Holly Jackson: Not Quite Dead Yet

Jet ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. „Das kann ich später noch machen“, sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit. Bis zu jener Halloween-Nacht, in der sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird. Dabei erleidet sie eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: Spätestens in einer Woche wird ein tödliches Aneurysma sie umbringen.

Jet hätte nie gedacht, dass sie Feinde hat. Doch plötzlich sieht sie alle Menschen in ihrem Umfeld in einem neuen Licht: ihre Familie, ihre ehemalige beste Freundin, die inzwischen ihre Schwägerin ist, und ihren Ex-Freund. Sie weiß, ihr bleiben höchstens sieben Tage – Tage, in denen sich ihr Zustand stetig verschlechtert und nur Billy, ein Freund aus Kindertagen, an ihrer Seite ist. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen: ihren eigenen Mord aufzuklären.

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Andreas Eschbach: Die Auferstehung

Können Tote wieder auferstehen? Eine junge Frau ist vor vielen Jahren im brasilianischen Regenwald verschwunden und nie zurückgekehrt. Nun taucht sie plötzlich wieder auf. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews – inzwischen erwachsen geworden – kommen auf unterschiedlichen Wegen mit ihrer Rückkehr in Berührung und ziehen in gewohnt detektivischer Manier ihre Schlüsse. Schließlich kreuzen sich ihre Wege, und die drei Freunde von einst müssen sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit auseinandersetzen.

Die drei ??? kennt wohl jeder. Inzwischen ist jedoch viel Zeit vergangen, und ihre Freundschaft ist zerbrochen. Auch aus diesem Grund gehen Justus, Peter und Bob der Sache zunächst getrennt auf den Grund. Sie ahnen nicht, dass sie sich dabei in große Gefahr begeben.

Der Nostalgiefaktor ist hier sehr hoch, und tatsächlich gibt es immer wieder klassische Drei-Fragezeichen-Momente. Das Hadern im Kontext des Älterwerdens ist ebenfalls treffend dargestellt, schließlich sind die drei hier bereits in ihren Fünfzigern. Andreas Eschbach präsentiert eine Fortsetzung der Geschichte um die ehemaligen Hobbydetektive, die durchaus glaubwürdig wirkt. Etwas schade fand ich lediglich, dass sie erst so spät wieder zueinanderfinden.

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Christine Rechl: Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen Garten

weihnachtlich – cosy – herzerwärmend

Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen Garten

Ein veganer Weihnachtsmarkt im Englischen Garten mit Stall, Krippe und echten Schafen. Für Künstlerin Amelie, die eigentlich ein Wollgeschäft in München betreibt und mit ihrem Rauhaardackel Josef den Advent ganz allein in einem Schäferwagen wohnt, um ihre Schafherde im Englischen Garten nicht allein zulassen, endet das vorweihnachtliche Idyll abrupt, als ausgerechnet der Markt zum Tatort wird. Natürlich fällt der erste Verdacht auf eine Gruppe von Veganern. Doch diese Lösung scheint Amelie viel zu einfach zu sein.

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Danielle Valentine: Two Sides to Every Murder

Vor sechzehn Jahren ereignete sich in Camp Lost Lake eine furchtbare Mordnacht. Seitdem verfällt das Lager, und niemand wagt sich dorthin, da gemunkelt wird, der Mörder streife noch immer durch die verfallenen Hütten. Nun beschließt die Tochter der damaligen Campleitung, das Gelände wiederzubeleben. Für ihre kleine Schwester Olivia ergibt sich damit endlich die Gelegenheit, nach Hinweisen auf ihren leiblichen Vater zu suchen – ohne zu ahnen, was sie dabei aufdecken, wem sie begegnen und in welche Gefahr sie sich begeben wird.

„Traue niemandem“ – dieses Motto prägt den Thriller, in dem sich im Verlauf zahlreiche Verdächtige offenbaren.

Allerdings brauchte ich recht lange, um in die Geschichte hineinzufinden, zumal zu Beginn sehr viele Charaktere gleichzeitig eingeführt werden. Auch die Spannung ließ zeitweise nach. Die eingestreute Liebesgeschichte empfand ich als störend und nicht ganz nachvollziehbar. Das Ende hingegen hat mich schockiert und positiv überrascht.

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Tom Hillenbrand: Verhängnisvoller Champagner: Xavier Kieffer ermittelt 08

Mal sind es Oliven, mal Honig, jetzt Champagner, Essen und Trinken spielt auf jeden Fall immer eine wesentliche Rolle in den kulinarischen Krimis von Tom Hillenbrand. Klar, immerhin ist Xavier Kieffer, der immer wieder über die sonderbarsten Verbrechen stolpert, ein leidenschaftlicher Koch, der der Haute Cuisine abgeschworen und auf einen Stern verzichtet hat, um seine Stamm- und andere Gäste mit bodenständigen aber durchaus raffiniert und modern zubereiteten Gerichten zu verwöhnen. Sein renommiertes Restaurant „Deux Eglises“ in der Luxemburger Unterstadt hat nicht nur bei den Einheimischen einen Namen oder bei den Beamten der Europäischen Behörden auf dem unmittelbar benachbarten Kirchberg, auch Touristen kommen gerne, um Xaviers regionale Küche zu genießen. Dank seiner Sous-Chefin Claudine und seinen übrigen langjährigen Angestellten „läuft der Laden“ auch, wenn Xavier selbst mal wieder unterwegs ist, was nicht grade selten der Fall ist. Sei es, dass er sich mit seiner Freundin Valérie Gabin bei irgendwelchen wichtigen Gastro-Events tummelt, immerhin ist Valérie die letzte Vertreterin und Mitinhaberin des edlen Gastroführers „Gabin“ und daher in aller Welt unterwegs, sei es, dass er mal wieder irgendeinen mysteriösen Mord oder Ähnliches aufklären muss. Diesmal ist er dazu in der Champagne unterwegs.

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Ian Rankin: Die dunkelste Stunde der Nacht

John Rebus kommt nicht zur Ruhe

Krimischriftsteller Ian Rankin (Jahrgang 1960) lässt seinen ehemaligen Edinburgher Ermittler DI John Rebus nicht zur Ruhe kommen. Stattdessen sitzt der Ruheständler wegen des angeblichen Mordes an Big Ger Cafferty, seinem ewigen Gangstergegner, im Gefängnis. „Die dunkelste Stunde der Nacht“ ist am 17. September 2025 im Goldmann Verlag erschienen. Conny Lösch übersetzte den Kriminalroman aus dem Englischen. Nach „Das Erbe der Toten“ aus dem Jahr 2023 ist der aktuelle Rebus der 25. Band in der Reihe.

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Andreas Gruber: Herzgrab

Das Buch erschien erstmals am 18. November 2013. Da der Autor sich inzwischen für eine Fortsetzung der Reihe entschieden hat, liegt nun auch eine Neuauflage des ersten Bandes vor.

Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bislang jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen, weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio erweist sich als schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, führt sie das in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen die beiden, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Weise, dass Elena und Peter dem Fall selbst gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Der Prolog ist spannend, blutig und mysteriös – ein gelungener Einstieg in den Thriller.

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Adventsverlosung

Weihnachtszeit ist Lesezeit und was wäre Weihnachten ohne ein bisschen Konflikt? Wir wollen uns dieses Jahr wieder bei unseren Lesern bedanken und verlosen drei Exemplare von „Mord zum Mitnehmen“. Das Buch aus unserem aktuellen Verlagsprogramm enthält eine nervenaufreibende Sammlung von Kurzgeschichten, die euch garantiert die Zeit bis zum Geschenke-auspacken verkürzen!

Um teilzunehmen, müsst ihr bis zum 15. Dezember unseren Newsletter abonniert und eine Lieferadresse in Deutschland haben. Am 16. Dezember benachrichtigen wir die drei Gewinner und schicken die Päckchen rechtzeitig los, damit sie noch unter dem Weihnachtsbaum landen können (zur Not auch weitergeschenkt an diese eine Person, von der niemand euch gesagt hat, dass sie zur Weihnachtsfeier kommt).

Euer Leselust-Team wünscht euch eine wundervolle Adventszeit mit viel Wärme und guten Büchern!

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Sebastian Fitzek: Der Nachbar

Wer hätte nicht gern einen fürsorglichen Nachbarn, der hilfsbereit zur Seite steht, wenn es einem mal schlecht geht, der einkauft, den Müll entsorgt und die Blumen gießt? Sarah Wolff hat so einen Nachbarn. Allerdings macht er all dies in ihrer Abwesenheit, bringt auch in ihrem Schlafzimmer ein Nachtlicht an, das sie zwar online gekauft, dann aber nicht installiert hat. Und woher weiß er, dass sie unter Monophobie leidet, der Angst, alleine zu sein?

Immer mehr drängt sich der unbekannte Stalker in ihr Leben, das ohnehin durch ihre Vergangenheit belastet ist, nachdem sie hat erfahren müssen, dass ihr eigener Mann Kleinkinder angegriffen und mit Säure übergossen hat. Schließlich geht der »Nachbar« so weit, Menschen, von denen Sarah enttäuscht wurde und denen sie in einem Tagebuch alles Böse wünscht, brutal zu ermorden.

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T.M. Glaw: Die Hexen vom Tüllinger

Ein sehr atmosphärischer, gut geschriebener Roman über das Schweigen eines Dorfes, Vergessen, Verdrängen, über Schuld und Wahrheit.

Gut gezeichnete Figuren, die einem recht bald vertraut und sympathisch sind. Authentisch und stellenweise düster, emotional und durchaus humorvoll.

Hauptkommissarin Jana Vecera will eigentlich mal nur raus – aus dem Alltag, dem Hamsterrad, der Großstadt München. Sie will einfach nur mal ein paar Tage Ruhe genießen, lange Spaziergänge machen, mit Freunden zusammensitzen und ein schönes Glas Wein genießen, was im Badischen, wohin sie fährt, ja nun keiner großen Anstrengung bedarf. Jana fährt zu Freunden nach Stopfingen, die dort, am Fuße des Tüllinger Berges einen Hof betreiben.

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