Wieland Freund: Dreizehnfurcht

Wie Christian Handel und Andreas Suchanek in ihrem erst kürzlich erschienenen Roman „Spiegelstadt“ geht auch Wieland Freund in „Dreizehnfurcht“ von einem zweiten, geheimen Berlin aus. Es heißt „Dreizehneichen“ und ist nur über seltene Portale zu erreichen. Die Bewohner verdammen jeglichen Fortschritt. Sie sind auf einem Stand irgendwann im 19. Jahrhundert stehen geblieben. Es gibt weder Strom, noch Medizin.

In diese Welt verschlägt es ausgerechnet den lebensuntüchtigen Moritz Bang, der an Zwangshandlungen leidet, weil er eine ausgeprägte Furcht vor der Zahl 13 hat. Als eine ernste Situation eintritt, entwickelt er aber dann doch überraschenden Tatendrang.

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Markus Heitz: Die schwarze Königin

Keiner der Untertanen ahnt, dass ihre Herrscher zu Beginn des 15. Jahrhunderts schon seit Langem nicht mehr die alleinigen Gebieter über ihre Königreiche sind. Zwischen der Unterwelt und der Menschenwelt bestehen wenig Berührungspunkte. Wird ein neuer Monarch inthronisiert, nimmt Lician, der Anführer der Blutsauger Verbindung mit diesem auf, macht ihm oder ihr ein unwiderstehliches Angebot. Nach außen hin herrscht Frieden, die Welt der Übernatürlichen bleibt im Verborgenen, dafür werden die Herrscher in ihrem jeweiligen Drang nach Expansion aktiv unterstützt.

Barbara von Cilli, die zweite Gattin von Sigismund, dem König von Ungarn, ist eine junge, wissensdurstige und intelligente Frau und Alchemistin. Über Vlad II, der ihrem Gatten als Geisel dient, hört sie erstmals von der verborgenen Welt der Strigoi. Auf der Reise zu einer anderen Burg ihres Gemahls kommt sie in direkten Kontakt mit den Vampiren. Ihr wird das übliche Angebot unterbreitet, ein Angebot, das sie zunächst annimmt, das sie aber nicht dauerhaft einzuhalten gedenkt.

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Meike Stoverock: Tod im Museum: Ein Fall für Skarabäus Lampe 02

Willkommen zurück in meiner Welt. Einer Welt, in der wir Tiere die Zivilisation beherrschen, in der es Freude, Vergnügen und Leid gibt. Und ja, es passieren auch hier Diebstähle, Erpressungen, ja Morde. Gefragt ist dann die Polizei, die ihre Ermittler hauptsächlich bei den Hunden rekrutiert. Deren Geruchssinn hat schon so manchen Täter überführt.

Dieses Mal aber geht es um kein Verbrechen. Mein Vater, der gefeierte Archäologe und Ehrenbürger der Stadt, erlag an seinem Schreibtisch im Museum einem Herzinfarkt. Anlässlich seiner Ablebens richtet die Stadt, die eigentlich dringend die Elendsviertel sanieren und wenigstens die dortige Kanalisation in Ordnung bringen sollte, im Museum eine aufwendige Totenfeier aus. Als einer der Ehrengäste bei seiner Rede auf dem Pult zusammenbricht, wird deutlich, dass beide Tode nicht natürliche Ursachen hatten.

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Kerstin Gier: Vergissmeinnicht 2: Was bisher verloren war

Am Ende des ersten Bandes hat Quinn mit Mathilda Schluss gemacht und Kerstin Gier den Leser mit diesem Ausgang lange, ganz lange auf die Fortsetzung warten lassen. Zwei Jahre ist es jetzt her, dass wir Mathildas und Quinns erste Begegnung mit dem Saum miterleben durften. Bislang war es nur Quinn, dem es gelang in den Saum zu kommen, diesmal möchte Mathilda ihm folgen und vielleicht hat sie sogar einen Weg gefunden.

Was soll ich sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Allein schon der Gedanke, dass ausgerechnet Mathilda, die aus einer zutiefst gläubigen (um es mal nett auszudrücken) Familie, kommt sich auf Feenwesen, sprechende Wasserspeier und den Saum einlässt, ist genial. Überhaupt Pax. Könnten wir da bitte mal ein Bild von haben, der ist ja an Niedlichkeit kaum zu übertreffen. Und dabei doch – bei aller Flapsigkeit – uralt und auch weise.

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Axie Oh: Das Mädchen, das in den Wellen verschwand

Vor Mina sind bereits 99 junge Frauen ins Meer gesprungen. Doch keine von ihnen konnte den Zorn des Meeresgottes beenden. „… Mein Leben lang habe ich an die Legende von der Braut des Meeresgottes geglaubt, wie sie von Großmutter zu Großmutter weitergegeben wurde – seit Anbeginn der Stürme, als Eroberer aus dem Westen das Reich verwüsteten und den Kaiser von der Steilküste ins Meer warfen. Der Meeresgott, der den Kaiser wie einen Bruder geliebt hatte, schickte die Unwetter … im wütenden Regen erkannte man seine Tränen, im dröhnenden Donner seine Schreie.“ (S. 271)

Mina wird Teil der Legende, als sie sich für das Glück ihres Bruders opfert. Am Meeresgrund entdeckt sie eine verwunschene Welt, in der Geister, Fabelwesen und Götter leben, sich gegenseitig bekämpfen und die Not der Menschen ignorieren.

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Kiersten White: Amazement Park

Mack lebt im Obdachlosenheim. Als sie ein kleines Mädchen war, ermordete ihr Vater ihre gesamte Familie. Sie hat nichts mehr und deshalb nichts zu verlieren. Als sie als Teilnehmerin für eine Realityshow angefragt wird – bei der es um ein simples Versteck-Spiel geht, mit einem mit einem Geld-Gewinn, der eine bessere Zukunft garantiert – sagt sie also zu. Warum auch nicht? Sie ist dem Tod durch Verstecken entkommen, was spricht dagegen, das hier gewinnen zu können?

Sie ist nicht die einzige Teilnehmerin, deren Leben so am Ende ist, dass dieses Spiel der einzige Ausweg scheint. 14 Menschen sollen 7 Tage in einem verlassenen, verfallenen Vergnügungspark durchhalten, ohne gefunden zu werden. Kein Haus in der Nähe, kein Handyempfang und wo genau sie überhaupt sind, wissen die Kandidaten auch nicht.

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Richard Swan: Im Netz des Dämons: Die Chroniken von Sova 02

Helena hat ihre Jugend als elende Kanalratte aus den Straßen Muldas hinter sich gelassen. Junker Konrad Vonvalt, gefürchtetes Mitglied des unbestechlichen Ordens der Richter nahm sie zunächst als Schreiberin, dann als Elevin, vielleicht also zukünftige Richterin zu sich.

Der Richterorden, der bislang alleine das Wissen um die Magie hütete, wurde verraten. Dieser Erkenntnis kann sich Junker Vonvalt nicht länger verschließen. Nach Sova, der Hauptstadt des Reiches zurückgekehrt, setzt der Kaiser, der Vonvalt vertraut wie niemandem sonst, diesen auf die Rebellen an. Er muss seine Richterkollegen anklagen und verhaften – selbst sein Mentor verschwindet im kaiserlichen Verlies, wo er auf die Folter und den Strick wartet.

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Lana Harper: Payback´s A Witch

Seit fünf Jahren war Emmy Harlow nicht mehr in ihrer Heimatstadt Thristle Grove. In ihrer Wahlheimat Chicago fühlt sie sich wohl und vermisst nichts aus ihrem alten Leben. Bis sie über die Stadtgrenze fährt und auf einmal die Magie wieder spürt: Die Magie der Stadt und ihre eigene. Denn nur im Schutz des kleines Ortes können die dort lebenden Hexen ihre Macht entfalten – verlassen sie ihn, geben sie auch ihre Kräfte auf. Ein Opfer, dass Emmy bereit war zu zahlen. Doch nun, wo sie zurückkehrt, um als Richterin über das magische Tournier zwischen den Gründerfamilien zu entscheiden, ist sie sich plötzlich nicht mehr so sicher.

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Emma Berquist: Nex: Die letzte Nacht

Lexi hat eine Gabe – oder auch einen Fluch, wie sie eher sagen würde. Wann immer sie einen Menschen berührt, kann sie die Art und den Tag seines Todes sehen. Das hat sie menschenscheu gemacht und Kontakt hat sie fast nur noch zur Gruppe der übernatürlich Begabten in Los Angeles, denn dort kann sie offen sagen, warum sie niemanden berühren möchte. Eines Abends passiert es trotzdem: sie rempelt versehentlich ein Mädchen an und sieht deren brutalen Tod noch am gleichen Abend. Aber sie schweigt. Zu Lexis Gaben gehört es aber auch, mit hängengebliebenen Geistern reden zu können. Und wer erscheint ihr am nächsten Tag? Genau, Jane, das ermordete Mädchen. Und sie lässt sich nicht abschütteln.  Noch mehr Menschen verschwinden und langsam kristallisiert sich heraus, dass der Mörder unter den übernatürlich Begabten zu suchen ist. Lexi macht sich auf die Suche, auch, um ihr schlechtes Gewissen Jane gegenüber zu beruhigen, obwohl sie sicher weiß, dass sie nichts hätte ändern können.

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Emily J. Taylor: Hotel Magnifique: Eine magische Reise

Einst, als ihre Mutter noch lebte, war ihre Welt auf einer der kleinen, dem Festland vorgelagerten Inseln, noch in Ordnung. Die Rede ist von den Schwestern, der 17- jährigen Jani und ihrer kleinen Schwester Zosa. Nach ihrer Flucht aufs Festland schuftet Jani in der Küstenstadt Durc jeden Tag in einer Gerberei, um den gemeinsamen Lebensunterhalt zu sichern – als sich unverhofft eine Tür öffnet.

In unregelmäßigen Abständen taucht das legendäre Hotel Magnifique für einen Tag in der Stadt auf. Zutritt hat nur, wer sich die horrenden Preise für eine Woche Aufenthalt leisten kann und die dienstbaren Geister – Zimmermädchen, Künstler, Köche.

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