Ayla Dade: Royal Clair Club: Her First Hunt

Inhalt

Inez gehört nicht zur Elite. Ihr Milieu ist das Elendsviertel Westcliff, ihr goldenes Ticket das Stipendium am exklusiven St. Clair College. Hier regieren Geld, Macht und eine High Society, die sprichwörtlich über Leichen geht. Das College steht unter der geheimen Herrschaft der skrupellosen X-Boys. Calix van Schmitt Barclay ist der Jüngste der drei Brüder – und er hat nur ein Ziel im Visier: Inez. Eiskalt, verboten sexy und unwiderstehlich nutzt er jede Gelegenheit, um sie an ihre Grenzen zu treiben. Doch Inez ist keine leichte Beute, denn sie verfolgt eine eigene Mission. Um Antworten zu finden, muss sie in den geheimen Royal Clair Club aufgenommen werden. Das bedeutet volles Risiko. Sie muss sich auf Calix’ gefährliches Spiel einlassen und seiner magischen Anziehungskraft widerstehen. Dabei ahnt sie noch nicht, dass in den Adern der X-Boys kein gewöhnliches, menschliches Blut fließt.

Wichtiger Hinweis
Wer dieses Buch liest, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Das Label „Dark Romantasy“ steht hier absolut zu Recht auf dem Cover! Die Geschichte ist stellenweise extrem düster, die Sprache ist ziemlich vulgär und es passieren Dinge, die man im realen Leben niemals so tolerieren würde. Obwohl das Genre für mich noch recht neu ist, passte diese Härte hier einfach perfekt zur gesamten Atmosphäre.

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Emily Rudolf: Die Housesitterin: Ein Traum von einem Job. Oder?

Darum geht es: Cecilia hangelt sich von Auftrag zu Auftrag. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie völlig den Boden unter den Füßen verloren und kann sich nicht einmal mehr ein einfaches WG-Zimmer leisten. Das Housesitting ist ihr Rettungsanker. Ihr neuester Job führt sie in die luxuriöse Villa der einflussreichen Familie Waldner – einsam gelegen auf einer winzigen Ostseeinsel. Was wie eine perfekte, friedliche Idylle beginnt, entpuppt sich schnell als Falle. Denn Cecilia ist nicht zufällig hier: Eine machtvolle, mysteriöse Anziehung verbindet sie mit Johannes Waldner, dem Sohn des verstorbenen Besitzers. Während Cecilia noch glaubt, mutterseelenallein im Haus zu sein, machen sich bereits vier weitere Menschen auf den Weg zur Insel. Alle von ihnen im Gepäck: dunkle Geheimnisse und eine ganz eigene, düstere Agenda. Die Frage ist: Würden sie für ihre Ziele auch töten?

Starker Beginn, zäher Mittelteil und gewohnter Schreibstil.

Das Buch beginnt vielversprechend und stark. Die Autorin zieht den Leser sofort in ihren Bann und man möchte einfach immer weiter und weiter lesen. Emily Rudolf bleibt hierbei ihrem unverkennbaren Schreibstil treu, den ich persönlich sehr mag. Die Erzählperspektive wechselt hierbei geschickt zwischen den einzelnen Charakteren und verschiedenen Zeitebenen. So kann man als Leser das Puzzle Stück für Stück zusammensetzen, denn Informationen serviert sie hier nur häppchenweise.

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Melissa Wiesner: The Storm in Our Hearts

Inhalt: In der Highschool waren Jane und Nik unzertrennlich. Zwischen geteilten Träumen und einem ersten, heimlichen Kuss schien ihre Zukunft besiegelt. Doch eine einzige Nacht zerstörte alles und zwang Jane zur Flucht aus Linden Falls. Nik ließ sie dabei ohne ein Wort des Abschieds oder der Erklärung zurück.

Zehn Jahre später kehrt Jane anlässlich des Todes ihres Vaters in die Kleinstadt zurück – im Gepäck eine kleine Tochter und das Trauma einer toxischen Beziehung. Los Angeles sollte ihre Zuflucht sein, doch der charmante Clubbesitzer Matteo zeigte schnell sein wahres, grausames Gesicht. Nun plant Jane erneut die Flucht, dieses Mal endgültig. Doch als sie in Linden Falls ausgerechnet Nik begegnet, flammen die alten Gefühle sofort wieder auf. Aber die Monster der Vergangenheit sind ihr dicht auf den Fersen. Haben Jane und Nik überhaupt eine Chance, oder wird die Dunkelheit sie endgültig auseinanderreißen?

Ein Blickfang mit tiefgründigem Inhalt
Schon das Cover ist ein absoluter Hingucker und zieht die Aufmerksamkeit sofort auf sich. Doch der schöne Schein trügt nicht über den ernsten Kern hinweg: Diese Geschichte ist definitiv keine leichte Kost. Die Autorin greift das sensible und schwere Thema häusliche Gewalt auf. Es ist handwerklich hervorragend umgesetzt, geht tief unter die Haut und nimmt den Leser emotional vollkommen mit.

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Rachel Reid: Heated Rivalry

Worum geht es?

Shane Hollander lebt für den Eishockeysport. Als Kapitän der Montreal Voyageurs zählt für ihn nur der Sieg. Doch sein größter Rivale bringt ihn komplett aus dem Konzept: Ilya Rozanov, der selbstbewusste Superstar der Boston Bears. Auf dem Eis sind sie erbitterte Gegner. Abseits davon können sie die intensive Anziehungskraft zwischen sich kaum leugnen. Was als geheimes, riskantes Spiel beginnt, bedroht bald ihre Karrieren und ihre gesamte Zukunft. Was passiert, wenn das heißeste Geheimnis der Liga auffliegt?

„Heated Rivalry“ ist offiziell der zweite Band der „Game Changers“-Reihe von Rachel Reid. Überraschenderweise wurde dieser Teil im Deutschen vor Band eins veröffentlicht. Da er gleichzeitig als Vorlage für die geplante Serie dient, funktioniert der Einstieg hier jedoch wunderbar unabhängig.

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Katelyn Erikson: House of Hawke: Spiel ohne Regeln

Monte Carlo, die Stadt des Luxus und der verbotenen Spiele. Hier verlor Paxton Hawke alles: sein Vermögen, seinen Stolz und die Liebe seines Lebens. Ein Jahr später will er sie zurückerobern. Als er Amylia Bishop trifft, die beste Freundin seiner Ex, spannt er sie in seinen Plan ein. Was er nicht weiß: Amylia ist gleichzeitig die maskierte Mitarbeiterin, die ihn im Casino Nacht für Nacht im Blick behält. Er ahnt nicht, wer sie wirklich ist, doch zwischen ihnen entbrennt ein gefährliches Spiel aus Verlangen, Lügen und Verrat. In dieser Welt zählt nur eines: Wer gewinnt – und wer alles verliert.

Mit House of Hawke: Spiel ohne Regeln entführt die Autorin ihre Leserinnen und Leser in eine schillernde Welt aus Luxus, Intrigen und gefährlichen Gefühlen. Vor der glamourösen Kulisse Monte Carlos entwickelt sich eine Geschichte, die Rache, Begehren und persönliche Neuanfänge miteinander verbindet und dabei vor allem in der zweiten Hälfte spürbar an Sog gewinnt.

Der Einstieg verlangt etwas Geduld, weil die Handlung zunächst vergleichsweise langsam Fahrt aufnimmt. Sobald sich die zentralen Konflikte jedoch klarer abzeichnen, entwickelt der Roman eine spürbare Dynamik, die das Weiterlesen deutlich reizvoller macht. Gerade das Casino-Setting erweist sich dabei als große Stärke des Buches: Es verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre.

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Natalie Chandler: Voices. Ich kann euch hören

Darum geht es:

Tamsin Shaw liegt seit einem mysteriösen Autounfall im Koma. Was niemand weiß: Während sie nicht einmal einen Finger bewegen, geschweige denn die Augen öffnen kann, ist sie bei vollem Bewusstsein. Auch erinnern kann sich Tamsin nicht. Nicht an den Unfall, der sie ans Bett fesselte, und auch nicht an die Tage zuvor. Als Psychiaterin weiß sie, dass diese Art von Dornröschenschlaf sie vor einer besonders traumatischen Erinnerung schützen soll.

Meine Meinung:

Ein genialer Perspektivwechsel

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht einer Frau im Wachkoma erzählt. Für mich war dieser Ansatz völlig neu und dadurch unglaublich aufregend. Die Ausgangslage ist extrem beklemmend und ging mir beim Lesen regelrecht körperlich nahe. Das Gefühl, dem Umfeld absolut ausgeliefert zu sein, während die Menschen am Bett über das eigene Leben bestimmen, erzeugt von der ersten Seite an eine greifbare, konstante Spannung und ein ungutes Gefühl macht sich beim Lesen breit.

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Rachel Reid: The Long Game

Darum geht es: Seit zehn Jahren sind Shane und Ilya ein Paar – und halten ihre Beziehung strikt geheim. Würde ihre Liebe jemals öffentlich werden, könnte das ihre Eishockeykarrieren ernsthaft gefährden. Was wiegt am Ende schwerer – die Liebe oder die Karriere?

Das Buch ist ein würdiger Nachfolger von Heated Rivalry und knüpft emotional wie erzählerisch sehr gut an seinen Vorgänger an.

Beim Lesen habe ich unglaublich viel empfunden: Es gibt humorvolle Szenen, berührende Momente und Augenblicke, in denen man mit den Figuren mitleidet oder sogar wütend wird. Gerade diese emotionale Bandbreite macht die Geschichte auch so stark. Besonders gelungen ist dabei, dass zentrale Themen aufgegriffen werden, die auch im realen Profisport eine Rolle spielen – etwa Leistungsdruck, öffentliche Wahrnehmung und die Schwierigkeit, eine schwule Beziehung dort zu führen ohne ausgegrenzt zu werden.

Obwohl ich Boys-Love-Geschichten normalerweise nicht wirklich lese, konnte mich bereits Heated Rivalry begeistern – und auch dieses Buch hat mich wieder überzeugt. Ja, es gibt einige explizitere und leidenschaftliche Szenen, doch sie dominieren nicht zu stark. Die Geschichte bietet deutlich mehr als nur Romantik: Sie lebt von ihrer emotionalen Tiefe, den glaubwürdigen Konflikten und der starken Entwicklung der Beziehung.

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Catherine Cowles: Delicate: Ich wollte nur, dass du bleibst

Darum geht es: Nach Jahren auf der Flucht weiß Thea eines ganz sicher: Vertrauen kann tödlich sein. Und doch lässt sie sich darauf ein, mit einem Mann unter einem Dach zu leben, den sie kaum kennt. Shepard Colson ist charmant, aufmerksam – und bringt mit seinem entwaffnenden Lächeln all die Mauern ins Wanken, die Thea sich so sorgfältig aufgebaut hat. Doch Thea hat schon einmal geglaubt, in Sicherheit zu sein. Und sie trägt die Narben, die ihr das Gegenteil bewiesen haben.

Trotzdem ist Shep plötzlich überall: in ihrer Bäckerei, in ihrem Garten, in ihrem Leben. Er sieht zu viel und dringt mit sanfter Beharrlichkeit durch ihre Abwehr. Als die Schatten ihrer Vergangenheit sie schließlich einholen, bleibt er an ihrer Seite. Er will sie beschützen – selbst wenn es bedeutet, zu ihr in die einsame Hütte zu ziehen und mehr als nur die Wände zu reparieren.

Mit jeder Begegnung gerät Thea mehr in seinen Bann. Shep ist nicht nur goldenes Licht und sorglose Versprechen – er sieht ihre Narben, erkennt ihre Ängste und nennt sie trotzdem die stärkste Frau, die er je gekannt hat. Sie beginnt zu glauben, dass ein neues Leben möglich ist. Dass sie bei ihm endlich ankommen könnte. Doch dann findet ihr Peiniger sie. Und diesmal wird er nicht eher ruhen, bis er ihr alles genommen hat – selbst ihr Leben.

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Janina Ukena: Illusion: A Lie Worth Believing

Ein faszinierendes Las-Vegas-Szenario und eine starke Grundidee, die mich am Ende leider emotional nicht erreichen konnten.

Worum geht es?

Für die junge Sängerin Stella geht ein Traum in Erfüllung: Sie darf Teil der legendären „Show Illusion“ in Las Vegas werden. Doch hinter den glitzernden Kulissen der magischen Performance lauern dunkle Geheimnisse. Stellas Vorgängerin Fia ist nach einem mysteriösen Unfall spurlos verschwunden. Zudem ist Levin, der charismatische Kopf und Illusionist der Show, ebenso faszinierend wie undurchsichtig. Erzählt aus den wechselnden Perspektiven von Stella und Levin entfaltet sich ein gefährliches Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Täuschung verschwimmen. Eine künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine tragende Rolle.

Meine Meinung

Das Setting einer großen Illusions-Show in Las Vegas hat mir als Grundidee unglaublich gut gefallen. Auch der Einstieg fiel mir leicht: Der fast schon poetische Schreibstil hat mich anfangs direkt abgeholt und fasziniert. Leider hielt diese Begeisterung nicht lange an.

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Freida McFadden: Häftling: Nur er weiß warum du hier bist

Brooke Sullivan kehrt nach Jahren wieder in ihre alte Heimat zurück und beginnt eine neue Stelle als Pflegekraft in einem Hochsicherheitsgefängnis. Sie weiß, dass sie dort einen Menschen aus ihrer Vergangenheit treffen wird: Shane, der wegen ihr im Gefängnis sitzt. Er ist nicht nur der Vater ihres Sohnes, sondern wollte sie damals in dieser schrecklichen Nacht umbringen – genauso wie er es bei drei weiteren Menschen, die zu dem Zeitpunkt bei ihm zu Hause waren, geschafft hatte…

Die Geschichte ist so unglaubwürdig und hat an manchen Stellen gefühlt gar keinen Zusammenhang mehr.

Auf den 338 Seiten des Buches passiert relativ wenig, und das Einzige, was mich wirklich überzeugen konnte, waren die Passagen, die aus der Vergangenheit erzählten. Ansonsten lebt die Geschichte von zu vielen Dialogen, wodurch quasi gar keine Spannung entsteht. Es gibt ein ständiges Hin und Her: Mal verdächtigt Brooke ihren damaligen besten Freund, mal Shane und dann wieder andersherum. Stets wird wiederholt, wie der Täter Brooke umbringen wollte – irgendwann weiß man es dann auch. Es ist nicht sehr einfallsreich, die Seiten so zu füllen.

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