Stefano Mancuso & Alessandra Viola: Die Intelligenz der Pflanzen

pflanzPflanzen liefern uns außer Sauerstoff wertvolle Rohstoffe in Form von Nahrung, Arzneimittel, Energiereserve und Produktionsmaterial. Doch wie funktionieren Pflanzen, wie ist ihre Beschaffenheit?
Der Neurobiologe Stefano Mancuso legt zusammen mit seiner Co-Autorin Alessandra Viola in leicht verständlicher Form dar, wie der Begriff Intelligenz bei Pflanzen definiert werden kann.

Jeder von uns weiß, dass Pflanzen zum Licht wachsen oder sich in Richtung einer Kletterhilfe recken. Dass Pflanzen aber auch sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen können und darüber hinaus noch über fünfzehn weitere Sinne verfügen, ist doch erstaunlich. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Zeichnungen: Drei Erzählungen

dreiDrei Geschichten von jeweils ungefähr hundert Seiten sind in Reinhard Kaiser-Mühleckers Roman „Zeichnungen“ zu lesen.
Der Titel „Zeichnungen“ ist von der dritten Erzählung übernommen.
Jede Geschichte legt Hintergründe und Wahrheiten offen, die das Leben der Agierenden elementar beeinflusst haben und noch beeinflussen. Immer wieder holt die Vergangenheit das Jetzt ein. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Saphia Azzeddine: Mein Vater ist Putzfrau

putzDer junge Paul, genannt Polo, durchläuft die Höhen und Tiefen der Adoleszenz.
Er wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter ist seit einem Unfall ans Bett gefesselt. Seine Schwester, die nicht eben mit hoher Intelligenz gesegnet ist, konzentriert ihr Leben auf Schönheitswettbewerbe, an denen sie in beständiger Regelmäßigkeit erfolglos teilnimmt. Der Vater putzt in einer Reinigungsfirma und Polo begleitet ihn häufig bei den nächtlichen Putzeinsätzen.
Die Wohnung der Familie liegt in einem Pariser Vorort, in dem überwiegend Araberfamilien wohnen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Helle Helle: Färseninsel

helleDie Ich-Erzählerin Bente hat es zufällig in ein kleines Kaff an die Küste Seelands verschlagen. Hier sitzt sie im Wartehäuschen einer Bushaltestelle. Da kein Bus mehr kommen wird, lässt Bente sich von John und Putte, zwei völlig Fremden, überreden, die beiden in ihr Haus zu begleiten, weil ein Unwetter vorausgesagt ist.
Bente bleibt nicht nur für eine Nacht, nein, sie nistet sich wie selbstverständlich bei John und Putte ein. Dabei will sie eigentlich weg vom Festland, will auf einer vorgelagerten Insel wohnen, um dort mit sich und ihrer Traurigkeit allein zu sein. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Karin Fossum: Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

schlafIn einem kleinen Stausee ist ein sechzehn Monate alter Junge ertrunken. War es ein tragisches Unglück oder gar Mord? – Kommissar Sejer übernimmt die Aufklärung des Falls.
Kann es möglich sein, dass ein Kleinkind mit Down-Syndrom, das eben erst das Laufen gelernt hat, ohne fremde Hilfe barfuß über spitze Kieselsteine hinweg zum Wasser gelangt ist? Warum war das Kind unbekleidet? Warum stand die Tür vom Haus offen? Wo waren die Eltern?

Die Eltern Carmen und ihr Mann Nicolai sind selbst noch halbe Kinder und verarbeiten den Tod ihres Sohnes Tommy ganz unterschiedlich. Während Nicolais Trauer unendlich ist, scheint Carmen eher verdrängen und schnell vergessen zu wollen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Julia Jessen: Alles wird hell

hellWie ein Leitfaden zieht sich der Titel „Alles wird hell“ durch den Roman. – Das Gute ist hell, Schlechtes ist dunkel.
Julia Jessen beschreibt Hoch- und Tiefphasen ihrer Protagonistin Oda in einer Art Selbstfindungsprozess, der beim kleinen Mädchen beginnt und einschneidende Situationen bis ins hohe Alter aufzeigt.
Es ist eine Familiengeschichte, in der sich die Autorin vieler Metaphern bedient, mit Bildern aller Schattierungen jongliert. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Cecilia Ekbäck: Schwarzer Winter

ceciDie Handlung von Cecilia Ekbäcks historischem Krimi spielt im Jahr 1717 in Lappland, wo nicht nur durch den eisig kalten Winter unwirtliche Lebensbedingungen vorherrschen.

Kurz nachdem ihre Familie in ihrem neuen Zuhause, einem heruntergewirtschafteten Hof eintrifft, finden die beiden Schwestern Frederika und Dorotea einen Toten am Berg Blackåsen. Die Mutter der Mädchen, Maija, kennt sich als Heilerin mit Wunden aus. Sie glaubt den anderen Siedler nicht, die behaupten, der Tote, bei dem es sich um ihren Nachbarn Eriksson handelt, sei von Wölfen oder einem Bären angegriffen worden.
Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Karen Duve: Warum die Sache schiefgeht

karenIn diesem Essay schreibt Karen Duve sich den Frust von der Seele und rechnet ab mit den Verantwortlichen für unser Gesellschaftssystem, Bankenkrisen, dem Kapitalismus, Rohstoffverschwendung, CO2-Emission, Welternährung, Klimawandel.

Zwar bekommen hauptsächlich vermessene, machthungrige Männer aus den obersten Führungsetagen ihr Fett ab, letztlich richtet sich Duves Appell aber an alle. Jeder muss sich an die eigene Nase greifen. – Ob es nun beispielsweise darum geht, wie selbstverständlich wir uns die zu Neige gehenden Ressourcen zu eigen machen, oder wie gedankenlos das mit Antibiotika versetzte Qualfleisch bäuerlicher Mastbetriebe verkonsumiert wird. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Adriana Altaras: Doitscha: Eine jüdische Mutter packt aus

doi„Doitscha“ – so hört es sich an, wenn David, der älteste Sohn von Autorin Adriana Altaras, seinen Vater einen Deutschen nennt. Überhaupt trägt David viele erbitterte pubertäre Kämpfe mit dem Vater aus.
Wer könnte nicht besser über einen jüdisch-deutschen Familienalltag, über jüdische Traditionen und die Chancen auf ein neues Begegnen unserer unterschiedlichen Kulturen untereinander schreiben, als Adriana Altaras. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Werner Dopfer: Seelenscherben: Wenn die Normalität zerbricht

seeleWie viele Ängste und Nöte kann ein Mensch aushalten? Wieviel Leid
kann eine Seele ertragen bis sie krank wird und zerbricht?
Die Geschichten in diesem Buch handeln von Menschen, die es nicht mehr geschafft haben, mit ihren Problemen allein fertig zu werden.

Der Autor Werner Dopfer praktiziert als Psychotherapeut.
In „Seelenscherben“ beschreibt er die sicher erschütterndsten Fallgeschichten seiner über zwanzigjährigen Berufszeit. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: