Für den Zilpzalp Zio ist die Geschichte der hundert Himmel zunächst nur eine Geschichte, die im Frühling für den Jungvogel ganz weit weg ist. Er lebt im Jetzt und begeistert sich jeden Tag für das frische Grün, die Knospen und Düfte der ersten Blumen. Seine Freunde Zack und Zett dagegen lieben das Wetteifern bei ihren Flugübungen, um herauszufinden, wer von ihnen am schnellsten ist. Die ersten Wochen im Frühling sind für Zio wie ein Rausch.
Er lernt so viel kennen und lieben und weiß nicht mehr, wie er sein Glück verarbeiten soll, bis ihm der Gedanke kommt, mehr als die Töne Zilp und Zalp zu flöten, die ihm und den seinen den Namen gegeben haben. Jetzt fällt Zio in der Vogelschar der Zilpzalps immer mehr auf. Statt wie die anderen zu fliegen und seine Künste mit anderen zu messen, verweilt er an seinen Lieblingsplätzen und betrachtet die Schönheit der Natur, um diese zu besingen. Und dann kommt der Tag, an dem er unwiderruflich zum Außenseiter geworden ist, einer mit dem die meisten nichts mehr zu tun haben wollen.
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