Emily lebt bei ihren Großeltern, weil ihre Eltern nach der Insolvenz ihres Betriebs in Dubai arbeiten müssen. Ihre Großmutter arbeitet in einer Bibliothek, ihr Großvater verliert nach und nach sein Gedächtnis, aber wenigstens hat sie zwei gute Freunde. Eines Tages entdeckt sie einen geheimen Raum hinter der Bibliothek und darin die goldene Schreibmaschine und je ein Exemplar jedes Romans, der jemals auf der Welt geschrieben wurde. Mit dem Spezialpapier und der magischen Schreibmaschine kann Emilie jedes Buch der magischen Bibliothek umschreiben, indem sie eine Seite mit ihren Veränderungen abschreibt und dann neu einklebt. Damit ändert sich nicht nur jede Ausgabe dieses Buches, sondern auch Verfilmungen, Hörbücher, Berichterstattungen und vor allem die Erinnerungen der Menschen. Die Veränderung wirkt bis in die Realität, denn was sie lesen, beeinflusst die Entscheidungen der Menschen.
WeiterlesenHorror & Fantasy
M. A. Carrick: Das Pfauennetz: Rabe und Rose 03
Willkommen zurück in Nadežra, einer Stadt, die von Misstrauen, Missgunst und Gewalt regiert wird. Kein Wunder, dass hier Intrigen, Magie und Geheimnisse blühen.
Dort begegneten wir der alt-eingesessenen, inzwischen verarmten Händlerfamilie der Traementis. Der Grande Dame der Familie, Donaia Traementis und ihrer Tochter stand und steht das Wasser finanziell bis zum Hals. Als Renata – Ren – Viraudax, eine Trickbetrügerin versucht, sich als vermeintlich lang verschollene Verwandte eben jener reichen Kaufmannsfamilie einzuschleichen, ahnt sie nichts von der Armut ihres Ziels – freundet sich dann aber mit den Adeligen an und stellt ihre Talente gerne in den Dienst der Familie.
WeiterlesenMiriam Rademacher: Banshee Livie 10: Notwehr für Newcomer
Nun ist es also doch passiert. Die Harrowmores müssen ihr Schloss verlassen. Zwei von ihnen haben es tatsächlich gewagt, mit Arbeit Geld zu verdienen, und das entspricht nicht den Bedingungen der Erbschaft. Nun gut, in zumindest einem Fall ist Livie daran nicht ganz unschuldig gewesen. Der neue aktuelle Herr von Harrowmore ist ein nerviger Australier, aber das ist ganz bestimmt nicht der Grund dafür, dass Livie es irgendwie versäumt hat, ihn vor seinem vielleicht bevorstehenden Tod zu warnen. Die Hölle ist aber ohnehin nicht gut auf sie zu sprechen und so kommt es zu einer „Beförderung“, was in Höllenkreisen selten etwas Gutes bedeutet. Livie findet sich als Todesbotin in Ausbildung wieder, auf Harrowmore zieht eine neue Banshee ein (der sich sehr viel leichter mit seiner neuen Aufgabe abfindet als Livie vor 10 Bänden – aus Gründen). Endlich kann Livie die Qualen nachempfinden, die ihr Vorgesetzter und Geliebter Walt stets durchmacht, wenn einem Harrowmore der Tod droht.
WeiterlesenMarie Niehoff: Burning Crown
„Burning Crown“ ist das erste Buch, dass ich von Marie Niehoff lese und vor allem dann bin ich immer gespannt, wie der Schreibstil ist und wie detailreich die Beschreibungen sind. Vor allem bei Fantasy für mich ein absolut wichtiger Faktor! Doch hier konnte mich die Autorin schon auf den ersten paar Seiten abholen. Während ich sonst ein paar Kapitel brauche, um gänzlich in die Geschichte eintauchen zu können, war ich hier schon nach ein paar Seiten absolut in einem Strudel. Ich konnte mir die Umgebungen, die Protagonisten und die Drachen so unglaublich gut vorstellen und die Seiten sind nur so vorbeigezogen.
WeiterlesenRebecca Thorne: Can´t Spell Treason without Tea
Was macht man, wenn man aus einer Familie von Wächtern stammt, es bis zur Leibwächterin der Herrscherin geschafft hat und seinen Job schlicht hasst?
Dazu kommt, dass die Monarchin eine aufgeblasene, arrogante und hartherzige Schnepfe ist, dass die eigene Geliebte zwei Königreiche entfernt lebt und Reyna sich unheimlich nach ihr sehnt. Als ihr während ihrer Tätigkeit von einem Assassinen ein Messer an den Hals gehalten wird, ist endgültig Schluss mit lustig.
Sie flieht, vereint sich mit ihrer Partnerin, einer, nein eigentlich der Meisterzauberin schlechthin und zieht sich an den A… der Welt zurück. Abgeschieden und kalt ist es hier, die Banditenquote ist hoch, dafür sind die Immobilienpreise überschaubar. Schließlich wollen unsere Turteltauben ein Tee-Café mit Buchhandlung, das „Ein Neues Blatt: Bücher und Tee“ eröffnen, da kommen überschaubare Kosten natürlich gut.
WeiterlesenRosie Talbot: Sixteen Souls: Wovor die Toten sich fürchten
Charlie ist ein Glückskind – auch wenn er sich selbst wirklich nicht so beschreiben würde. Nach einer schweren Meningitis war er fast eine halbe Stunde klinisch tot, bevor er dann doch wieder zu sich kam. Der Vorfall hat ihm seine beide Unterschenkel gekostet, seitdem plagt er sich mit drückenden Prothesen und einem Rollie herum. Sein Coming-out hat er auch schon einige Jahre vor sich hergeschoben – die Reaktion seiner Eltern möchte er sich wirklich lieber nicht vorstellen.
Viel belastender aber ist, dass er seit seinem Tod die Verstorbenen von York, also eher die, die nicht ins Licht gegangen, sondern hier festhängen, sehen kann.
Dass immer mehr der Geister verschwinden, bemerkt er zunächst nicht. Er hat genügend damit zu tun, Todesschleifen auszuweichen, die ihn grausam töten könnten.
Jennifer Estep: Crashing Stars
Vesper ist eine Seherin, ihre Magie reicht jedoch gerade mal dafür aus, kaputte Geräte zu reparieren, weshalb sie auf einem mittelmäßigen Planeten in einem unterirdischen Labor daran arbeitet, eine reiche Familie noch reicher zu machen.
Ganz anders ist es bei Kyrion, der in eine der edlen Familien hineingeboren wurde, die die Galaxie regieren. Er gehört zu den Elitesoldaten der Herrscher und ist genauso gutaussehend wie tödlich.
Als Vesper bei ihrer Arbeit auf einen vermeintlichen Fehler aufmerksam wird, der sich als gewollte Sabotage herausstellt, kreuzen sich ihre Wege, denn über Nacht wird die unwichtige Laborratte zu einer Gefahr, die beseitigt werden muss – zwangsverpflichtet an der Seite des Elitekämpfers. Was keiner von ihnen voraussieht: Ihre Magie scheint mehr gemeinsam zu haben, als sie jemals gedacht hätten, denn zwischen ihnen entsteht ein magisches Band, das ihre Schicksale aneinanderbindet und ihre Leben voneinander abhängig macht. Sehr zum beidseitigen Ärger, denn auf keinen Fall ist diese Anziehung, die sie plötzlich füreinander empfinden, echt.
WeiterlesenBea Fitzgerald: Princess, Prophet, Saviour
Helena ist Paris’ Gewinn für eine Wette zwischen drei griechischen Göttinnen. Jedoch, wie aus dem ursprünglichen Drama bekannt, nimmt dies eine Wendung für Paris Heimat, die keiner hat glauben wollen. Kassandra, die als verrückt geltende Prinzessin und gleichzeitig Prophetin gilt, hat versucht eine Warnung auszusprechen. Wahrscheinlich hat sich Apollon, der Sonnengott, zum gleichen Zeitpunkt über die Prinzessin lustig gemacht. Schließlich ist er für diese Tatsache verantwortlich.
Eine Strafe für Trojas Prinzessin, die eigentlich nur dem klassischen Frauenbild ihrer Zeit entfliehen wollte. Ausgerechnet Helena, die von Kassandra von Beginn an als unsympathisch betrachtet wird, könnte der Schlüssel zur Lösung sein. Dabei schwirrte auch mir als Leserin der Kopf.
WeiterlesenAbigail Owen: The Games Gods Play

Macht ist doch etwas Verführerisches. Da hat man als Gott gemeinhin doch wirklich genügen derselben, doch irgendwie kann es wohl nie zu viel an Macht sein, zumal die Damen und Herren Nachbargötter ja auch, bildlich gesprochen, ihren Hut in den Ring werfen. So wird, so ist es gute, alte Sitte, alle einhundert Jahre ein Wettstreit ausgelobt. Der Sieger besteigt der Thron des Olymp – so weit, so gut.
Natürlich kämpfen die hohen Herrschaften nicht persönlich. Sie wählen ihre oder ihren Kämpen, die oder der sie bei den Crucible-Spielen vertritt.
Bislang waren die altgriechischen Götter dabei ziemlich unter sich – dieses Mal, sie ahnen es bestimmt bereits, ist es ein wenig anders, sonst hätte ich ja auch nichts zu berichten.
WeiterlesenKerstin Gier: Vergissmeinnicht 3: Was die Welt zusammenhält
So ein Finale betrachte ich ja immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge – besonders wenn die Trilogie so fesselnd ist, wie diese hier. Jetzt ist er also endlich erschienen, der letzte Band von Vergissmeinnicht. Wir mussten nicht ganz so lange warten wie zwischen dem ersten und dem zweiten Band und dieses Mal gibt es sogar eine kurze Erinnerung an die Vorgänge der ersten beiden Bände. Sehr süß vorgetragen von dem kleinen Dämon Bax.
Mathilda und Quinn sind sich inzwischen schon seit 6 Monaten sehr sicher, dass sie zusammen gehören. Was auch immer Quinn in der Sternentor-Prüfung erwartet, sie wollen es gemeinsam durchstehen. Sie erzählen abwechselnd, wie die Geschichte weitergeht. Zunächst soll aber der große Schulball anstehen, organisiert von niemand geringerem als Johanna Bogen, ehemals bekannt als Jean d’Arc. Die hat sich nicht lumpen lassen und alles was Welt und Saum zu bieten haben angeheuert. Dumm nur, dass im Saum gerade eine Strafaktion stattfindet, die unter anderem das berühmte Musikorchester betrifft, das auf dem Schulball spielen soll.
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