Chloe Gong: Immortal Longings

Stellen Sie sich eine Metropole vor, wie wir sie so zumindest noch nicht kennen. Ein Moloch von einer Stadt, ein Zentrum allen Lebens, ein Ort der Verzweiflung, der Armut und der Intrigen.

Willkommen in San-er, einst zwei separate Städte, die inzwischen zu- besser ineinander gewuchert sind.

Einst gab es auch zwei Monarchen inklusive zweier Paläste – nachdem der eine Zweig der Monarchie, blutig, wie sich dies so gehört, von den Töpfen der Macht verdrängt wurde, wurde dessen Palast geschliffen, dort recken sich nun, wie allerorts, Wolkenkratzer in den Himmel, stinkt es genauso, wie überall sonst. Das Elend regiert in der Stadt.

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Tricia Levenseller: Daughter of the Pirate King

Isla de Canta, die Insel der Gesänge, so heißt sie – eine mystische Insel irgendwo in den Weiten der See. Gerüchte wollen wissen, dass die Sirenen all das Gold und die Juwelen, die sie ihren Opfern jemals abgenommen haben, genau dort versteckt haben sollen. Ein Schatz so groß, dass man ein Königreich davon kaufen könnte.

Einst soll es sogar eine Karte zu der Insel gegeben haben. In drei Teile geteilt ist sie verschollen, nur ein Mythos – oder mehr?

Alosa, Tochter des Piratenkönigs und Abkömmling einer Sirene, hat den väterlichen Auftrag einen Teil eben jener Karte zu beschaffen. Einst war die Karte auf die Kapitäne der drei alten Piratenlords verteilt worden. Dass der Kapitän einer dieser Clans von seinen Söhnen umgebracht wurde, lässt sie zu einer List greifen.

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Nena Tramountani: Twelve of Nights 01: Das gestohlene Herz

Ioanna ist eine Kalikanzari, das bedeutet, dass sie kein Herz hat. Nur einmal im Jahr zwischen Weihnachten und dem 6. Januar mischen sich diese Wesen unter die Menschen und können zwölf kurze Tage lang wieder etwas fühlen und sich erinnern, wie es war, ein Mensch zu sein. Dieser Zauber funktioniert nur in einem abgeschiedenen griechischen Bergdorf, dessen Bewohner Jahr für Jahr wieder die Geschehnisse der Raunächte vergessen – genau wie das eine Opfer, das die Kalikanzari Jahr für Jahr zu sich holen.

So auch Daphne, die kein Wort glauben möchte, als Ioanna sie mit einer unglaublichen Tatsache konfrontiert: Sie lieben einander und können sich nur zwölf Nächte im Jahr sehen, danach vergisst Daphne sie wieder.

Kann Daphne dieser schönen Fremden trauen? Und kann ein Monster ohne Herz überhaupt lieben oder verfolgt Ioanna einen düsteren Plan?

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Mona Kasten: Haunted Reign

Dieses Buch dreht sich um Zoey und Dylan und sie findet in dieser Geschichte auch sein Ende.

Zoey King versucht mit aller Macht, zu vergessen. Zu vergessen, dass sie ihre beste Freundin verloren hat. Dass ihr Leben auf dem Kopf steht, seit sie erfahren hat, dass sie eine Banshee ist und Todesmagie in sich trägt. Dass der Junge, den sie mag, in ihr nichts weiter sieht als ein Nachhilfeprojekt und sich nicht einmal mehr an den Kuss zu erinnern scheint, den sie geteilt haben. Als wäre das noch nicht schlimm genug, lassen Zoeys Noten seit dem Wechsel an den Zweig der Silver Ravens zu wünschen übrig. Doch zumindest dafür gibt es eine Lösung: Das Jahresabschluss-Turnier an der Everfall Academy steht an, eine Möglichkeit, Zusatzpunkte für ihr Zeugnis zu sammeln. Allerdings stellt sich schon die erste Prüfung als gefährlicher heraus, als Zoey jemals hätte ahnen können. Und bald steht nicht nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel, sondern auch das der Menschen, die ihr alles bedeuten …

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T. J. Klune: Alte Geheimnisse: The Extraordinaries 03

T. J. Klune schließt mit vorliegendem Roman seine Young-Adult-Superhelden-Trilogie „The Extraordinaries“ ab.

Heyne hat der kleinen Reihe die Weihen einer Hardcover-Ausgabe zukommen lassen – ein Hinweis darauf, dass man zum einen von der inhaltlichen Qualität überzeugt war, aber auch, dass der Vertrieb davon ausgegangen ist, dass sich die Leser für die Geschichte erwärmen würden.

Im Zentrum des Geschehens steht der Teenager Nick und dessen Beziehung zu seiner großen Liebe, Seth.

Nick hat sich vom Superhelden-Fanfiction-Autor zum Superhelden entwickelt, einem „Außergewöhnlichen“, der sich jetzt Guardian nennt, der alte Spitzname seiner Mutter.

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Marah Woolf: House of Eternity

Weltall, fliegende Pferde und die ständige Angst, nicht genügend Lebenszeit zu sammeln. Außerdem noch tote Planeten. Mit diesen Dingen ist Averie tagtäglich konfrontiert und tut alles dafür, dass sie eine Karriere einschlagen kann, die ihr nicht entspricht; sie will zu den Sturmjägern dazu gehören. Allerdings ändern sich die Dinge, als sie ihrem ehemals geliebten Atticus wieder regelmäßig begegnet. Insbesondere in dem Gedanken daran, dass weitere Planeten zerstört werden könnten.

„House of Eternity“ ist für mich mit einem sehr positiven Leseerlebnis verbunden. Die Geschichte hat ihre Zeit zum Entwickeln gebraucht, jedoch hat das dem Inhalt rückblickend keinen Abbruch getan. Besonders gut hat mir das Weltall-Setting gefallen und auch die dystopischen Elemente haben zur düsteren Stimmung beigetragen.

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Darcy Coates: Geister in Blackwood House

»Meinst du nicht, wir sollten uns die gruselige Treppe für später aufheben? Zu einer Zeit, wenn es nicht gerade, du weißt schon, Mitternacht ist?« (S. 85)

Festa-Bücher? Pure Festa-Magie!

Diese einzigartige, leicht raue und fast lederartige Haptik der Bücher – ein absoluter Traum! Dazu ein wunderbar lesbarer Buchsatz, der vor Liebe zum Detail nur so sprüht, und als Krönung manchmal kunstvoll gestaltete Seitenränder. Ein wahres Fest für die Sinne!

Doch nun zum Inhalt:

Von Gänsehaut zu Kitsch: Warum »Geister in Blackwood House« mich nicht ganz überzeugen konnte.

Die ersten Seiten? Ein vielversprechender Auftakt!

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Alexandra Flint: Silent Secrets

Ein neues Buch von Alexandra Flint? Das muss natürlich direkt bei mir einziehen! Vor allem, wenn der Klappentext so gut klingt wie bei diesem Buch!

In „Silent Secrets“ geht es um die unterirdische Weltenbibliothek Mondia, die über das Schicksal der Menschen entscheidet. Als nun die 19-jährige Remy erfährt, dass sie tief mit der Mondia verbunden ist und von Kasimir in die ihr unbekannte Welt eingeführt wird, wird schnell klar, dass beide sich auf eine gefährliche Reise begeben müssen, um die Mondia zu retten.

Schon das erste Kapitel konnte mich absolut in seinen Bann ziehen. Der mir schon sehr bekannte, flüssige Schreibstil von Alexandra Flint lässt die Seiten verfliegen und die Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf.

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Genoveva Dimova: Tage einer Hexe

12 Tage sind es zu jedem Jahreswechsel. 12 Tage, in denen die kleine Stadt Chernograd von Monstern überrollt wird. Die Bewohner sind es gewohnt, bereits seit Jahren können sie die Stadt aufgrund einer Mauer nicht verlassen und fast jeder hat mindestens einen Verwandten oder Freund während der „schmutzigen Tage“ verloren. Die Hexe Kosara hat es sich zur Aufgabe gemacht, als Monsterjägerin die Menschen der Stadt zu beschützen. Sie selbst hält sich für eine höchstens mittelmäßige Hexe, die dem Zaren der Monster, dem Zmey, nicht widerstehen konnte und jedes Jahr wieder nicht kann.

Aber stur, wie sie ist, versucht sie es von Neuem jedes Jahr und dieses Jahr führt das dazu, dass sie ihren Schatten verliert. Eine Katastrophe für eine Hexe, denn es raubt ihr ihre Kräfte und bedeutet über kurz oder lang – ihn ihrem Fall eher kurz – ihren Tod. Außerdem landet sie bei dieser überhasteten Aktion im sicheren Belgograd – der Stadt hinter der Mauer und muss sich dort mit einem durchaus seltsamen Ermittler zusammentun, um überhaupt zurückzukommen und eine Chance zu haben, ihren Schatten wiederzubekommen.

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Scott Hawkins: Die Bibliothek am Mount Char

Carolyn unterscheidet sich nicht sehr von ihren Mitmenschen. Sie mag Guacamole, Zigaretten und Steak und sie weiß, wie man ein Telefon benutzt. Mit der Kleidung ist es etwas schwierig, aber jeder sagt etwas Nettes über ihr Outfit mit dem Wollpulli über den goldenen Spandex-Radlerhosen und den Legwarmern. Schließlich war sie einmal eine ganz normale Amerikanerin.

Das ist natürlich schon lange her, genauer gesagt 23 Jahre. Bevor ihre Eltern starben. Bevor sie und die anderen elf Kinder von dem Mann aufgenommen wurden, den sie Vater nannten.

In den Jahren seither hatte Carolyn keine Gelegenheit, viel rauszukommen. Stattdessen wurden sie und ihre Adoptivgeschwister nach den alten Bräuchen des Vaters erzogen und ein jeder von ihnen in einer vergessenen Sprache, dem Pelapi in einem der 12 Kataloge (Bereiche des Wissens) der Bibliothek ausgebildet. Sie haben die Folianten studiert, sind gestorben und wurden wiedererweckt, wurden gemartert, im Stier/Bullen verbrannt und kamen zurück.

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