Catherine Cowles: Delicate: Ich wollte nur, dass du bleibst

Darum geht es: Nach Jahren auf der Flucht weiß Thea eines ganz sicher: Vertrauen kann tödlich sein. Und doch lässt sie sich darauf ein, mit einem Mann unter einem Dach zu leben, den sie kaum kennt. Shepard Colson ist charmant, aufmerksam – und bringt mit seinem entwaffnenden Lächeln all die Mauern ins Wanken, die Thea sich so sorgfältig aufgebaut hat. Doch Thea hat schon einmal geglaubt, in Sicherheit zu sein. Und sie trägt die Narben, die ihr das Gegenteil bewiesen haben.

Trotzdem ist Shep plötzlich überall: in ihrer Bäckerei, in ihrem Garten, in ihrem Leben. Er sieht zu viel und dringt mit sanfter Beharrlichkeit durch ihre Abwehr. Als die Schatten ihrer Vergangenheit sie schließlich einholen, bleibt er an ihrer Seite. Er will sie beschützen – selbst wenn es bedeutet, zu ihr in die einsame Hütte zu ziehen und mehr als nur die Wände zu reparieren.

Mit jeder Begegnung gerät Thea mehr in seinen Bann. Shep ist nicht nur goldenes Licht und sorglose Versprechen – er sieht ihre Narben, erkennt ihre Ängste und nennt sie trotzdem die stärkste Frau, die er je gekannt hat. Sie beginnt zu glauben, dass ein neues Leben möglich ist. Dass sie bei ihm endlich ankommen könnte. Doch dann findet ihr Peiniger sie. Und diesmal wird er nicht eher ruhen, bis er ihr alles genommen hat – selbst ihr Leben.

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Janina Ukena: Illusion: A Lie Worth Believing

Ein faszinierendes Las-Vegas-Szenario und eine starke Grundidee, die mich am Ende leider emotional nicht erreichen konnten.

Worum geht es?

Für die junge Sängerin Stella geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf Teil der legendären „Show Illusion“ in Las Vegas werden. Doch hinter den glitzernden Kulissen der magischen Performance lauern dunkle Geheimnisse. Stellas Vorgängerin Fia ist nach einem mysteriösen Unfall spurlos verschwunden. Zudem ist Levin, der charismatische Kopf und Illusionist der Show, ebenso faszinierend wie undurchsichtig. Erzählt aus den wechselnden Perspektiven von Stella und Levin entfaltet sich ein gefährliches Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Täuschung verschwimmen. Eine künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine tragende Rolle.

Meine Meinung

Das Setting einer großen Illusions-Show in Las Vegas hat mir als Grundidee unglaublich gut gefallen. Auch der Einstieg fiel mir leicht: Der fast schon poetische Schreibstil hat mich anfangs direkt abgeholt und fasziniert. Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an.

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Freida McFadden: Häftling: Nur er weiß warum du hier bist

Brooke Sullivan kehrt nach Jahren wieder in ihre alte Heimat zurück und beginnt eine neue Stelle als Pflegekraft in einem Hochsicherheitsgefängnis. Sie weiß, dass sie dort einen Menschen aus ihrer Vergangenheit treffen wird: Shane, der wegen ihr im Gefängnis sitzt. Er ist nicht nur der Vater ihres Sohnes, sondern wollte sie damals in dieser schrecklichen Nacht umbringen – genauso wie er es bei drei weiteren Menschen, die zu dem Zeitpunkt bei ihm zu Hause waren, geschafft hatte…

Die Geschichte ist so unglaubwürdig und hat an manchen Stellen gefühlt gar keinen Zusammenhang mehr.

Auf den 338 Seiten des Buches passiert relativ wenig, und das Einzige, was mich wirklich überzeugen konnte, waren die Passagen, die aus der Vergangenheit erzählten. Ansonsten lebt die Geschichte von zu vielen Dialogen, wodurch quasi gar keine Spannung entsteht. Es gibt ein ständiges Hin und Her: Mal verdächtigt Brooke ihren damaligen besten Freund, mal Shane und dann wieder andersherum. Stets wird wiederholt, wie der Täter Brooke umbringen wollte – irgendwann weiß man es dann auch. Es ist nicht sehr einfallsreich, die Seiten so zu füllen.

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Freida McFadden: Der Freund: Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?

Worum geht es?

Sydney Shaw hat genug vom Dating-Pech, denn mit Tom scheint der absolute Traummann vor ihr zu stehen. Er ist attraktiv, charmant und arbeitet als Arzt. Doch gleichzeitig versetzt eine brutale Mordserie an Frauen die Stadt in Angst. Ein Serientäter lockt seine Opfer über Dates an. Obwohl Sydney mit Tom glücklich sein sollte, beschleicht sie ein düsteres Gefühl. Jemand beobachtet sie auf Schritt und Tritt. Sydney beginnt zu graben – und gerät selbst ins Visier.

Meine Meinung

Freida McFadden hat es wieder einmal geschafft: Einmal angefangen, kann man dieses Buch kaum mehr aus der Hand legen! Der flüssige und packende Schreibstil der Autorin zieht den Leser sofort in den Bann und lädt zum Verweilen ein. Man kann es eigentlich gar nicht zuschlagen, denn es passiert von Satz zu Satz immer wieder etwas Unerwartetes und man muss weiterlesen.

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Zara Reed: Game of Deception

Düster, intensiv und fesselnd

In Game of Deception, dem zweiten Band der Dark Games Reihe, begleiten wir Everly. Nach außen hin verkörpert sie das perfekte, unschuldige Mädchen, doch ihre Fassade beginnt zu bröckeln. Der Tod der Mutter und die skandalösen Enthüllungen über ihren Vater haben sie leer und ausgelaugt zurückgelassen. Auf der Suche nach einem Ausweg stürzt sie sich nun in das aufregende Nachtleben von LA und landet direkt in den Fängen der Brüder Rome und Asher. Zwischen illegalen Geschäften und gefährlicher Anziehung merkt Everly fast zu spät, auf welches Spiel sie sich hier eingelassen hat.

Obwohl es der zweite Band der Reihe ist, lässt sich das Buch unabhängig lesen. Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und – genau wie bei Band eins – hat mich der Sog der Handlung nicht mehr losgelassen, sodass ich immer weiter und weiter lesen musste. Die Atmosphäre ist düster, geprägt von Intrigen und stellenweise auch recht brutal, was die Spannung konstant hochhält.

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Annika Strauss, Sebastian Fitzek: REM

Stell dir vor, seine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter….

„Du darfst nicht einschlafen!“ – Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, wach zu bleiben. Sie schläft trotzdem ein. Als sie aufwacht, ist ihr Vater bestialisch ermordet. Es ist ihre einzige Erinnerung an ihn. Seit diesem Tag lässt die panische Angst vor dem Einschlafen sie nicht mehr los. Jahre später erfährt die Vollwaise, dass ihr Vater ihr ein Erbe hinterlassen hat. Es könnte das Geheimnis seines Todes lüften. Doch kaum tritt sie es an, muss sie schmerzhaft lernen: Das grauenhafte Sterben hat gerade erst begonnen.

Der Einstieg in die Geschichte erfolgt rasant. Man wird als Leser mitten in das Geschehen geworfen, was anfangs kurz das Gefühl aufkommen lässt, man hätte etwas verpasst. Die anfängliche Verwirrung legt sich zum Glück recht schnell.

Vom Schreibstil her lässt sich das Buch flüssig lesen. Die kurzen Kapitel ermöglichen ein schnelles Vorankommen beim Lesen. Die düstere und teils sehr beklemmende Stimmung passt zu einem Horror-Thriller. Das Setting des Hotels versprüht einen gruseligen Vibe, genauso wie man es sich in so einem Buch wünscht.

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Louisa Bay: New York City Billionaires: Player

Jules West ist das Paradebeispiel einer modernen, zielstrebigen Frau: Als Assistentin im legendären New Yorker Hotel Mayfair ist sie hochprofessionell, effizient und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Ihr Ziel ist klar definiert – der Posten der Hotelmanagerin. Doch die Beförderung hängt ausgerechnet von Leo Hart ab, ihrem arroganten Chef, dessen Fokus weit weniger auf dem Prestige des Hauses liegt als Jules’. Als Leo für die Öffentlichkeit eine Verlobte benötigt, entsteht ein strategischer Deal: Jules mimt die Frau an seiner Seite, während Leo ihr im Gegenzug die Chance gibt, sich als Managerin auf Probe zu beweisen. Was als kalkuliertes Geschäft beginnt, entwickelt sich jedoch rasch zu einer emotionalen Zerreißprobe, bei der die Grenzen zwischen Fassade und echter Leidenschaft verschwimmen.

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Christina Kaspar: Harpers Ferry: Lose Me Once

Fast zwei Jahre ist es her, dass Emery ihre Heimat Harpers Ferry fluchtartig verlassen hat. Ihre große Liebe Luke hat in jener tragischen Nacht etwas Unverzeihliches getan – und Emery hat alles beobachtet. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren und ihn zu beschützen, hat sie alle Brücken hinter sich abgebrochen.

Nun zwingt sie der Tod ihrer Gran zur Rückkehr in die Kleinstadt. Als sie Luke gegenübersteht, sind all die überwältigenden Gefühle wieder da. Emery will sich von ihm fernhalten, doch die Anziehung zwischen ihnen wird immer heftiger. Aber ist Luke noch der Mann, den sie einst so sehr liebte? Kann Emery vergessen, was er damals getan hat? Oder ist ihre Liebe gegen die Wahrheit machtlos?

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Alexandra Flint: Mont Lacroix: Longing for Lelibeth

Worum geht es?

Für die angehende Hotelmanagerin Lelibeth ist das prachtvolle Mont Lacroix nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ihr wahres Zuhause. Um ihren Wert im Familienbetrieb endgültig unter Beweis zu stellen, plant sie ein gewagtes Projekt: Die erste exklusive Hochzeit in der Geschichte des Hauses. Doch der Plan gerät ins Wanken, als alle Floristen absagen. Die Rettung – oder der Untergang? Noah Benz. Er ist talentiert, sieht unverschämt gut aus und macht keinen Hehl daraus, dass er von Lelibeths Hochzeitsplänen absolut nichts hält. Während es zwischen den beiden gewaltig knistert, hütet Noah ein Geheimnis, das alles zerstören könnte: Er ist der Sohn des größten Konkurrenten.

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April Dawson: Selling Dreams

Marissa Gallagher ist eine absolute Powerfrau: zielstrebig, willensstark und fest entschlossen, sich in der männerdominierten Immobilienbranche New Yorks durchzusetzen. Ihr größter Dorn im Auge? Calder Bevyn. Er ist nicht nur ihr schärfster Konkurrent und der „Prince Charming“ der Stadt, sondern leitet mit seinen Brüdern auch die prestigeträchtigen Bevyn Estates.

Doch das Blatt wendet sich, als Marissa Calder einen sicher geglaubten Deal vor der Nase wegschnappt. Beeindruckt von ihrem Biss stellt Calders Bruder sie prompt ein. Plötzlich sind die Erzrivalen Kollegen im selben Unternehmen. Während sie sich einen erbitterten Kampf um den Thron der Verkaufszahlen liefern, beginnen die Grenzen zwischen professioneller Rivalität und echtem Herzklopfen gefährlich zu verschwimmen.

Der Schreibstil der Autorin ist herrlich flüssig und bildhaft – ein echter Page-Turner wird das Buch dadurch. Besonders spannend fand ich das Setting. Die Welt der Luxusimmobilien ist ein neues Thema für mich, das mal etwas ganz anderes bietet als der klassische Romance-Einheitsbrei. Durch die wechselnden Erzählperspektiven gewinnen die Charaktere enorm an Tiefe und wirken in ihrem Handeln absolut authentisch.

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