Der Norweger Edvard Hoem schreibt in seinem Nachwort, „Der Heumacher ist ein Roman, gewebt aus spärlichen Erinnerungen an Personen, die tatsächlich gelebt haben.“ (S. 322) Aus den Erzählungen seines Vaters erfuhr er vom Leben des Heumachers, Knut Hansen Nesje. Die Eckdaten entnahm er den Kirchenbüchern, Zeitungen und anderen Quellen. „Seit meiner Jugend hat mich der Gedanke begleitet, über Menschen zu schreiben, die sich für ihren Lebensunterhalt abplagten, die Entbehrungen und Nöte kannten, die aber auch große Träume hegten – davon, dass einmal bessere Zeiten kommen würden.“ (S. 322)
Im Zentrum seines Romans steht unter anderem Nesje, der Heumacher, der zugleich der jüngste Sohn der Hebamme war. Von seinem hochgelegenen Pachtgrundstück aus kann er auf die stetig wachsende Stadt Molde herunterschauen, die sich immer mehr dem Tourismus öffnet. Sein Traum ist es, eines Tages das von ihm bestellte Stück Land zu besitzen.
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