Ereignis verändert hat.
Der zeitliche Bogen spannt sich von 1945 bis heute. Weiterlesen

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Anna Karolina Larsson: Der Pavian

paviAnna Karolina Larsson legt ihren rasanten Thriller in Stockholms Unterwelt an. Das Geschehen führt in einen Sumpf von Drogen, Bandenkriminalität, Sex, Macht und Korruption.

Die junge, attraktive Polizistin Amanda hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod ihrer Schwester Sanne zu rächen. Dies ist der einzige Grund, warum sie sich einst für den Polizeidienst beworben hat. Keine Sekunde hat sie an die Selbstmordthese geglaubt, mit der Sannes Polizeiakte Jahre zuvor geschlossen wurde. Weiterlesen

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Charles Lewinsky: Andersen

Lewinsky_IchbinAndersen_P06DEF.inddDieses Buch ist eine Begegnung mit dem Bösen in einem Mensch.
Charles Lewinsky hat in „Andersen“ eine fantastische Idee verarbeitet: Das Gedächtnis seines Protagonisten existiert unabhänig vom Zustand seiner Zellen.  Ein Mensch wird also wiedergeboren, seine Charaktereigenschaften, Lebenserfahrungen und Erinnerungen an sein vorangegangenes Leben sind ihm erhalten geblieben. Weiterlesen

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Truman Capote: Andere Stimmen, andere Räume (1948)

raumBereits als Jugendlicher schrieb Truman Capote Kurzgeschichten.
Mit „Frühstück bei Tiffany“ erreichte der Autor Weltruhm.
„Andere Stimmen, andere Räume“ ist Capotes erster Roman. Er handelt vom Erwachsenwerden des jungen Joel Knox.
Capote verarbeitet darin seine eigene homosexuelle Veranlagung.
Als das Buch 1948 veröffentlicht wurde, sorgte es nicht nur in den USA für Schlagzeilen, sondern später auch in Europa.
Durch Capotes eindringlichen plastischen Blick findet man sich als Leser sofort mittendrin im Geschehen. Weiterlesen

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Jona Oberski: Kinderjahre

jonaIm Alter von vier Jahren wird Jona Oberski zusammen mit seinen Eltern nach Bergen-Belsen deportiert.
Viele Jahre später versucht der Autor sich an die Schreckenszeit im Konzentrationslager, in dem ihm vier Jahre seiner Kindheit geraubt wurden, zurückzuerinnern.

In Jonas wenigen guten Erinnerungen denkt er an sein Zuhause in Amsterdam, wo er zusammen mit den Eltern die bunten Geschenkpäckchen, die sie ihm zu seinem vierten Geburtstag auf dem Tisch bereitgelegt haben, aufpackt. Weiterlesen

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Tomás González: Was das Meer ihnen vorschlug

meerBereits nach wenigen Zeilen weiß man: Diese Geschichte kann keinen guten Verlauf nehmen. So wird der Autor nicht müde, seine Figuren auch im weiteren Fortgang das dramatische Geschehen, das sich weit draußen auf dem Meer entwickelt, vorhersehen zu lassen. Vielleicht bleibt die Spannung eben deshalb erhalten.

Die sechsundzwanzigjährigen Zwillinge Javier und Mario leben in einem kleinen Fischerdorf in Kolumbien. Um Eintönigkeit und Widrigkeiten des Alltags zu entfliehen, nehmen sie Drogen. Weiterlesen

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Inge Jens: Langsames Entschwinden: Vom Leben mit einem Demenzkranken

jensZehn Jahre lang litt Walter Jens an Demenz.
Mit Hilfe pflegerischer Unterstützung hat Inge Jens ihren Mann durch diese auch für sie selbst so schwere Zeit begleitet.
In diesem Buch veröffentlicht Inge Jens vertrauliche Briefe, die sie während dieser Jahre an Freunde und Bekannte schrieb, denen sie vom sich verändernden Zustand ihres Mannes berichtete.

In ruhigem, klaren Erzählton schildert sie den geistigen Verfall des einstigen Intellektuellen. Weiterlesen

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Paula Banholzer: So viel wie eine Liebe: Ungeordnetes Verhältnis mit Bert Brecht

paulaDie Autorin Paula Banholzer war die einstige Jugendliebe Bertolt Brechts. In diesem Buch erinnert sie sich zurück an die Zeit, die sie zusammen mit Brecht, der ihr den Kosenamen „Bi“ (abgeleitet von Bittersüß) gab, verbracht hat. In einem Vorwort legt die Autorin klar, dass ihr die unverfälschte Darstellung ihrer Erinnerungen wichtiger war als literarische Ambitionen.

Als die junge Paula Bertolt Brecht zum ersten Mal begegnete, war sie fünfzehn Jahre alt. Er hieß noch Bert Brecht und war vier Jahre älter. Paula fühlte sich in keinster Weise von ihm angezogen und beachtete ihn nicht. Aber Brecht blieb hartnäckig. Weiterlesen

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Owen Sheers: I Saw a Man

manOwen Sheers hat für seinen Protagonisten einen spannenden Einstieg entwickelt: Wir begegnen dem Schriftsteller Michael, als er im Nachbarhaus der befreundeten Familie Nelson nach den Bewohnern sucht. Die Nelsons haben Michaels Leben nach dem plötzlichen frühen Tod seiner Frau Caroline wieder einen Halt gegeben. Das Unglück, bei dem Caroline, die sich als Journalistin in einem Hochrisikogebiet in Pakistan aufhielt und dabei aus der Luft beschossen wurde, geht Michael nicht aus dem Kopf. Weiterlesen

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