In seinem jüngsten Roman „Hotel Milano“ greift Tim Parks die Lebensumstände während des Corona-Lockdowns auf. Plötzlich befindet man sich wieder mitten in jener Atmosphäre mit Ausgangssperren, Masken, Handgel, Kontrollen, geschlossenen Restaurants, ausverkauften Läden, leeren Straßen.
Der Protagonist Frank Marriot scheint den Ernst der Corona-Situation nicht realisiert zu haben. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Sicherheitsvorkehrungen und Verbote zu verschärfen drohen, fliegt er ins Zentrum der Epidemie nach Mailand. Dort will er an der Beerdigung seines einstigen Freundes und Verlegers Dan Sandow teilnehmen.
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