Jonas Jonasson: Wie die Schweden das Träumen erfanden

Herzerfrischende Geschichte für alle, die den Elch lieben

Dieser kleine Roman macht soviel gute Laune, soviel Spaß, dass man ihn fast gleich noch einmal lesen möchte. Jonas Jonasson, dessen „Hundertjähriger“ immer noch unvergessen ist, hat sich hier eine so leichter, locker-flockige Geschichte ausgedacht, die genau das richtige ist für trübe Novembertage.

Dabei ist das Ganze schon recht absurd, völlig unmöglich aber vielleicht auch nicht. Und es zeigt, wie leicht es sein kann, Grenzen zu überschreiten.

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Gigi Pandian: Geister der Vergangenheit: Die unglaublichen Fälle der Zoe Faust 02

Zwar ist es Zoe gelungen, Dorian vor der endgültigen Rückverwandlung in Stein zu bewahren, doch das Heilmittel stellt sich lediglich als kurzweilige Übergangslösung heraus und der Gargoyle ist noch immer in Gefahr. Zusätzlich zerrt es auch an Zoes Kräften, die falsche Alchemie zu praktizieren.

Ausgerechnet jetzt, wo sie doch völlig andere Sorgen hat, tauchen zwei Show-Magier in der Stadt auf und es sieht so aus, als seien sie ebenfalls Alchemisten wie Zoe – mit einem beträchtlichen Unterschied: Einer von ihnen sieht dem Abbild eines Mörders zum Verwechseln ähnlich. Als dann ein Mann tot im Theater der Magier gefunden wird, ist es an Zoe, das Verbrechen aufzuklären. Denn wie sollte sie der Polizei und ihrem neuen Freund Max von den übernatürlichen Phänomenen überzeugen, die sich in der Stadt zutragen?

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Martha Wells: Übertragungsfehler: Ein Killerbot Roman 03

Man sollte es ja nun wirklich einmal begriffen haben – ich, eine ehemalige, frei drehende Security-Unit – bin, auch wenn mein Name vielleicht etwas Anderes andeutet, kein frei laufender, manischer Massenmörder. Ich bin sehr zufrieden damit, wenn meine Schutzbefohlene friedlich ihr Leben leben kann und ich nichts zu tun bekomme.

Gestatten, dass ich mich vorstelle – Killerbot der Name und auf Preservation Station so etwas wie die Persona non grata. Die Sicherheitschefin kann mich nicht ausstehen, verwehrt mir jeglichen Zugang zu den Überwachungs-Drohnen der Station – und ich musste doch versprechen, meine eigenen kleinen Informanten schön zurückzuhalten – wie soll man denn da seinen Auftrag, den Schutz vor den Killern von GrayCris, eines mega-sauren Konzerns, erfüllen?

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Hilde Rød-Larsen: Diamantnächte

Diamantnächte“ ist in Norwegen zum Bestseller avanciert.

Hilde Rød-Larsen bedient sich in diesem Roman verschiedener Erzählperspektiven.

Schreibend nähert sich die Protagonistin Agnete ihrer Vergangenheit an. Es ist an der Zeit, dass sie alles notiert, um endlich Klarheit über sich selbst zu bekommen. Bereits während der ersten Sätze wird klar, dass die Geschichte problembehaftet werden wird.

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Richard Osman: Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt

Der Mordclub ermittelt wieder – Krimi mit Tiefgang, spannend und gleichzeitig berührend

Den ersten Band um den Seniorenclub, der immer donnerstags einen Mord aufklärt, habe ich zwar nicht gelesen, dafür alle anderen. Und dieser neue ist in meinen Augen fast der beste bisherige, hat er doch neben der eigentlichen, spannenden und überraschenden Krimihandlung noch weitere Aspekte, die der Autor mit Feingefühl und Empathie behandelt.

Es ist Weihnachten in Coopers Chase und unsere vier Freunde, Joyce, Elizabeth, Rob und Ibrahim wünschen sich eigentlich nur ein Jahr ohne Mord. Doch natürlich werden ihre frommen Wünsche nicht erhört, im Gegenteil, es ist ausgerechnet ein Bekannter und guter Freund von Elizabeths Ehemann Stephen, der ermordet aufgefunden wird. Kuldesh wird erschossen in seinem Auto auf einem Waldweg gefunden, niemand hat eine Ahnung, was geschehen sein könnte.

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Stefanie Lasthaus: Schneewittchens dunkler Kuss

Einst war der Vater von Cyntha der Hirte des Lords – bis er eine Heldentat beging. Bei einem verheerenden Feuer rannte er in den Stall und ließ die dort eingesperrten Rinder frei. Seine Tat bescherte ihm schmerzhafte Narben, einen Arm, der kaum mehr zu gebrauchen war und ein Hinkebein. Seitdem zieht er als fahrender Händler durch die Grafschaften, seine Tochter ist bei der Lady beschäftigt. Dass ihre Mutter die Gabe hatte, lässt die einfachen Menschen des Dorfes auf Distanz zu ihr gehen. Überall stößt sie auf Misstrauen und Ablehnung.

Als der Earl eines Tages zu Besuch weilt, hofft sie, dass sie statt des unfähigen Bauern, der gerade als Hirte angestellt ist, den Posten erhält. Doch dann kommt alles anders als erhofft oder erwartet. Der Earl macht ihr, der Hirtentochter, einen Hochzeitsantrag – einen Antrag, den sie unmöglich ablehnen kann.

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Tina Seel: Der sonderbare Fall der Rosi Brucker

Im Dorf Allweiler im Harz kennt jeder jeden und alle kennen Rosi Brucker. Rosi ist die Tochter des großen Weinbauern Otto Brucker, 32 Jahre alt und geistig beeinträchtigt. Jeden Tag fährt sie mit einem speziellen Bus zu einer Behindertenwerkstätte und von dort um 14.00 wieder zurück nach Hause. Am 11. September 1975 kommt Rosi nicht heim. Ihre Eltern denken vorerst, sie treibe sich irgendwo herum. Dann aber wirft ihnen jemand mit einem Stein einen Erpresserbrief durch das Fenster und verlangt 1.000 DM Lösegeld. Otto Brucker soll zu einem vereinbarten Zeitpunkt das Geld an einer bestimmten Stelle ablegen. Daraufhin werde der Entführer Rosi freilassen.

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Peter Grandl: Höllenfeuer

Ein Thriller, der den Begriff echt wert ist

Von Anfang an schafft es Peter Grandl, den Leser zu fesseln. Auch wenn man sich zunächst vielleicht fragt, warum wir so viel über den einst mächtigsten Mann des selbst ernannten „Islamischen Staates“, Abu Bakr Al-Baghdadi, und seine Ermordung erfahren, was ziemlich exakte Details über Anwerbung und Ausbildung von Kämpfern für diese Organisation zu bedeuten haben oder was der Begriff „Gefährder“ genau beinhaltet, es dauert nicht lange, bis all das klar ist und wir wissen, warum es durchaus wichtig ist, das zu erfahren. Präzise und detailliert, wie immer bestens recherchiert, fügt Grandl Fakten zusammen, die uns Hintergründe erklären und bewusst machen, die für den weiteren Verlauf der erschreckend realistischen Geschichte wichtig sind.

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Susan Fletcher: Florence Butterfield und die Nachtschwalbe

Fenstersturz im idyllischen Seniorenheim

Mord oder Selbstmord, das ist eine Frage in diesem geruhsam erzählten Roman, der kein Krimi sein will.

Dieses Seniorenheim namens Babbington Hall scheint ein Idyll zu sein. Ein wunderschönes altes Haus, liebevoll renoviert, mitten in einem großen Garten, voller mehr oder weniger skurriler alter Menschen. Eine davon, die liebenswerte Florence Butterfield, 87 Jahre alt und auf den Rollstuhl angewiesen.

Florrie, wie sie genannt wird, kann gut zuhören und so vertraut sich Renata, die Heimleiterin, ihr eines Tages an und erzählt von ihrer neuen Liebe, ihren Zukunftsplänen. Doch am nächsten Tag stürzt Renata aus dem Fenster. Alle vermuten Selbstmord, doch Florrie glaubt nicht daran. Wer frisch verliebt ist und von Paris träumt, bringt sich nicht um.

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Natasha Pulley: Die verlorene Zukunft von Pepperharrow

Seit den Ereignissen, von denen uns Natasha Pulley in „Der Uhrmacher in der Filigree Street“ berichtet hat, ist einige Zeit ins Land gegangen. Keita Mori, der scheinbar alterslose japanische Adelige, der offensichtlich das Gesicht hat, hat London zunächst verlassen. Jede Woche erhält Thaniel Steepleton, sein Freund, Gefährte und Liebhaber einen Brief, der natürlich auch die gemeinsame Pflegetochter Six, die sie aus einem Arbeitshaus zu sich genommen haben, brennend interessiert.

Es ziehen dunkle Wolken am Horizont auf – Mori, wie auch der britische Dienst, dem Thaniel angehört, haben deutliche Hinweise darauf, dass Mütterchen Russland, besser gesagt, deren Flotte einen Angriff auf Japan planen. Thaniel erhält den Auftrag nach Japan zu reisen, um vor Ort den anbahnenden Konflikt im Auge zu behalten.

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