Savannah hat den Verlust ihrer Schwester Poppy vor vier Jahren noch immer nicht verwunden. Ganz im Gegenteil: Seit ihrem siebzehnten Geburtstag verliert sie sich mit jedem Tag mehr in ihrer Trauer und Einsamkeit. Diese Gefühle teilt sie mit Cael, der seit dem Tod seines Bruders vor wenigen Monaten am Boden zerstört ist. Erst als die beiden sich bei einem Therapieprogramm für Jugendliche begegnen und langsam näherkommen, erhalten sie eine Chance auf das, was sie sich beide so verzweifelt wünschen: endlich wieder zu leben. Doch dafür müssen sie nicht nur dem Programm vertrauen, sondern auch sich selbst …
Autor: Leselust Team
Maria Turtschaninoff: Moorhöhe
Im 17. Jahrhundert bekommt Matts Mattsson Rask von der Krone für treue Dienste im damaligen Osten Finnlands, in Österbotten, ein Stück Land geschenkt. Er darf es urbar machen, einen Hof darauf bauen, seinen Lebensunterhalt davon generieren. Matts ist zäh, tüchtig und arbeitet unermüdlich, bis er dem Bodeneinen kleinen Acker abgerungen und ein Haus gebaut hat.
Er nennt den Weiler Nevabacka, Moorhöhe, und wird selbst zu Matts Mattsson Nevabacka, denn ein Bauer trägt den Namen seines Hofes. Bis ins einundzwanzigste Jahrhundert begleitet der Leser die Bewohner von Nevabacka, jeden die kurze Spanne seines Lebens lang. Eine wichtige Rolle spielt dabei immer die Natur, insbesondere das Moor, das seltsame Wesen hervorzubringen scheint, Ort alter Lieder und Legenden ist und für manchen zum Zufluchtsort wird.
WeiterlesenAnders de la Motte: Eisiges Glas
Leonore Askers Kindheit war eher dysfunktional. Aufgewachsen bei einem überzeugten Prepper hat sie sich irgendwann befreit und sich ein eigenes Leben als Kriminalinspektorin aufgebaut. Sie war fest davon überzeugt, niemals wieder zurückzukehren. Aber die Vergangenheit lässt einen Menschen nicht so einfach los. Während sie noch versucht, sich in ihrer neuen Aufgabe als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle – das scheint für die Kriminalfälle ebenso zu gelten wie für die Mitarbeiter – zurechtzufinden, meldet sich ihr Vater bei ihr. Nur wenige Meter von seiner Farm entfernt wurde die Leiche eines Urban Explorers gefunden und er geht – ganz richtig – davon aus, dass er unter Verdacht geraten wird. Leo soll den wahren Täter schnell finden, denn ihr Vater wird sich mit allen Mitteln gegen eine Verhaftung zur Wehr setzen.
WeiterlesenQuentin Peck: Minus 22 Grad
Laura Gehler wird entführt. Mitten in einer Winternacht, als sie wie immer mit ihrem Trekkingrad unterwegs ist. Sie findet sich wieder in einem gläsernen Käfig, ausgestattet wie ein Zimmer für ein junges Mädchen. Ihr Entführer spricht mit verzerrter Stimme mit ihr, gibt ihr Rätsel zu lösen. Wenn es ihr gelingt, soll sie frei sein. Wenn nicht, wird sie an einem vom Entführer bestimmten Datum sterben. Gleichzeitig bekommt Lauras Mutter, eine bekannte und einflussreiche Kommunalpolitikerin eine makabre Botschaft – eine Barbiepuppe mit dem Sterbedatum ihrer Tochter. Ermittler Lukas Johannsen wird durch die Puppe an einen lange zurückliegenden Fall erinnert, der nie aufgeklärt werden konnte.
WeiterlesenAnne Tyler: Drei Tage im Juni
Anne Tyler kann man als bewährte Autorin für gute Unterhaltungsliteratur bezeichnen. Sie war für viele Preise nominiert und ist unter anderem Trägerin des Pulitzerpreises und des Sunday Times Award für ihr Lebenswerk. In unserem Portal ist außerdem die Rezension zu ihrem 2016 erschienenen Roman „Kleine Abschiede“ zu lesen.
Lebensnah, mit treffenden Dialogen
Mit den Figuren dieses Romans fühlt man sich schnell angenehm vertraut. Anne Tyler versteht es, sie in all ihrem Tun so echt und lebensnah agieren zu lassen, dass man das Gefühl hat, es handle sich um alte Bekannte. Federleicht beschreibt sie Tagesabläufe, Konflikte und Emotionen. Vor allem die überaus treffende Dialogführung, mit der Anne Tyler weite Bereiche der Handlung ausfüllt, liest sich frappierend stimmig. Kein einziges Wort wird hier als überflüssig oder Lücken füllend wahrgenommen.
WeiterlesenRalf Thiesen: Krähen über Königsberg
Vielschichtiger, figurenreicher historischer Kriminalroman
Wieder ein zweiter Band aus einer Reihe, deren ersten ich leider verpasst habe. Doch auch ohne den Inhalt der ersten Folge zu kennen, versteht man diesen neuen Krimi durchaus, der seine Spannung erst nach und nach entwickelt.
Die Handlung dieses in den zwanziger Jahres des zwanzigsten Jahrhunderts spielenden Krimis zusammenzufassen, ist gar nicht so einfach. Denn die Story ist sehr wendungsreich, verlangt einiges an Geschichtskenntnissen und hat vor allem (zu) viele Handlungsorte und Figuren.
WeiterlesenRebecca Yarros: Alles, was ich geben kann: The Last Letter
Ella hätte nie gedacht, dass sie als Brieffreundin eines anonymen Soldaten in diesem einen wahren Freund finden würde. Dennoch entwickelt sich eine tiefe Zuneigung zwischen ihr und ›Chaos‹ – vielleicht sogar mehr. Dann treffen Ella mehrere schwere Schicksalsschläge, und als auch die Briefe von ›Chaos‹ ausbleiben, muss sie glauben, dass sie allein auf der Welt ist.
Obwohl er sie nicht persönlich kennt, hat Beckett alias ›Chaos‹ sich in die Frau hinter den Briefen verliebt. Ella, die Schwester seines besten Freundes. Als dieser stirbt, bittet er Beckett in einem letzten Brief, Ella beizustehen. Beckett wird alles tun, um Ella zu unterstützen, aber er wird ihr niemals sagen können, wer er wirklich ist, und Ella hasst nichts mehr als Lügen.
Das Buch hat mich anfangs sehr gefesselt und ich kam dadurch unglaublich schnell voran, leider ließ es aber zur Mitte hin stark nach, und ich tat mich plötzlich schwerer als zu Anfang.
WeiterlesenAlexandra Flint: Lakestone Campus of Seattle: What We Lost
Sterne und entfernte Galaxien – keine anderen Dinge können Brynn so sehr begeistern. Es ist für sie nicht nur eine Begeisterung, sondern eine Leidenschaft. Umso gewillter ist sie, alles zu tun, um am Lakestone Campus of Seattle Astrophysik studieren zu können. Auch Kace hat eine Leidenschaft, die er allerdings mit traurigen Erinnerungen verbindet und dieser dementsprechend nur ungern nachgeht; nämlich Klavierspielen. Auch er entscheidet sich dazu, sein Leben an der Eliteuni fortzuführen.
WeiterlesenRebecca Thorne: Can´t Spell Treason without Tea
Was macht man, wenn man aus einer Familie von Wächtern stammt, es bis zur Leibwächterin der Herrscherin geschafft hat und seinen Job schlicht hasst?
Dazu kommt, dass die Monarchin eine aufgeblasene, arrogante und hartherzige Schnepfe ist, dass die eigene Geliebte zwei Königreiche entfernt lebt und Reyna sich unheimlich nach ihr sehnt. Als ihr während ihrer Tätigkeit von einem Assassinen ein Messer an den Hals gehalten wird, ist endgültig Schluss mit lustig.
Sie flieht, vereint sich mit ihrer Partnerin, einer, nein eigentlich der Meisterzauberin schlechthin und zieht sich an den A… der Welt zurück. Abgeschieden und kalt ist es hier, die Banditenquote ist hoch, dafür sind die Immobilienpreise überschaubar. Schließlich wollen unsere Turteltauben ein Tee-Café mit Buchhandlung, das „Ein Neues Blatt: Bücher und Tee“ eröffnen, da kommen überschaubare Kosten natürlich gut.
WeiterlesenLeonie Lastella: Hidden: Lakes of Lies
Nach dem plötzlichen Tod seiner Schwester fühlt Miles sich orientierungslos und schuldig. Am Lake Tahoe will er nun seine Trauer überwinden, dort trifft er allerdings auf die geheimnisvolle Via und sie ist es, die ihm neue Hoffnungen gibt. In ihrer Gegenwart kann er seine Gefühle vergessen und sich endlich wieder glücklich fühlen. Doch Via wirkt getrieben und panisch, sie scheint was zu verbergen, aber was macht ihr so zu schaffen?
Der Klappentext ist besser als die Geschichte.
Der Klappentext hörte sich gut an und ich freute mich richtig auf das Buch, doch ich wurde ziemlich enttäuscht, als ich es anfing zu lesen. Ich brauchte viel zu lange, um überhaupt irgendwie mit der Geschichte warmzuwerden, denn es gab viel zu viel Hin und Her zwischen den Protagonisten. Noch dazu waren diese auch noch nervig und anstrengend, nicht nur wegen der fehlenden Kommunikation zwischen ihnen.
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