Wer hätte das gedacht? Charlaine Harris bringt ihre Reihe um die Gedanken lesende Kellnerin Sookie Stackhouse zum Abschluss. Ich für meinen Teil hätte gerne noch etwas mehr über ihre elfischen Vorfahren erfahren, aber alles in allem ist es ein würdiger Abschluss.
Mit Hilfe ihres Elfengeschenkes – eines einmaligen Geschenkes in Form einer kleinen Schmuckdose – erweckt Sookie Sam wieder zum Leben. Damit schafft sie sich eine Menge Gegner. Eric – ihr Vampirehemann – ist davon so wenig begeistert, dass er die Ehe löst, Sam selbst erweist sich zunächst alles andere als dankbar. Weiterlesen
regina-lindemann
Lauren Beukes: Shining Girls, gelesen von David Nathan
Im Chikago des Jahres 1930 treibt Lee Harper sein Unwesen. Nach einem seiner Morde fällt ihm der Schlüssel für ein altes Haus in die Finger und sehr schnell stellt er zwei Dinge fest. Zum ersten kann er mit diesem Haus durch die Zeit Reisen und zum anderen hängen in diesem Haus neun Bilder. Neun faszinierende Mädchen, die von innen zu leuchten scheinen. Nicht alle leben zu Harpers aktueller Zeit, aber er kann sie mithilfe seines Hauses aufsuchen und ermorden. Niemand kann ihm je auf die Schliche kommen, niemand ihn fassen, denn kurz nach den Morden kehrt er zurück in seine Zeit und ist sicher vor Nachstellungen. Weiterlesen
Jutta Profjit: Knast oder Kühlfach
Trotz aller Versuche in den letzten Bänden, auch endlich ins Licht zu gehen, bleibt uns der tote Autoknacker Pascha mit der großen Klappe erhalten – dem Himmel sei Dank. Denn nicht nur ist Birgit schwanger, die Freundin des einzigen Menschen, der Pascha sehen und hören kann – Martin Gänsewein. Das wäre eigentlich wirklich schon genug zu ertragen für einen harmlosen Geist, denn Martin erweist sich als überaus besorgter werdender Vater. Aber auch der einzige Kriminalist, den Pascha wirklich schätzt, Martins und Birgits Freund Gregor steht unter dem Verdacht, seine Ex-Frau ermordet zu haben. Und Martin ist aus oben erwähnten Gründen nicht mit der ganzen Konzentration bei der Sache, wenn es um Gregors Rettung geht. Weiterlesen
Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek
Er hat gelernt, seine Büchereibücher immer pünktlich zurückzugeben. Nur deswegen geht er zu so später Stunde überhaupt noch in die Bibliothek. Und er hat gelernt, zu gehorchen.. Deswegen folgt er dem Bibliothekar auch dann, als dieser ihn in ein Labyrinth im Keller führt Zwar wird er dort eingesperrt, aber es scheint eine Luxushaft zu sein, weit von Wasser und Brot entfernt. Dort trifft er den Schafmann und das stumme Mädchen. Und er findet einen Weg, mit dem Verlust, der ihn erwartet, fertig zu werden.
„Die unheimliche Bibliothek“ ist nur ein dünnes Bändchen, aber zu der Geschichte gibt es noch reichlich Illustrationen. Auf den ersten Blick erscheint die Geschichte so ganz anders als die großen Romane des Autors und doch ist sie es nicht. Weiterlesen
Marissa Meyer: Die Luna-Chroniken 02: Wie Blut so rot
Im zweiten Band der Luna-Chroniken hat Marissa Meyer sich Rotkäppchen vorgenommen. Scarlet lebte mir ihrer Großmutter im ländlichen Frankreich. Mehr schlecht als recht kamen sie zurecht, indem sie Obst und Gemüse anbauten und an die örtlichen Gasthäuser verkauften. Seit zwei Wochen jedoch ist Scarlets Großmutter spurlos verschwunden und Scarlet befürchtet das Schlimmste. Gerade als die offizielle Suche nach ihrer Großmutter eingestellt wird, trifft Scarlet einen Straßenkämpfer, der mehr zu wissen scheint. Er nennt sich Wolf und benimmt sich auch manchmal so, aber muss er deswegen zu den Bösen gehören? Weiterlesen
Martin Maria Schwarz: Ford: Die Audiostory, gelesen von Martin Maria Schwarz
Die legendäre Thin Lizzy dürfte vielen noch aus dem Englisch-Unterricht ein Begriff sein, oder auch aus Sozialkunde. Mit dem legendären Model T hat Henry Ford nämlich die Fließbandfertigung eingeführt und der Wagen war damals unglaublich verbreitet. Die Audio-Story über Ford hat uns aber noch mehr zu erzählen, Bekanntes und weniger Bekanntes, aber immer Interessantes. Zwar ist die Geschichte nur auf einer CD erzählt, aber diese ist angereichert mit O-Ton-Aufnahmen, Sounds der legendären Modelle und Zubehöre und mit spannenden Interviews. Weiterlesen
Val McDermid: Kate Brannigan 01: Abgeblasen, gelesen von Tanja Geke
Kate Brannigan ist Privatdetektiven. Die meisten Menschen halten das für einen spannenden Beruf, aber Kate selbst hält es vor allem für einen Beruf, der mit viel Warten und wenig Schlaf verbunden ist. Den aktuellen Auftrag erhält sie jedoch nicht über ihr eigenes Büro, sondern über einen Freund ihres Freundes. Der ist Musikjournalist (Kate würde sagen: auch ein Beruf, der sich spannender anhört als er ist) und seit Urzeiten mit einem echten Rockstar befreundet. Weiterlesen
Ethan Cross: Ich bin die Nacht, gelesen von Thomas Balou Martin
Francis Ackerman ist ein völlig durchgeknallter Serienmörder. Nur er selbst kann der Ansicht sein, dass er seinen Opfern mit seinen Spielchen eine faire Chance gibt.
Das Hörbuch beginnt spannend, direkt im Geschehen und sehr bald verbrennen die ersten Opfer. Auch der Abschnitt mit der Wahl, die die Opfer treffen müssen, ist noch vielversprechend. Ab da wird es leider abstrus. Nicht der Killer ist plötzlich der Böse, sondern der Cop vor Ort, der gegen den (Achtung: Klischeealarm) gefallenen Cop aus der Hauptstadt antreten muss. Auf dessen Flucht vor dem bösen Cop fällt noch der eine oder andere Helfer als Kollateralschaden an und das Ende ist dann völlig abgedreht.
Fazit: Guter Sprecher, schlechtes Buch.
Ethan Cross: Ich bin die Nacht, gelesen von Thomas Balou Martin.
Lübbe Audio, Dezember 2013.
6 CDs, 16,99 Euro.
Diese Rezension wurde verfasst von Regina Lindemann.
Matt Haig: Ich und die Menschen, gelesen von Christoph Maria Herbst
Die Menschheit hat eine Entdeckung gemacht, die bedeutend und fortschrittlich genug ist, um Wesen auf fremden Planeten nervös zu machen. Genauer gesagt hat der Ma-thematikprofessor Andrew Martin diese Entdeckung gemacht, es geht um die Rieman-sche Konstante und Primzahlen und würde die Wissenschaft revolutionieren. Deswegen wird ein Wesen aus dem Universum auf die Erde geschickt, um im Körper des vorher getöteten Professors dessen Leben zu führen, herauszufinden, wem er von seiner Entdeckung erzählt hat und diese Menschen ebenfalls zu liquidieren. Weiterlesen
Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt, gelesen von Robert Stadlober
Don Tilman hat im Leben viel erreicht. Er ist ein anerkannter und erfolgreicher Genetikprofessor und hat sein Leben auch sonst wissenschaftlich durchorganisiert. Was läge also näher, als auch die Suche nach einer passenden Ehefrau mit der ebenso gewohnten wie bewährten Akribie anzugehen? Bei Don Tilmann sieht das so aus: Man mache ein Brainstorming mit sich selbst über gewünschte und nicht-gewünschte Eigenschaften der zukünftigen Ehefrau. Anhand der Ergebnisse entwerfe man einen Fragebogen (16 Seiten) und vergesse auch nicht, einige knifflige Fragen einzufügen, um die Ehrlichkeit zu prüfen. Weiterlesen