Wir schreiben das Jahr des Herren 1727. London und das eigenständige Southwalk warten, nach dem Ableben König George I. auf die Krönung seines Sohnes George II. zum Herrscher über das Britische Reich. Die Wirtschaftskrise, die nach dem Zusammenbruch der South Side Company 1720 die Metropole erfasst hat, hat ihre Spuren hinterlassen – Not, Leid und Armut all überall. So greifen Unzucht und Verbrechen, der Not folgend um sich, die Pest wütet und wiegelt die Massen weiter auf. Weiterlesen
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David Dalglish: Der Tänzer der Schatten
„Gibt es irgendetwas Gutes an der Menschheit? Alles, was wir gerne wären und bedauerlicherweise nicht sind …“ (S. 257)
Aaron ist acht Jahre alt, als er an einem Tag gleich zwei Männer umbringt, einer davon, sein älterer Bruder. Damit erweist er sich als würdiger Erbe seines Vaters, des Anführers der Spinnengilde, Diebe, Meuchelmörder und Möchtegernherrscher über die Stadt Veldaren. Seit dem Fall der Götter vor hunderten von Jahren wird die Stadt durch drei mächtige Handelshäuser beherrscht, die den Reichtum zwischen sich aufteilen. Um den Bund, Trifect genannt zu stürzen, hat sich Aarons Vater Thren Felhorn einen heimtückischen Plan überlegt. Weiterlesen
Richard Laymon: Kill for fun: Gnadenlose Geschichten
Richard Laymon dem Fan gediegenen Horrors vorzustellen, das hieße Eulen nach Athen tragen. Die Bücher des viel zu früh von uns gegangene US-Autors tummeln sich gerne auf den internationalen Bestsellerlisten, werden von Fans wie Gelegenheitslesern gerne goutiert. Dabei verbindet er geschickt harte Horror-Szenen mit pointierten Betrachtungen kleinstädtischer Idylle oder dem alltäglichen Trott in den urbanen Zentren Amerikas.
Vorliegend wird gekillt, zerstückelt und geschockt, dass es ein wahres Vergnügen ist, sich auf die zwölf im Buch vereinten Geschichten einzulassen. Dabei ist anzumerken, dass es sich hierbei um eine Originalzusammenstellung handelt, hinter deren Auswahl ich den Verleger Frank Festa selbst vermute. Weiterlesen
Adam Sternbergh: Spademan
Hallo, ich nenne mich Spademan. Ich will ihren Namen nicht wissen. Betrachten sie mich als Kugel, sagen sie mir den Namen des Menschen, den sie getötet haben wollen, überweisen den Betrag im Voraus, den Rest erledige ich. Ich bringe Männer, wie Frauen um, sonst würde ich das weibliche Geschlecht diskriminieren. Nur Kinder sind tabu. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen.
Ich lebe in Jersey. Seitdem eine dreckige Bombe auf dem Times Square in New York hochgegangen ist gibt es hier Platz, viel Raum in aufgegebenen Flats der geflüchteten Brooker. Weiterlesen
J. R. Ward: Black Dagger 22: Sohn der Dunkelheit
Seitdem Xcor und seine Untergebenen aus der alten Welt in den USA eingetroffen sind, versucht der renegate Vampir sich eine eigene Machtbasis aufzubauen. Ein erster Anschlag auf das Leben von Wrath, den König der Vampire wurde verübt, der letztlich jedoch knapp scheiterte. Dass Xcor sich in Layla, eine der Auserwählten der Jungfrau der Schrift verliebt und sich gebunden hat beruhigt die Lage auch nicht eben.
Währenddessen hat sich Assail vom Rat der Vampire losgesagt und sucht seine wirtschaftliche Existenz zu sichern. Im Verlauf der letzten Monate hat er alle Zwischenhändler, die mit Koks und Heroin dealten ausgeschaltet, nun muss er sehen, wie er seine Ware loswird – und wenn er dabei mit den Lessern zusammenarbeiten muss – so be it. Weiterlesen
Paul S. Kemp: Pakt des Blutes
Sie sind die erfolgreichsten und erfahrensten Grabräuber ihrer Welt. Der flinke Nix und Egil mit seinem Streithammer haben sich als Diebe einen tadellosen Ruf erarbeitet, haben Mausoleen und bestens gesicherte Grabmäler geplündert und dabei Schätze ergattert, die es ihnen erlauben würden, bis ans Lebensende in Saus und Braus zu leben.
Nun wollen sie es ein wenig geruhsamer angehen lassen, erwerben eine heruntergekommene Kaschemme und müssen doch feststellen, dass ihr Renommee durchaus auch seine negativen Seiten hat. Ausgerechnet der Hexer des Stadtbürgermeisters, ein Mann aus einer der besten, einflussreichsten Familien hat es auf sie und ihre Kenntnisse abgesehen. Weiterlesen
Ryk Brown: Die Frontier-Saga 02: Unter fremden Sternen
Vor gut eintausend Jahren hat eine bio-digitale Seuche die Menschheit und ihre Kolonien fast ausgelöscht. Überall flohen die Menschen in unbekannte, nicht verseuchte Gegenden des Alls und gründeten neue Kolonien, die nach und nach ihre Herkunft vergaßen.
Seit man im solaren System vor dreißig Jahren eine Datenarche gefunden hat, geht es langsam wieder aufwärts mit der Menschheit. Allerdings drohen die Yung schon bald das solare System anzugreifen.
Als man einen revolutionär neuen Antrieb testet, passiert das Undenkbare – eine gleichzeitige Antimaterie-Explosion führt dazu, dass die Aurora nicht wie vorgesehen 10 Lichtjahre springt, sondern gleich 1000 Lichtjahre von ihrem Kurs abkommt. Dass sie mitten in einem Raumgefecht herauskommen, und dass die meisten der erfahrenen Offiziere sterben vergrößert die Last, die auf dem jungen Piloten Nathan, dem das Kommando zufällt, ruht. Weiterlesen
Mary Janice Davidson: Kein Biss unter dieser Nummer
Betsy Taylor, Vampirkönigin und Eigentümerin eines ganzen Hauses voller Designerschuhe hat das Unmögliche geschafft. Sie hat Satan getötet.
Ja, sie hören richtig, Schwert durchs Herz und dann, um auch ja ganz sicher zu gehen, Rübe ab!
Nun ist die Hölle ohne Führung und in Aufruhr, doch Betsy ist glücklich. Ist glücklich?
Ihre beste Freundin Jessica ist gleichzeitig mit allen Babys schwanger, die sie je in ihrem Leben empfangen wird, ihr Zombi-Freund Marc kümmert sich als ehemaliger Arzt um die unmässige Ernährung der werdenden Mutter und Betsys Halbschwester Laura, die Tochter Satans und nominelle Herrscherin über die Hölle ist beleidigt. Weiterlesen
Clive Barker: Fahr zur Hölle, Mister B.
Sie kennen Dantes „Göttliche Komödie“ und meinen sich in den Kreisen der Hölle, wie die da oben die Unterwelt so prosaisch nennen, auszukennen? Haben vielleicht gar das eine oder andere dahingeschmierte Werk schlechter Autoren über die Unterwelt gelesen und meinen, sie kann nichts mehr wirklich überraschen?
Nun, dann legen sie das Buch mal ganz schnell weg, denn dann wird die Beichte meines Lebens nichts wirklich Neues für sie bereithalten.
Wenn sie aber wissen wollen, wie ein Dämon, und genau das bin ich, so denkt, was er erlebt, wenn er die Oberwelt besucht und wie es im immerwährenden Kampf der Engel gegen das Dämonation zugeht, dann sind sie hier richtig. Weiterlesen
Richelle Mead: Vampir Academy 01: Blutsschwestern – Das Buch zum Film
Rose Hatchaway ist ein Dhampir. Hervorgegangen aus der Verbindung eines lebenden Vampirs, eines sog. Moroi und einer Dhampir-Frau gehören die Nachkommen zu den geachteten Wächtern der Bluttrinker. Ihre Ausbildung bekommen sie an der St. Vladimir Academy, einem Internat, in dem neben den Wächtern, auch die jungen Vampire auf ihr Leben vorbereitet werden.
Rose ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Während die meisten weiblichen Dhampire sich ganz auf die Fortpflanzung konzentrieren, ist sie aggressiv, aufbrausend, naseweis und na nennen wir es einmal lebenslustig. Lange bevor sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat, weiss sie schon, wen sie einmal mit ihrem eigenen Leben beschützen wird, Lissa, die letzte Überlebende aus der königlichen Familie der Dragomirs. Mit dieser verbindet sie ein inneres Band, sie weiss, wann Lissa in Gefahr ist, ja kann manchmal sogar in deren Geist schlüpfen. Weiterlesen