Cedrik hat es nicht leicht gehabt, in seinem Leben. Seine Mutter ist bei seiner Geburt verstorben, der Vater fand das Baby in einem Korb vor der Haustür. Seitdem zieht er seinen Sohn in einer etwas chaotischen, aber liebevollen Männerwirtschaft auf. Als der Vater seinen Job im „Königlichen Museum für Fabelwesen“ verliert, muss er sich einen neuen Broterwerb suchen. Er nimmt eine Stelle als Grundschullehrer im Schottischen Mistle End an – einem Ort, der kaum auf einer Karte verzeichnet ist, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Kaum in dem abgelegen situierten Dorf angekommen, merkt Cedrik sofort, dass es hier etwas komisch zugeht. Zwar findet er in einem Geschwisterpaar schnell Freunde, ein Junge, der ihn mobbt, ist leider auch mit von der Partie – aber irgendetwas stimmt hier nicht. Nachts, in seinen Träumen begegnet ihm ein Greif, ein Wolf verfolgt ihn – bis er merkt, dass er in einem Dorf gelandet ist, in das sich die magischen Wesen vor der Inquisition zurückgezogen haben.
Gestaltwandler, Hexen und Elben geben sich hier ein Stelldichein – und Cedrik ist mittendrin. Als „normaler“ Mensch, wie er zunächst meint, doch dann entpuppt sich sein Traum Greif als höchst real und verlangt, dass er eine Prüfung ablegt. Mit dieser soll geprüft werden, ob er in die friedliche Gemeinschaft passt und was seine magischen Fähigkeiten sind.
Dass es just, als Cedrik und sein Vater sich der Dorfgemeinschaft anschließen zu Angriffen und Unfrieden kommt, ist verdächtig. Als Cedrik sich bei der Prüfung als Druide erweist, ist das Erstaunen groß. Die Druiden haben sich vor Generationen aus der magischen Gemeinschaft zurückgezogen – ihre überragenden Kräfte können in einem Konflikt entscheidend für den Ausgang sein. Als es zum Unfrieden im Dorf kommt, sich die Dornenhexen aus der Gemeinschaft lösen, liegt der Verdacht nahe, dass der Neue dafür verantwortlich ist. Wenn es da nicht noch … Weiterlesen

Seitdem Mery Thompson und ihr Mann, der Alpha des örtlichen Werwolf-Rudels ihr Coming-Out hatten und offiziell den Schutz der Tri-Cities vor den Übergriffen der übernatürlich begabten Wesen übernommen haben, ist ihr Leben noch interessanter geworden. Mit Hexen und Zombies, Vampiren und Feen hatten sie es bereits zu tun, auch ein paar alte Götter haben schon vehement angeklopft – eine zerstörte vierspurige Bücke legt beredt Zeugnis hiervon ab – jetzt aber bedroht etwas Unbekanntes sie direkt. Eine seit Jahrhunderten im Land der Feen gefangen gesetzte Kreatur hat ihren Weg in die Tri-Cities gefunden. Und sie ist auf der Jagd – der Gestaltwandler, den die Welt aus einem berühmten Märchen kennt, kann sich dabei in dunklen Rauch auflösen. Er setzt all seine finsteren Kräfte ein, Mercy ihr Leben schwer zu machen. Dabei greift er sie dort an, wo sie verletzlich ist – ihre Familie gerät ins Visier und das just, als eine kaltblütige Killerin in Diensten einer der vielen Feinde Mercys auch noch auf sie anlegt …


Sancia hat es im Leben wahrlich nicht leicht gehabt. Aufgewachsen als Sklavin auf einer Plantage hat man an ihr widerliche Experimente durchgeführt. Seitdem hat sie eine metallene Platte im Kopf, auf der die Forscher Skriben eingraviert haben. Vor ihr hat die Operation niemand überlebt, ihr aber gelingt es nicht nur, ihre Peiniger leiden zu lassen, sondern auch zu fliehen.

