Emily Wilde beschäftigt sich an der Universität Cambridge mit Dryadologie, der Feenkunde. Aus diesem Grund begibt sie sich auf eine Forschungsreise nach Ljosland, eine Insel im hohen Norden. Dort will sie Feldstudien durchführen und ihre Erkenntnisse ein einer Enzyklopädie zusammenfassen. Vorerst hält sie ihre Erlebnisse in einem Tagebuch fest, dem vorliegenden Roman. Ljosland präsentiert sich landschaftlich karg, kalt, von einer bizarren Schönheit. Die Menschen begegnen Emily mit einer Mischung aus Neugier und Zurückhaltung.
Sie kommt mit ihrem spröden Naturell nicht besonders gut an bei ihnen. Tatsächlich gelingt es ihr besser, Kontakt zu einem Elf zu knüpfen, mit ihm zu plaudern und eine Freundschaft aufzubauen. Da taucht der Institutsleiter und ihr Vorgesetzter Wendell Bambleby auf, um an ihrer Arbeit zu partizipieren. Bambleby ist überirdisch schön, charmant und ein Ästhet, aber auch faul, launisch und schwer durchschaubar.









